Deutsche Tageszeitung - Serbische Forscher benennen Insekt nach Tennis-Star Djokovic

Serbische Forscher benennen Insekt nach Tennis-Star Djokovic


Serbische Forscher benennen Insekt nach Tennis-Star Djokovic
Serbische Forscher benennen Insekt nach Tennis-Star Djokovic / Foto: © AFP

Flink und zäh wie eine Tennis-Legende: Wissenschaftler der Universität Belgrad haben eine neu entdeckte Insekten-Spezies nach dem langjährigen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic benannt. Der in einer Grotte in einer Bergregion in Westserbien erstmals festgestellte Duvalus Djokovici sei ein "unterirdisches Raubtier - so, wie Novak eine Art Raubtier auf dem Tennisplatz ist", sagte Biologieprofessor Nikola Vesovic am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern:

Den Namen des Gewinners von 21 Grand-Slam-Turnieren habe seine Forschergruppe dem Insekt wegen dessen Schnelligkeit, Zähigkeit und Biegsamkeit verliehen, ergänzte Vesovic. Das Insekt sei "sehr klein, vollkommen blind und farblos" und mit besonders langen Beinen und Antennen ausgestattet.

Duvalus Djokovici ist nicht das erste Tierchen, das den Namen des serbischen Tennis-Champions erhält. Im vergangenen Jahr war eine in Serbiens Nachbarstaat Montenegro entdeckte Süßwasserschnecke auf den Namen Travunijana Djokovici getauft worden.

Der 35-jährige Djokovic nimmt derzeit am ATP-500 Turnier im kasachischen Astana teil. Auf die Grand-Slam-Turniere Australian Open und US Open hatte der Serbe verzichten müssen, weil er eine Corona-Impfung verweigert.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf

US-Präsident Donald Trump hat zu einem Boykott der Konzerte von Rockstar Bruce Springsteen aufgerufen. Die Konzerte des US-Musikers seien "überteuert" und "mies", schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er nannte Springsteen "eine vertrocknete Pflaume, die unter den Eingriffen eines wirklich schlechten Schönheitschirurgen schwer gelitten hat", und forderte seine Anhänger auf, den Konzerten fernzubleiben.

Wal-Drama an Ostseeküste: Wal bewegt sich weiter nicht von der Stelle

Im Drama um den vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckwal deutet weiter nichts auf eine positive Wendung hin. Der Meeressäuger liege immer noch an der selben Stelle, an der er sich am Dienstag festgeschwommen habe, teilte das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag in Schwerin mit. Es atme noch etwa alle fünf Minuten. Die Behörden bereiten unterdessen die spätere Bergung des Kadavers vor.

Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert

Die Blindenschrift Braille soll nach dem Willen Deutschlands und Frankreichs immaterielles Kulturerbe werden. Wie die Deutsche Unesco-Kommission am Donnerstag in Bonn mitteilte, nominieren beide Länder "Braille: Lesen und Schreiben durch Tasten" gemeinsam bei der Kulturorganisation der Vereinten Nationen für die Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Der zuständige Ausschuss wird Ende 2027 darüber entscheiden.

Brasilien erlaubt gemeinsames Sorgerecht für Haustiere

Geschiedene Paare in Brasilien können aufatmen: Laut einem vom brasilianischen Kongress verabschiedeten Gesetz können sie fortan das gemeinsame Sorgerecht für ihre Haustiere bekommen. Sollten Paare nach der Trennung sich nicht über den Verbleib ihrer tierischen Lieblinge einigen können, werde "ein Richter das gemeinsame Sorgerecht und die gleichteilige Aufteilung der Kosten für den Unterhalt des Tieres bestimmen", heißt es in dem am Dienstag verabschiedeten Gesetz.

Textgröße ändern: