Deutsche Tageszeitung - Fußball-Legende Pelé schaut WM-Finale bei einer Fußmassage im Krankenhaus

Fußball-Legende Pelé schaut WM-Finale bei einer Fußmassage im Krankenhaus


Fußball-Legende Pelé schaut WM-Finale bei einer Fußmassage im Krankenhaus
Fußball-Legende Pelé schaut WM-Finale bei einer Fußmassage im Krankenhaus / Foto: © AFP

Brasiliens Fußball-Legende Pelé hat einer seiner Töchter zufolge das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft im Krankenhaus während einer Fußmassage verfolgt. "Fußmassage und Weltmeisterschaft im Fernsehen", schrieb Pelés Tochter Kely Nascimento am Sonntag zu einem von ihr veröffentlichten Foto. Auf dem Bild ist eine lächelnde junge Frau zu sehen, die den linken Fuß des dreifachen Fußball-Weltmeisters massiert.

Textgröße ändern:

Pelé war vor knapp drei Wochen zur Behandlung seiner Darmkrebs-Erkrankung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Nach einem am Montag von der Klinik in São Paulo veröffentlichten Bericht ist der 82-Jährige weiterhin bei Bewusstsein, seine "Vitalzeichen sind stabil".

Kely Nascimento sowie Flavia Arantes, eine weitere Tochter Pelés, hatten sich zuletzt verstärkt in den Onlinenetzwerken zu Wort gemeldet, um die Fans nach Gerüchten über eine Verschlechterung von Pelés Gesundheitszustand zu beruhigen. Anfang Dezember hatten sich mehr als hundert besorgte Menschen vor dem Krankenhaus versammelt und teils für die Genesung ihres Idols gebetet.

Am Samstag veröffentlichte Pelé einen längeren Text im Onlinedienst Instagram zur Niederlage der brasilianischen Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale gegen Kroatien. "Trotz des Schmerzes, den wir für unser Ausscheiden aus der Weltmeisterschaft fühlen, bitte ich die Brasilianer, sich daran zu erinnern, was uns die fünf Sterne gebracht hat, die wir auf unserer Brust tragen", schreibt er. "Es ist die Liebe, die uns bewegt."

Brasilien ist fünf Mal Fußball-Weltmeister geworden - deshalb die fünf Sterne. Das Finale der WM in Katar gewann am Sonntag Argentinien im Elfmeterschießen gegen Frankreich.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Entführung ihrer Mutter: US-Starmoderatorin wendet sich unter Tränen an die Täter

Die Entführung der Mutter einer landesweit bekannten Star-Moderatorin bewegt derzeit die USA - nun hat Savannah Guthrie unter Tränen an die Entführer appelliert: "Wir wollen von Ihnen hören und sind bereit, Ihnen zuzuhören", sagte die Moderatorin der NBC-Morgensendung "Today" in einem am Mittwochabend (Ortszeit) veröffentlichten Video. Zugleich forderte sie Beweise dafür, dass ihre 84-jährige Mutter noch lebt.

Textgröße ändern: