Deutsche Tageszeitung - Medien: Justin Timberlake wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen

Medien: Justin Timberlake wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen


Medien: Justin Timberlake wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen
Medien: Justin Timberlake wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

US-Popstar Justin Timberlake ist nach Berichten von Lokalmedien wegen Trunkenheit am Steuer vorübergehend festgenommen worden. Demnach wurde der 43-Jährige in der Nacht zu Dienstag in Sag Harbor in den Hamptons, einer Luxus-Ferienregion östlich von New York, von der Polizei angehalten. Am Morgen wurde er bereits einem Richter vorgeführt, der ihn wieder auf freien Fuß setzt.

Textgröße ändern:

Der Sender CBS zitierte unter Berufung auf Gerichtsdokumente einen Polizisten, der sagte, Timberlake sei "in einem berauschten Zustand" gewesen. Der Sänger und Schauspieler wurde demnach angehalten, nachdem er unter anderem ein Stoppschild überfahren hatte und Schlangenlinien gefahren war.

Timberlakes Augen seien "blutunterlaufen und glasig" gewesen, auch habe er schlecht bei allen üblichen Nüchternheitstests abgeschnietten, hieß es demnach in den Dokumenten weiter. Der Popstar habe angegeben, "einen Martini" getrunken zu haben. Die Polizei bestätigte den Bericht über die Festnahme auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zunächst nicht.

Timberlake ist gerade auf Tour. Der Sänger wurde zunächst als Mitglied der Boyband NSYNC bekannt, bevor er eine Solokarriere startete und schließlich auch als Schauspieler erfolgreich war. Er wurde vier Mal mit dem Fernsehpreis Emmy ausgezeichnet und ist zehnfacher Gewinner des Musikpreises Grammy.

Der Musiker war zwischen 1999 und 2002 mit der US-Sängerin Britney Spears liiert. Heute ist er mit der Schauspielerin Jessica Biel verheiratet, mit der er zwei Söhne hat.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: