Deutsche Tageszeitung - EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab

EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab


EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab
EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab / Foto: © AFP/Archiv

Das Europaparlament stimmt am Dienstag (ab 12.00 Uhr) in Straßburg über neue Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab. Tiere mit qualvollen Merkmalen wie zu flachen Schnauzen oder kurzen Beinen sollen der Vorlage zufolge nicht mehr weiter gezüchtet werden dürfen. Inzucht zwischen direkt verwandten Tieren soll verboten werden.

Textgröße ändern:

Das Gesetz sieht zudem eine Chip-Pflicht für alle Hunde und Katzen vor, für die Züchter, Tierheime oder private Halter verantwortlich sind. Der Chip soll Angaben zu Alter, Geschlecht und Herkunft des Tieres tragen. Für private Halter gilt eine Übergangsfrist von zehn Jahren für Hunde und 15 Jahren für Katzen. Die EU will damit vor allem dem illegalen Handel mit Tieren einen Riegel vorschieben.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an

In der von dem jüngsten Ebola-Ausbruch schwer betroffenen Demokratischen Republik Kongo sollen voraussichtlich ab der kommenden Woche zwei Therapien zur Behandlung der tödlichen Krankheit klinisch getestet werden. Die Vorbereitungen dafür seien inzwischen abgeschlossen, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch vor Journalisten in Genf.

Überhitzungsgefahr bei Haustieren: Branchenverband appelliert an Halter

Angesichts der Extremhitze in Deutschland mahnt der Zentralverband der deutschen Heimtierbranche zu Schutzmaßnahmen für Hund & Co.. Hunde, Katzen, Vögel und Kleinsäuger könnten ihre Körpertemperatur nur in gewissen Grenzen regulieren, erklärte der Verband am Mittwoch in Wiesbaden. Meerschweinchen und Kaninchen etwa reagierten empfindlich auf Temperaturen von mehr als 25 Grad, sie bräuchten schattige Rückzugsorte und Frischwasser.

"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf

Anderthalb Wochen nach lebensbedrohlichen Verletzungen bei einem Hai-Angriff an der Küste von Sydney ist eine Frau zwischenzeitlich aus dem künstlichen Koma erwacht. Wie ihr Bruder mitteilte, verringerten die Ärzte die Betäubung von Leah Stewart, so dass sie für kurze Zeit auf der Intensivstation aus dem künstlichen Koma erwachte. "Das ermöglichte es ihr, ihre ersten Worte 'Ich liebe Euch' mit ihrer Mama und ihrem Partner Fernando zu teilen", schilderte Joshua Stewart am Dienstag.

Textgröße ändern: