Deutsche Tageszeitung - Ermittler beschlagnahmen 20 Giftschlangen bei 40-Jährigem in Nordrhein-Westfalen

Ermittler beschlagnahmen 20 Giftschlangen bei 40-Jährigem in Nordrhein-Westfalen


Ermittler beschlagnahmen 20 Giftschlangen bei 40-Jährigem in Nordrhein-Westfalen
Ermittler beschlagnahmen 20 Giftschlangen bei 40-Jährigem in Nordrhein-Westfalen / Foto: © AFP/Archiv

Zu einem giftigen Einsatz sind Zollbeamte in Nordrhein-Westfalen gerufen worden. 20 Giftschlangen wurden in Bochum beschlagnahmt, wie das Zollfahndungsamt Essen am Freitag mitteilte. Insgesamt wurden 26 exotische Reptilien bei einem 40-Jährigen entdeckt. Seit August wird gegen den Mann wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz und das Gifttiergesetz ermittelt.

Textgröße ändern:

Er soll artgeschützte giftige Schlangen, Frösche und Echsen ohne die entsprechenden Genehmigungen eingeführt, verkauft und gehalten haben. Ende Januar wurde die Wohnung des Manns durchsucht. Darin befanden sich 26 Reptilien. Experten vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz kategorisierten die Tiere. Zu den 20 gefundenen hochgiftigen Schlangen gehörten unter anderem Puff- und Grubenottern.

Den Transport und die weitere Unterbringung übernahmen Mitarbeiter einer Reptilienauffangstation. Laut Giftgesetz hätte der Mann die Tiere nicht anschaffen oder halten dürfen. Die Haltungsbedingungen waren bei allen 26 Tieren tierschutzwidrig. Dem Mann wurde das Halten der Gifttiere verboten. Das Veterinäramt Bochum sprach ein generelles Tierhalteverbot aus.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen

Der in den USA lebende Prinz Harry wird im Juli bei einem Besuch mit seiner Familie in seinem Heimatland Großbritannien auch in königlichen Residenzen wohnen. Der Prinz und seine Ehefrau Meghan Markle sowie der siebenjährige Archie und die fünfjährige Lilibet würden während des Besuchs in königlichen und in privaten Unterkünften residieren, bestätigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

Textgröße ändern: