Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Ein Viertel der Deutschen geht in Beziehungen fremd

Umfrage: Ein Viertel der Deutschen geht in Beziehungen fremd


Umfrage: Ein Viertel der Deutschen geht in Beziehungen fremd
Umfrage: Ein Viertel der Deutschen geht in Beziehungen fremd / Foto: © AFP/Archiv

Jeder vierte Deutsche ist einer aktuellen Umfrage zufolge schon mindestens einmal untreu gewesen. 26 Prozent der Frauen und 24 Prozent der Männer gingen in Beziehungen bereits fremd, wie aus einer am Dienstag in München veröffentlichten repräsentativen Befragung des Instituts Norstat im Auftrag der Illustrierten "Playboy" hervorgeht.

Textgröße ändern:

86 Prozent der Seitensprünge ergaben sich demnach spontan, etwa im Freundeskreis (27 Prozent) beim Ausgehen (20 Prozent) oder im beruflichen Umfeld (17 Prozent). In neun Prozent wurden die Affären über Datingapps angebahnt. Bei Frauen war der am häufigsten angegebene Grund für die Untreue, dass "die Liebe nicht mehr so stark ist" (41 Prozent). Bei den Männern gaben die meisten an, dass sie fremdgingen, wenn "sich eine verlockende Gelegenheit ergibt" (41 Prozent).

Nahezu alle befragten Männer und Frauen (99 Prozent) gaben bei der Befragung an, dass ihnen Treue in Liebesbeziehungen wichtig ist. Einen Seitensprung zu verzeihen, können sich 27 Prozent der befragten Männer und 13 Prozent der Frauen vorstellen. Eine offene Beziehung ist laut Umfrage für 23 Prozent der Männer und neun Prozent der Frauen eine denkbare Option.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf

US-Präsident Donald Trump hat zu einem Boykott der Konzerte von Rockstar Bruce Springsteen aufgerufen. Die Konzerte des US-Musikers seien "überteuert" und "mies", schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er nannte Springsteen "eine vertrocknete Pflaume, die unter den Eingriffen eines wirklich schlechten Schönheitschirurgen schwer gelitten hat", und forderte seine Anhänger auf, den Konzerten fernzubleiben.

Wal-Drama an Ostseeküste: Wal bewegt sich weiter nicht von der Stelle

Im Drama um den vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckwal deutet weiter nichts auf eine positive Wendung hin. Der Meeressäuger liege immer noch an der selben Stelle, an der er sich am Dienstag festgeschwommen habe, teilte das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag in Schwerin mit. Es atme noch etwa alle fünf Minuten. Die Behörden bereiten unterdessen die spätere Bergung des Kadavers vor.

Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert

Die Blindenschrift Braille soll nach dem Willen Deutschlands und Frankreichs immaterielles Kulturerbe werden. Wie die Deutsche Unesco-Kommission am Donnerstag in Bonn mitteilte, nominieren beide Länder "Braille: Lesen und Schreiben durch Tasten" gemeinsam bei der Kulturorganisation der Vereinten Nationen für die Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Der zuständige Ausschuss wird Ende 2027 darüber entscheiden.

Brasilien erlaubt gemeinsames Sorgerecht für Haustiere

Geschiedene Paare in Brasilien können aufatmen: Laut einem vom brasilianischen Kongress verabschiedeten Gesetz können sie fortan das gemeinsame Sorgerecht für ihre Haustiere bekommen. Sollten Paare nach der Trennung sich nicht über den Verbleib ihrer tierischen Lieblinge einigen können, werde "ein Richter das gemeinsame Sorgerecht und die gleichteilige Aufteilung der Kosten für den Unterhalt des Tieres bestimmen", heißt es in dem am Dienstag verabschiedeten Gesetz.

Textgröße ändern: