Deutsche Tageszeitung - Gedenkveranstaltungen in Berlin und Hamburg am Jahrestag des Hamas-Angriffs

Gedenkveranstaltungen in Berlin und Hamburg am Jahrestag des Hamas-Angriffs


Gedenkveranstaltungen in Berlin und Hamburg am Jahrestag des Hamas-Angriffs
Gedenkveranstaltungen in Berlin und Hamburg am Jahrestag des Hamas-Angriffs / Foto: © AFP

Am Jahrestag des Großangriffs der radikalislamischen Hamas auf Israel wird auch in Deutschland der Opfer gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält am Montagnachmittag (17.00 Uhr) nach einem interreligiösen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin eine Rede; danach nimmt er an der zentralen Gedenkveranstaltung der Jüdischen Gemeinde in der Hauptstadt teil.

Textgröße ändern:

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nimmt am Abend (19.30 Uhr) in Hamburg an der Gedenkzeremonie der dortigen Jüdischen Gemeinde teil. Kurz vor Beginn ist ein Statement des Kanzlers geplant. Am 7. Oktober 2023 waren hunderte Kämpfer der Hamas und verbündeter islamistischer Gruppen vom Gazastreifen aus in den Süden Israels eingedrungen. In mehreren Ortschaften, auf einem Musikfestival und als Geiseln im Gazastreifen wurden israelischen Angaben zufolge insgesamt 1205 Menschen getötet. 251 Menschen wurden als Geiseln genommen, von denen noch 97 im Gazastreifen festgehalten werden, von denen 33 von Israel offiziell für tot erklärt wurden. Israel geht seitdem massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden laut Hamas über 41.800 Menschen getötet.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf

US-Präsident Donald Trump hat zu einem Boykott der Konzerte von Rockstar Bruce Springsteen aufgerufen. Die Konzerte des US-Musikers seien "überteuert" und "mies", schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er nannte Springsteen "eine vertrocknete Pflaume, die unter den Eingriffen eines wirklich schlechten Schönheitschirurgen schwer gelitten hat", und forderte seine Anhänger auf, den Konzerten fernzubleiben.

Wal-Drama an Ostseeküste: Wal bewegt sich weiter nicht von der Stelle

Im Drama um den vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckwal deutet weiter nichts auf eine positive Wendung hin. Der Meeressäuger liege immer noch an der selben Stelle, an der er sich am Dienstag festgeschwommen habe, teilte das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag in Schwerin mit. Es atme noch etwa alle fünf Minuten. Die Behörden bereiten unterdessen die spätere Bergung des Kadavers vor.

Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert

Die Blindenschrift Braille soll nach dem Willen Deutschlands und Frankreichs immaterielles Kulturerbe werden. Wie die Deutsche Unesco-Kommission am Donnerstag in Bonn mitteilte, nominieren beide Länder "Braille: Lesen und Schreiben durch Tasten" gemeinsam bei der Kulturorganisation der Vereinten Nationen für die Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Der zuständige Ausschuss wird Ende 2027 darüber entscheiden.

Brasilien erlaubt gemeinsames Sorgerecht für Haustiere

Geschiedene Paare in Brasilien können aufatmen: Laut einem vom brasilianischen Kongress verabschiedeten Gesetz können sie fortan das gemeinsame Sorgerecht für ihre Haustiere bekommen. Sollten Paare nach der Trennung sich nicht über den Verbleib ihrer tierischen Lieblinge einigen können, werde "ein Richter das gemeinsame Sorgerecht und die gleichteilige Aufteilung der Kosten für den Unterhalt des Tieres bestimmen", heißt es in dem am Dienstag verabschiedeten Gesetz.

Textgröße ändern: