Deutsche Tageszeitung - Brände zerstören tausende Hektar Land im Westen der USA

Brände zerstören tausende Hektar Land im Westen der USA


Brände zerstören tausende Hektar Land im Westen der USA
Brände zerstören tausende Hektar Land im Westen der USA / Foto: © AFP

Waldbrände haben im Westen der USA tausende Hektar Land zerstört und hunderte Familien zur Flucht gezwungen. Wie die Behörden in den betroffenen Bundesstaaten Kalifornien und Nevada am Montag mitteilten, waren Feuerwehrleute an mehreren Brandherden im Einsatz, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Textgröße ändern:

Östlich von Los Angeles war den Angaben zufolge ein Feuer außer Kontrolle und fraß sich durch extrem trockenes Gelände in der Nähe von beliebten Touristenzielen. Das Feuer war am Donnerstag ausgebrochen, breitete sich über das Wochenende explosionsartig aus und zerstörte mittlerweile 8000 Hektar Land. Zehntausende Häuser und andere Gebäude waren bedroht, die Behörden ordneten Zwangsevakuierungen an. Mehr als 1700 Feuerwehrleute waren dort im Einsatz.

Nördlich von Los Angeles brach am Sonntagnachmittag ein weiteres Feuer aus, durch das bis Montagmorgen 1200 Hektar Land verbrannten. Im Norden Kaliforniens kämpften die Feuerwehrleute in der Region von Clearlake gegen die Flammen. 4000 Einwohner verließen die Stadt, nach Angaben der Feuerwehr waren dort 30 Gebäude von den Flammen betroffen, bis zu 50 Fahrzeuge wurden zerstört.

In Nevada brach am Samstag in der Region von Reno ein Feuer aus und zerstörte 6500 Hektar Land. Mindestens 12.000 Menschen erhielten die Anweisung, ihre Häuser zu verlassen, mehr als ein Dutzend Gebäude wurden von den Flammen beschädigt.

Die Brände werden durch die aktuelle Hitzewelle begünstigt, unter der Kalifornien und Nevada seit Mitte vergangener Woche leiden. In zahlreichen Regionen ächzen die Menschen unter Temperaturen von weit über 40 Grad.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben

Er brillierte in Shakespeare-Dramen und gelangte mit "Star Trek" und "X-Men" zu Weltruhm - nun ist der Schauspieler Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben. Stewart starb am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles nach einer "kurzen und heftigen" Erkrankung an Alzheimer und Lewy-Body-Demenz, wie es in einer am Donnerstag auf seinen Online-Accounts verbreiteten Erklärung hieß.

Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus

Die EU-Kommission pocht beim Social-Media-Verbot für Kinder auf eine EU-weit einheitliche Altersgrenze und hat nationale Alleingänge deshalb ausgebremst. Österreich und weitere Staaten dürften für ein Jahr keine eigenen Verbote einführen, bevor das geplante EU-Gesetz in Kraft trete, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Das betrifft womöglich auch die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU).

Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen

Nach einer Autoattacke mit fünf Verletzten im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge haben Ermittler den tatverdächtigen mutmaßlichen Fahrer gefasst. Ihm werde unter anderem versuchter Totschlag in fünf Fällen vorgeworfen, teilte die Polizei in Hannover am Mittwoch mit. Der Mann wurde demnach bereits am Dienstag in Neustadt am Rübenberge festgenommen.

Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet

Nach dem Tod eines Mitglieds der Fürstenfamilie von Monaco ist ein Mann der fahrlässigen Tötung und der unterlassenen Hilfeleistung angeklagt worden. Der Verdächtige ukrainischer Herkunft befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Monaco mit. Ein Untersuchungsrichter habe die Ermittlungen übernommen. Die Todesursache sei vermutlich ein Sturz aus 13 Meter Höhe von einem Boulevard in den Hinterhof eines Gebäudes.

Textgröße ändern: