Deutsche Tageszeitung - Knallrote Riesen-Klitoris vor Pariser Eiffelturm aufgestellt

Knallrote Riesen-Klitoris vor Pariser Eiffelturm aufgestellt


Knallrote Riesen-Klitoris vor Pariser Eiffelturm aufgestellt
Knallrote Riesen-Klitoris vor Pariser Eiffelturm aufgestellt / Foto: ©

Eine knallrote Klitoris neben dem "bekanntesten Phallus von Paris" - dem Eiffelturm: Damit haben französische Aktivistinnen am Weltfrauentag auf die mangelnde sexuelle Aufklärung vieler Mädchen und Frauen aufmerksam gemacht. Die "Klito-Gang" stellte den aufblasbaren Kitzler am Montag auf dem Trocadero gegenüber vom Eiffelturm auf.

Textgröße ändern:

"Penis und Klitoris werden unterschiedlich behandelt", kritisierte die Mitgründerin der Gruppe, Julia Pietri. Sie sagte der Nachrichtenagentur AFP, ihre "Klito-Gang" wolle mit der Aktion auf den weit verbreiteten "sexuellen Analphabetismus" aufmerksam machen.

"Ein Viertel der Mädchen wissen nicht, dass sie eine Klitoris haben", sagte Pietri. "Und 82 Prozent wissen nicht, dass es sich um einen erogenen Schwellkörper handelt." Deshalb müsse es dringend bessere Aufklärung an Schulen geben.

Ziel ist es nach Angaben der Aktivistinnen auch, Mädchen und Frauen besser vor sexueller Gewalt zu schützen: "Wo nichts zwischen den Beinen ist, gibt es auch nichts Schützenswertes", sagte Pietri.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Zwei Patienten sterben bei nächtlichem Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern

Bei einem nächtlichen Brand in einem Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Patienten ums Leben gekommen. Bei einem der beiden handle es sich um einen 85-jährigen Mann, teilte die Polizei am Donnerstag in Rostock mit. Die Identifizierung des zweiten toten Menschen daure noch an.

Linke zu Reformen: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen

Die Linke hat mit scharfer Kritik auf die Pläne der Bundesregierung reagiert, das Informationsfreiheitsgesetz zu ändern. Das sei ein "Angriff auf die Pressefreiheit und auf das Recht der Öffentlichkeit, staatliches Handeln zu kontrollieren", erklärte Fraktionsvize Clara Bünger am Donnerstag. Damit wolle sich die Regierung "unangreifbar machen". Das Gesetz werde nicht wie zuvor vereinbart weiterentwickelt, "sondern ausgehöhlt".

Ermittler vermuten ukrainischen Plan hinter Nord-Stream-Anschlägen

Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass die Pläne für die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Das geht aus Einzelheiten der Anklage gegen einen früheren ukrainischen Offizier hervor, welche die Karlsruher Behörde am Donnerstag veröffentlichte. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.

Menschen betäubt und sexuell missbraucht: 156 Täter und Opfer identifiziert

Mit einer gemeinsamen Aktion sind das Bundeskriminalamt und die Polizeien der Länder gegen sexualisierte Gewalt an zuvor betäubten Opfern vorgegangen. Im Fokus der Ermittlungen im internationalen Kontext stehen Verdächtige, die ihre Opfer teils über Jahre hinweg betäubt und anschließend sexuelle Gewalt an ihnen ausgeübt haben sollen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Textgröße ändern: