Deutsche Tageszeitung - Von Ex-Präsident Hollande für heimliche Treffen genutzer Motorroller versteigert

Von Ex-Präsident Hollande für heimliche Treffen genutzer Motorroller versteigert


Von Ex-Präsident Hollande für heimliche Treffen genutzer Motorroller versteigert
Von Ex-Präsident Hollande für heimliche Treffen genutzer Motorroller versteigert / Foto: © AFP

Vom Elysée-Palast ins Museum: Ein von Frankreichs Ex-Präsident François Hollande für heimliche Ausflüge zu seiner Geliebten genutzter Motorroller ist am Sonntag für 20.500 Euro versteigert worden. Bei dem Käufer handelt es sich um Denis Bréhéret, Besitzer eines Automobilmuseums in Jallais in Westfrankreich, der den Piaggio MP3 125 dort ausstellen möchte. Der Roller "ist Teil der Geschichte Frankreichs", erklärte Bréhéret. Er werde ihn zusammen mit den 120 Fahrzeugen, die er bereits besitzt, präsentieren, erläuterte er.

Textgröße ändern:

Im Jahr 2014 waren Fotos aufgetaucht, die Hollande mit Helm auf dem dreirädrigen Roller zeigten, der damals dem Elysée-Palast gehörte. Das Magazin "Closer" berichtete damals, Hollande statte damit seiner Geliebten, der Schauspielerin Julie Gayet, heimliche Besuche ab - und löste so einen Skandal aus. Der damalige Präsident lebte zu dem Zeitpunkt noch mit der Journalistin Valérie Trierweiler zusammen.

Die Auktion mit 40 Teilnehmern fand in der Stadt Montbazon in Westfrankreich statt und dauerte nur zehn Minuten.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt

Mehr als vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela sinkt die Hoffnung, noch weitere Überlebende bergen zu können. Französische und US-Einsatzkräfte retteten zuletzt am Sonntag im Ort Caraballeda einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Regierungsangaben auf mindestens 1450, zehntausende Menschen werden noch vermisst. Hunderte Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Millionen von Menschen sind ohne Strom und Wasser und auf Hilfe angewiesen. Unterdessen bebt in dem Land weiter die Erde.

US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Textgröße ändern: