Deutsche Tageszeitung - Von Clooney bis Kidman - Großes Staraufgebot für Filmfestival in Venedig

Von Clooney bis Kidman - Großes Staraufgebot für Filmfestival in Venedig


Von Clooney bis Kidman - Großes Staraufgebot für Filmfestival in Venedig
Von Clooney bis Kidman - Großes Staraufgebot für Filmfestival in Venedig / Foto: © AFP

Angelina Jolie, Lady Gaga, Brad Pitt, George Clooney, Nicole Kidman - das Filmfestival in Venedig wartet in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Stars auf. Wie Festival-Direktor Alberto Barbera am Dienstag mitteilte, gehen 21 Beiträge ins Rennen um den begehrten Goldenen Löwen für den besten Film. Die 81. Ausgabe des Festivals in der Lagunenstadt beginnt am 28. August und läuft bis zum 7. September.

Textgröße ändern:

Besonders viel Aufmerksamkeit dürfte "Joker: Folie à Deux" bekommen. In der Fortsetzung des US-Psycho-Thrillers "Joker" spielt wieder Joaquin Phoenix die Hauptrolle, dieses Mal an der Seite von Lady Gaga. Mit Spannung erwartet wird außerdem die Filmbiografie "Maria", in der Angelina Jolie die legendäre Opernsängerin Maria Callas während ihrer letzten Lebenstage in Paris spielt.

Jolies Ex-Mann Brad Pitt und sein guter Freund George Clooney geben sich ebenfalls in Venedig die Ehre. Der Thriller "Wolfs" von Jon Watts, in dem die beiden die Hauptrollen spielen, läuft allerdings außerhalb des Wettbewerbs. Die australische Hollywood-Schauspielerin Nicole Kidman stellt ihren Film "Babygirl" vor. Darin geht es um eine Frau, die mit ihrer Ehe unzufrieden ist und sich deswegen in eine gefährliche sadomasochistische Beziehung stürzt.

Ebenfalls im Wettbewerb zeigt der spanische Altmeister Pedro Almodóvar "The Room Next Door", seinen ersten auf Englisch gedrehten Film. In dem in New York spielenden Film sind die beiden Oscar-Preisträgerinnen Tilda Swinton und Julianne Moore zu sehen. Außerdem konkurrieren fünf italienische Filme um den Goldenen Löwen.

Außerhalb des Wettbewerbs wird auch "Riefenstahl", ein Dokumentarfilm von Andres Veiel über die höchst umstrittene deutsche Filmemacherin Leni Riefenstahl, gezeigt.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt

Mehr als vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela sinkt die Hoffnung, noch weitere Überlebende bergen zu können. Französische und US-Einsatzkräfte retteten zuletzt am Sonntag im Ort Caraballeda einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Regierungsangaben auf mindestens 1450, zehntausende Menschen werden noch vermisst. Hunderte Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Millionen von Menschen sind ohne Strom und Wasser und auf Hilfe angewiesen. Unterdessen bebt in dem Land weiter die Erde.

US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Textgröße ändern: