Deutsche Tageszeitung - Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann

Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann


Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann
Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann / Foto: © AFP/Archiv

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau sind sich nach Angaben ihres Biografen uneins, wie ihr Leben nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit aussehen soll. "Sie wird bald 75, sie will Zeit für ihre Kinder und Enkelkinder haben", sagte der Journalist Florian Tardif am Mittwoch dem Sender RTL. Der Reporter der Zeitschrift "Paris Match" hat kürzlich ein Buch über Brigitte und Emmanuel Macron mit dem Titel "Un couple presque parfait" (Ein fast perfektes Paar) veröffentlicht.

Textgröße ändern:

Während Brigitte Macron davon träume, nach dem Ende der Amtszeit ihres Mannes in "ein Haus am Meer mit blauen Fensterläden" zu ziehen, denke Macron bereits an ein politisches Comeback. "Er hat mir gesagt, dass er langfristig bleiben will - und er denkt natürlich an 2032", sagte Tardif mit Blick auf die dann wieder anstehenden Präsidentschaftswahlen, bei denen Macron theoretisch wieder antreten kann. Öffentlich hat sich Macron bislang nicht zu seinen Plänen geäußert. Aber im Gespräch mit Jugendlichen kürzlich erwähnt, dass er sich auch ein Leben ohne Politik vorstellen könne.

Der Altersunterschied zwischen beiden - der dem zwischen US-Präsident Donald Trump und seiner Frau Melania entspricht - sei lange kein Problem gewesen - scheine aber nun zu einem zu werden, meint Tardif. Brigitte Macron sei lange die einzige gewesen, die den Präsidenten unverblümt habe kritisieren können. In den vergangenen Monaten habe sie jedoch an Einfluss verloren. "Sie sagt selber, dass er nicht mehr auf sie höre", erklärte Tardif.

Dies sei auch in Macrons Verhalten erkennbar, etwa auf seiner jüngsten Afrikareise, auf der seine Frau ihn nicht begleitet hatte. Macron hatte dort etwa unter Anleitung eines Kochs vor Kameras ein kenianisches Gericht gekocht. "Er lässt sich gehen, es passt niemand mehr auf ihn auf", urteilte Tardif.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor

König Charles III. hat inmitten der Debatte über einen möglichen Rücktritt von Premierminister Keir Starmer in der Thronrede die Gesetzesvorhaben der britischen Regierung vorgestellt. Zu den am Mittwoch dargelegten Plänen, von denen viele bereits bekannt waren, gehören die Vertiefung der Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union und die vollständige Verstaatlichung des Stahlkonzerns British Steel. Auch eine Reform des Asylsystems und eine Senkung des Wahlalters auf 16 sind geplant.

Prinzessin Kate reist erstmals seit Krebserkrankung wieder ins Ausland

Die britische Prinzessin Kate absolviert ab Mittwoch ihre erste Auslandsreise seit ihrer Krebserkrankung. Die Ehefrau von Thronfolger Prinz William will sich in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia nach Angaben des Kensington-Palastes bis Donnerstag über ein pädagogisches Konzept informieren, bei dem das selbstständige Lernen kleiner Kinder im Vordergrund steht.

Favoriten Finnland und Griechenland ziehen in ESC-Finale ein

Mit einem spektakulär inszenierten Auftritt hat Favorit Finnland sich einen Platz im Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in der österreichischen Hauptstadt Wien gesichert. Geigerin Linda Lampenius und Sänger Pete Parkkonen überzeugten beim ersten Halbfinale am Dienstagabend mit ihrem Song "Liekinheitin" (Flammenwerfer). Auch Mitfavorit Griechenland sowie der ebenfalls hoch gehandelte Beitrag aus Israel nehmen am Finale am Samstag teil.

Dutzende Staaten beraten in Japan über Schutz der Antarktis

Im japanischen Hiroshima hat am Dienstag eine Jahrestagung mit Vertretern aus etwa 50 Staaten zum Schutz der Antarktis begonnen. Zu den Themen während der anderthalbwöchigen Beratungen zählen ein besserer Schutz von Kaiserpinguinen und der Umgang mit dem zunehmenden Tourismus am Südpol. Die Region und die dort lebenden Tiere leiden zunehmend unter dem Klimawandel, zugleich spielt die Antarktis eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Erdklimas.

Textgröße ändern: