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Schäuble erhält nach vier Jahren großer Koalition bestes Zeugnis

Samstag, 12. August 2017

Nach vier Jahren großer Koalition stellen die Deutschen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) das beste Zeugnis im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aus. In einer repräsentativen Umfrage des Instituts Kantar Emnid gaben 62 Prozent der Befragten an, sie seien mit Schäubles Arbeit eher zufrieden. 28 Prozent äußerten sich eher unzufrieden, zehn Prozent wollten sich nicht festlegen oder machten keine Angabe.

Hinter Schäuble auf den Plätzen zwei und drei landeten Merkel - 60 Prozent zufrieden, 34 Prozent unzufrieden - und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD). Mit dem Außen- und früheren Wirtschaftsminister sind 54 Prozent zufrieden und 33 Prozent unzufrieden. Überwiegend Zustimmung genießen außerdem Innenminister Thomas de Maizière (CDU, 50 zu 35 Prozent), Justizminister Heiko Maas (SPD, 42 zu 32 Prozent), Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU, 29 zu 23 Prozent) und Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD, 37 zu 36 Prozent).

Ein eher negatives Zeugnis erhält Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), mit der 38 Prozent zufrieden und 44 Prozent unzufrieden sind. Es folgen Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) und Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU), die jeweils auf 28 Prozent Zustimmung und 37 Prozent Ablehnung kommen. Die letzten Plätze belegen Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU, 30 zu 41 Prozent), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU, 36 zu 54 Prozent) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU, 23 zu 60 Prozent).

Kantar Emnid befragte von Dienstag bis Donnerstag 1017 repräsentativ ausgewählte Bürger. Zur Bewertung gestellt wurden 13 Kabinettsmitglieder. Auf Beurteilungen der Ministeriumsneulinge Katarina Barley (SPD, Familie) und Brigitte Zypries (SPD, Wirtschaft) wurde verzichtet. Die Frage lautete: "Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit von...?" Mögliche Antworten waren "eher zufrieden" und "eher unzufrieden". Die Rangfolge ergab sich aus der Differenz zwischen positiver und negativer Bewertung.  (U.Stolizkaya--DTZ)

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