Deutsche Tageszeitung - Roth und Kretschmer sehen Klärungsbedarf nach neuer Absage von Leipziger Buchmesse

Roth und Kretschmer sehen Klärungsbedarf nach neuer Absage von Leipziger Buchmesse


Roth und Kretschmer sehen Klärungsbedarf nach neuer Absage von Leipziger Buchmesse
Roth und Kretschmer sehen Klärungsbedarf nach neuer Absage von Leipziger Buchmesse

Nach der neuerlichen Absage der Leipziger Buchmesse sehen Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) Klärungsbedarf unter anderem mit den großen Verlagen. Die Absage der Leipziger Buchmesse, aber auch die Umstände dieser Absage würden viele Fragen aufwerfen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung am Montag. Es gehe auch um die Verantwortlichkeiten von Marktteilnehmern, Interessenvertretern und Messe - in einer Zeit, in der in Bologna, London oder Köln vergleichbare Veranstaltungen stattfänden.

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Roth und Kretschmer laden daher den Börsenverein des deutschen Buchhandels, die Leipziger Messeverantwortlichen und Vertreter großer deutscher Verlage zu einem "Zukunftsgespräch" ein. Man habe die Absage der ursprünglich vom 17. bis 20. März geplanten zweitgrößten Buchmesse Deutschlands "zur Kenntnis genommen". "Dabei darf es mit Blick auf das nächste Jahr nicht bleiben", betonten beide. "Denn wir wollen, dass unsere Kulturlandschaft und der Buchmarkt ihre Brückenfunktion zu den Ländern Mittel- und Osteuropas auch in Zukunft wahrnehmen."

Die Leipziger Buchmesse fällt in diesem Jahr wegen der Coronakrise zum dritten Mal in Folge aus. Die Entscheidung begründeten die Veranstalter damit, dass zahlreiche Aussteller wegen der Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie abgesagt hätten. Damit seien die Qualität und die inhaltliche Breite einer großen Publikumsmesse nicht mehr gewährleistet. Die nächste Leipziger Buchmesse soll nun im März 2023 stattfinden.

(U.Beriyev--DTZ)

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