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Umweltverbände ziehen offizielle Feinstaubwerte in Zweifel

Dienstag, 14. November 2017

Einige Umweltverbände ziehen die Verlässlichkeit der staatlichen Feinstaub-Messwerte in Zweifel. "Es gibt viel zu wenig Messstationen", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, der "Heilbronner Stimme" (Dienstagsausgabe). Er kenne Beispiele, wo die Stationen in verkehrsabgewandten Gebieten aufgestellt worden seien. Das sei möglicherweise politisch gewollt. "Bei einer anderen Platzierung der Stationen werden sehr wahrscheinlich höhere Belastungen herauskommen."

Klaus-Peter Gussfeld vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sagte: "Die offiziellen Messstellen geben nur einen groben Überblick über die Feinstaubbelastung." Weil sie relativ teuer seien, würden die Stationen nur an wünschenswerten Stellen platziert.

Vertreter der Autoindustrie kritisieren hingegen, dass einige Messstationen zu nahe an Verkehrsachsen stünden und deshalb kein repräsentatives Bild abgäben. Umweltämter wie das Hessische Landesamt für Naturschutz erklären, die Standorte der Stationen seien so angeordnet, dass eine repräsentative landesweite Übersicht über die aktuelle Luftqualität im Land gegeben werden kann.

Im Oktober hat die sogenannte Feinstaubsaison begonnen. Im Winter überschreiten die Feinstaubwerte in einigen Städten häufiger die offiziellen Grenzwerte. Nach Klagen von Umweltverbänden drohen deswegen für besonders belastete Kommunen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge.

(A.Stefanowych--DTZ)

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