Deutsche Tageszeitung - Sachsen-Anhalt: Erhebliche Mengen Arsen in Betrieb freigesetzt - offenbar Einbruch

Sachsen-Anhalt: Erhebliche Mengen Arsen in Betrieb freigesetzt - offenbar Einbruch


Sachsen-Anhalt: Erhebliche Mengen Arsen in Betrieb freigesetzt - offenbar Einbruch
Sachsen-Anhalt: Erhebliche Mengen Arsen in Betrieb freigesetzt - offenbar Einbruch / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Unternehmen in Osterwieck in Sachsen-Anhalt sind am Dienstagmorgen erhebliche Mengen Arsen ausgetreten. Arsen in Form von Pulver und Granulat sei "im unmittelbaren Umfeld des Firmengeländes" entdeckt worden, teilte der Landkreis Harz in Halberstadt mit. Der Einsatzleitung zufolge gibt es neun Fund- beziehungsweise Austrittsorte. Nach Polizeiangaben hatte es zuvor offenbar einen Einbruch in dem Betrieb gegeben.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Polizei in Magdeburg wurde am Dienstagmorgen ein Einbruchdiebstahl in einem Gewerbeobjekt in Osterwieck gemeldet. Dabei sei eine unbekannte Menge Chemikalien vor Ort freigesetzt worden. Nach den unbekannten Tätern werde gefahndet.

Rund 150 Einsatzkräfte waren nach Angaben des Landkreises vor Ort, um das Firmengelände abzusuchen und den Gefahrstoff einzudämmen. Das Gelände war weiträumig abgesperrt. Auch Spezialisten für Gefahrgut und das Umweltamt waren eingebunden.

Die Bürger wurden aufgefordert, bei Funden von Gefäßen mit chemischen Stoffen oder ungewöhnlich aussehenden Behältern in Osterwieck oder in der Umgebung umgehend den Notruf 112 zu wählen. Auch über die Warnapp Nina wurde die Bevölkerung informiert. Von Verletzten war zunächst nichts bekannt.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an

In der von dem jüngsten Ebola-Ausbruch schwer betroffenen Demokratischen Republik Kongo sollen voraussichtlich ab der kommenden Woche zwei Therapien zur Behandlung der tödlichen Krankheit klinisch getestet werden. Die Vorbereitungen dafür seien inzwischen abgeschlossen, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch vor Journalisten in Genf.

Textgröße ändern: