Deutsche Tageszeitung - 30 Jahre alter Cold Case in Nordrhein-Westfalen gelöst: Vermisster Mann lebt

30 Jahre alter Cold Case in Nordrhein-Westfalen gelöst: Vermisster Mann lebt


30 Jahre alter Cold Case in Nordrhein-Westfalen gelöst: Vermisster Mann lebt
30 Jahre alter Cold Case in Nordrhein-Westfalen gelöst: Vermisster Mann lebt / Foto: © AFP/Archiv

Ermittler aus Nordrhein-Westfalen haben einen jahrzehntealten sogenannten Cold Case um einen verschwundenen Mann gelöst. Der seit knapp 30 Jahren Vermisste wurde nicht getötet, sondern lebt nach wie vor, wie die Polizei in Mönchengladbach am Donnerstag mitteilte. Demnach war der damals 37-Jährige Boris C. aus Viersen im September 1994 verschwunden. Wenig später fanden Ermittler sein Auto mit Blutspuren in Düsseldorf.

Textgröße ändern:

Deswegen gingen die Beamten davon aus, dass C. bei einem Verbrechen getötet wurde. Rund drei Jahre nach seinem Verschwinden ließ ihn seine Familie für tot erklären. In den folgenden Jahrzehnten wurde in dem Fall immer wieder ermittelt. Moderne Untersuchungen ergaben, dass das gefundene Blut im Auto tatsächlich von C. stammte. Auch international wurde nach ihm gesucht.

Im vergangenen Jahr fanden die Ermittler schließlich heraus, dass der Mann noch lebt. Er wurde zweifelsfrei identifiziert. Es stellte sich heraus, dass das verlassene Auto mit den Blutspuren Teil einer von ihm erdachten Legende war, um sich ins Ausland absetzen zu können. Die Verletzungen hatte er sich selbst zugefügt. Der Cold Case gilt für die Ermittler damit als aufgeklärt.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. Er wies zugleich darauf hin, dass die Menschen heute "in Frieden und Freiheit" leben könnten: Deutschland sei inzwischen länger vereint, als es durch die Mauer geteilt gewesen sei.

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

Autobahn bei Mannheim wird wegen ausgebrochener Schafherde gesperrt

Weil eine ausgebrochene Schafherde auf die Fahrbahn lief, ist die Autobahn 659 im Grenzgebiet von Hessen und Baden-Württemberg vorübergehend gesperrt worden. Schon vorher fuhr aber ein Auto in ein Schaf, wie die Polizei in Mannheim am Donnerstag mitteilte. Das Tier wurde bei dem Unfall tödlich verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand Sachschaden.

Ratiscon: Wenn Ingenieurskunst auf B2B-Marketing trifft

Innovative Leadgenerierung, SEO, GEO, SEA für die Industrie und Mittelstand: Dr.-Ing. Tamas Lamfalusi verbindet Expertenwissen mit moderner Digitalstrategie.

Textgröße ändern: