Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Junge Generation bei Selbstverwirklichung hin und her gerissen

Umfrage: Junge Generation bei Selbstverwirklichung hin und her gerissen


Umfrage: Junge Generation bei Selbstverwirklichung hin und her gerissen
Umfrage: Junge Generation bei Selbstverwirklichung hin und her gerissen / Foto: © AFP/Archiv

Menschen zwischen 18 und 24 Jahren sind einer Umfrage zufolge bei der Selbstverwirklichung hin und her gerissen zwischen Luxus und gesellschaftlicher Verantwortung, wenn sie frei von finanziellen Einschränkungen wären. Mehr als zwei Drittel der Befragten dieser Altersgruppe würden sich in ihrer Freizeit selbst verwirklichen: Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Online-Erhebung des Instituts YouGov im Auftrag von Westlotto.

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Rund die Hälfte der befragten Gruppe würde Selbstverwirklichung im Beruf suchen und mehr als ein Drittel über einen gesunden Lebensstil mit Sport und ausgewogener Ernährung. Viele Jüngere hegen den Wunsch, das Leben zu genießen und sich gleichzeitig für die Gesellschaft einzusetzen.

Rund die Hälfte der Befragten, die sich in ihrer Freizeit selbst verwirklichen würden, gab an, dies vor allem durch teure Anschaffungen oder exklusive Aktivitäten tun zu wollen. 49 Prozent würden mit einem eigenen Flugzeug oder einer eigenen Yacht die Welt bereisen. 29 Prozent würden ihr Geld in teure Kunst oder Schmuck investieren.

Gleichzeitig zeigten viele Befragten ein hohes Interesse an sozialem Engagement. 27 Prozent würden ihre finanzielle Unabhängigkeit für gemeinnütziges Engagement nutzen. Davon wären 64 Prozent an sozialer Arbeit mit Senioren, Kindern oder Menschen mit Einschränkungen interessiert. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Natur- und Tierschutz (56 Prozent) und Klimaschutz (51 Prozent).

63 Prozent der Umfrageteilnehmer, die ihre Selbstverwirklichung in ihrer Gesundheit suchen würden, würden mehr Bio-Lebensmittel zu sich nehmen. 33 Prozent zeigten sich offen für eine Schönheitsoperation. Für die Umfrage befragte das Institut YouGov im Juli insgesamt 2015 Menschen.

(N.Loginovsky--DTZ)

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