Deutsche Tageszeitung - Eurovision Song Contest 2025 findet in Basel statt 

Eurovision Song Contest 2025 findet in Basel statt 


Eurovision Song Contest 2025 findet in Basel statt 
Eurovision Song Contest 2025 findet in Basel statt  / Foto: © AFP

Basel hat sich im Rennen um die Austragung des Eurovision Song Contest (ESC) 2025 durchgesetzt: Das ESC-Finale findet am 17. Mai in der Basler St. Jakobshalle statt, wie die Organisatoren am Freitag in Genf bekanntgaben. Es ist das dritte Mal, dass der beliebte internationale Musikwettbewerb in der Schweiz ausgetragen wird.

Textgröße ändern:

Basels Lage nahe den Grenzen zu Frankreich und Deutschland und damit am "Knotenpunkt Europas" mache die Stadt zu einem idealen Austragungsort für eine Veranstaltung, die "die grenzüberschreitend verbindende Kraft der Musik feiert", erklärte ESC-Chef Martin Osterdahl.

1956 war der Musikwettbewerb - damals noch unter dem Namen Grand Prix Eurovision de la chanson - im schweizerischen Lugano ins Leben gerufen worden. 1989 fand der ESC in Lausanne statt, nachdem im Jahr zuvor die kanadische Sängerin Céline Dion mit "Ne partez pas sans moi" für die Schweiz antrat und gewann. Im kommenden Jahr ist die Schweiz erneut Ausrichter, nachdem Nemo mit dem Song "The Code" beim diesjährigen ESC im schwedischen Malmö den Sieg davongetragen hatte.

Der Schweizerischen Radio- und Fernsehanstalt SRG zufolge, welche die Entscheidung gemeinsam mit der Europäischen Rundfunkunion traf, waren unter anderem der Austragungsort, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr, die Hotelkapazitäten, die Themen Sicherheit und Nachhaltigkeit sowie die Unterstützung durch die Stadt ausschlaggebend bei der Beurteilung der Bewerbungen.

Ursprünglich hatten sich vier Standorte für den ESC beworben. Zürich sowie Bern in Zusammenarbeit mit Nemos Heimatstadt Biel schieden bereits im Juli aus, in der Endausscheidung siegte nun Basel gegen Genf.

Seit seinen Anfängen in den 50er Jahren hat sich der Musikwettbewerb zu einer schillernden internationalen Party entwickelt. Schätzungen zufolge verfolgten in diesem Jahr rund 163 Millionen Menschen die Fernsehshows zum ESC. In den Gastgeberländern profitiert vor allem die Hotel- und Tourismusbranche von dem Event.

Die St. Jakobshalle liegt am Stadtrand von Basel. Der 1976 eröffnete Mehrzweckbau bietet Platz für mehr als 12.000 Zuschauer und beherbergt regelmäßig große Sportveranstaltungen und Popkonzerte.

Nemo hatte für die Schweiz Mitte Mai das ESC-Finale in Malmö gewonnen und sich gegen den in den Wettbüros favorisierten Kroaten Baby Lasagna durchgesetzt. Deutschland wurde Zwölfter. Nemo war der erste nichtbinäre Gewinner des ESC.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Entführung ihrer Mutter: US-Starmoderatorin wendet sich unter Tränen an die Täter

Die Entführung der Mutter einer landesweit bekannten Star-Moderatorin bewegt derzeit die USA - nun hat Savannah Guthrie unter Tränen an die Entführer appelliert: "Wir wollen von Ihnen hören und sind bereit, Ihnen zuzuhören", sagte die Moderatorin der NBC-Morgensendung "Today" in einem am Mittwochabend (Ortszeit) veröffentlichten Video. Zugleich forderte sie Beweise dafür, dass ihre 84-jährige Mutter noch lebt.

Textgröße ändern: