Deutsche Tageszeitung - Mbappé: Schwedens Justiz stellt Ermittlungen wegen angeblicher Vergewaltigung ein

Mbappé: Schwedens Justiz stellt Ermittlungen wegen angeblicher Vergewaltigung ein


Mbappé: Schwedens Justiz stellt Ermittlungen wegen angeblicher  Vergewaltigung ein
Mbappé: Schwedens Justiz stellt Ermittlungen wegen angeblicher Vergewaltigung ein / Foto: © AFP

Die schwedische Justiz stellt Ermittlungen wegen mutmaßlicher Vergewaltigung, die sich schwedischen Medienberichten zufolge gegen den französischen Fußballstar Kylian Mbappé richteten, aus Mangel an Beweisen ein. "Ich bin der Ansicht, dass die Beweise nicht ausreichen, um fortzufahren, und daher sind die Ermittlungen abgeschlossen", erklärte Staatsanwältin Marina Chirakova am Donnerstag. Ohne den Namen des Kapitäns der französischen Nationalmannschaft zu nennen, erklärte sie, die von den Ermittlungen betroffene Person sei "nicht über den Verdacht einer Straftat informiert" worden.

Textgröße ändern:

Der 25-jährige Fußballer, einer der bestbezahlten Spieler der Welt, hatte die schwedische Hauptstadt vom 9. bis 11. Oktober zusammen mit anderen Personen besucht, nachdem er nicht für ein Spiel der Nations League aufgestellt worden war. Nach Medienberichten über Vergewaltigungsvorwürfe teilte die schwedische Staatsanwaltschaft am 15. Oktober mit, sie habe ein Ermittlungsverfahren zu einem Vorfall in einem Hotel in Stockholm eingeleitet - ebenfalls ohne den Namen des Verdächtigen zu nennen.

Mehrere schwedische Medien, darunter die Zeitungen "Aftonbladet" und "Expressen" und der öffentliche TV-Sender SVT, berichteten, bei dem Verdächtigen handele es sich um Mbappé. Mbappé selbst beteuerte seine Unschuld und kündigte rechtliche Schritte an.

Mbappé äußerte sich kürzlich erstmals öffentlich zu dem Fall. Dem Sender Canal+ sagte er, er habe "nichts erhalten. Keine Vorladung, nichts". Er habe sich "niemals betroffen gefühlt", sagte er weiter.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen

Nach der Tötung zweier Menschen in Bremen hat die Polizei am Sonntag einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Im Zuge ihrer Großfahndung spürten Spezialeinsatzkräfte den 22-Jährigen am Abend in einem Maisfeld im niedersächsischen Schwanewede auf und nahmen ihn fest, wie die Polizei mitteilte.

Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen

Der in den USA lebende Prinz Harry wird im Juli bei einem Besuch mit seiner Familie in seinem Heimatland Großbritannien auch in königlichen Residenzen wohnen. Der Prinz und seine Ehefrau Meghan Markle sowie der siebenjährige Archie und die fünfjährige Lilibet würden während des Besuchs in königlichen und in privaten Unterkünften residieren, bestätigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Textgröße ändern: