Deutsche Tageszeitung - Kates Eltern hinterlassen nach Firmenpleite Schulden in Millionenhöhe

Kates Eltern hinterlassen nach Firmenpleite Schulden in Millionenhöhe


Kates Eltern hinterlassen nach Firmenpleite Schulden in Millionenhöhe
Kates Eltern hinterlassen nach Firmenpleite Schulden in Millionenhöhe / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Die Eltern der britischen Prinzessin Kate hinterlassen nach der Pleite ihres Versands für Party-Artikel Schulden in Millionenhöhe. Aus dem am Donnerstag vorgelegten Bericht des Insolvenzverwalters geht hervor, dass die Firma knapp 2,6 Millionen britische Pfund (drei Millionen Euro) nicht begleichen konnte. Darunter waren auch mehr als 600.000 Pfund an nicht gezahlten Steuern.

Textgröße ändern:

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen für soziale Zusammenkünfte hätten die Firma "schwer getroffen", sagte einer der Insolvenzverwalter am Donnerstag. Party Pieces war 1987 von Kates Eltern Carole und Michael Middleton gegründet worden, als die heute 68-jährige Mutter nach Ideen für den fünften Geburtstag ihrer Tochter suchte. Das Unternehmen wuchs und machte das Ehepaar zu Millionären.

Vor ihrer Hochzeit mit dem britischen Thronfolger Prinz William im Jahr 2011 war auch Kate als Webdesignerin und Fotografin im Familienbetrieb beschäftigt. Zwischenzeitlich wurde der Wert der Firma auf 44 Millionen Pfund geschätzt.

Nachdem Lieferanten in diesem Jahr wegen nicht gezahlter Rechnungen mit juristischen Konsequenzen drohten, wurden im vergangenen Monat Insolvenzverwalter benannt und die Firma für eine unbekannte Summe an den britischen Unternehmer James Sinclair verkauft.

Seit der Hochzeit ihrer Tochter mit dem britischen Thronfolger ist das Ehepaar Middleton der Königsfamilie eng verbunden und regelmäßiger Gast bei Feiern und Zusammenkünften. 2012 kauften Carole und Michael Middleton für 4,7 Millionen Pfund eine Villa im Westen Londons in der Nähe des royalen Familiensitzes Schloss Windsor.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: