Ukraines Roboter an der Front
Taliban an vier Fronten
Lyman: Russen geben auf
Trumps riskantes Dieselspiel
US-Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von 500 Patriot-Raketen an die Ukraine
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich bei mehreren zentralen Themen
Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf
Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller
Politik
47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms
Vier Tage vor den US-Kongresswahlen haben so viele Wahlberechtigte vorzeitig ihre Stimme abgegeben wie noch nie bei den sogenannten Midterms: Gut 47,9 Millionen Menschen nutzten bis Freitagmittag (Ortszeit) die Möglichkeit der Stimmabgabe vor der eigentlichen Wahl am Dienstag, wie Zahlen der Universität Florida zeigten. Damit wurde der bisherige Höchstwert für eine Zwischenwahl von rund 45,9 Millionen vorzeitig abgegebenen Stimmen von 2022 noch übertroffen.
Boulevard
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
Nach einem massiven Hackerangriff hat die weltgrößte Kryptowährungsbörse Binance angekündigt, Anlegern sämtliche Verluste auszugleichen. Binance habe bereits mehr als 6,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro) zurückgestellt, um gestohlene Vermögenswerte abdecken zu können, teilte Co-Unternehmenschef Richard Teng am Freitag im Onlinedienst X mit. Das Unternehmen werde "alle Verluste" ersetzen.
Letzte Nachrichten
Präsidenten Frankreichs und Algeriens beschließen verstärkte Zusammenarbeit
Rund 60 Jahre nach dem Ende des Algerien-Krieges haben die Staatschefs von Frankreich und Algerien, Emmanuel Macron und Abdelmadjid Tebboune, eine neue und "unumkehrbare Dynamik" der bilateralen Beziehungen verkündet. In einer am Samstag zum Abschluss von Macrons Besuch in Algier unterzeichneten Erklärung betonten beide Seiten den Beginn einer "neuen Ära". Macron war am Donnerstag nach Algerien gereist, um die schwierigen Beziehungen zu der Ex-Kolonie zu verbessern.
Formel 1: Sainz in Spa auf der Pole Position
Ferrari-Pilot Carlos Sainz startet von Platz eins in den Großen Preis von Belgien. Der Spanier profitierte von der Rückversetzung von Formel-1-Weltmeister und WM-Spitzenreiter Max Verstappen (Niederlande), der im Qualifying allen davonfuhr. Hinter Sainz gehen Verstappens Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez (Mexiko) und Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Spanien/Alpine) am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) auf den Hochgeschwindigkeitskurs in Spa-Francorchamps. Für Sainz ist es die zweite Formel-1-Pole.
Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Leipzig - Niemand verletzt
Unbekannte haben einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Leipzig verübt. Die Polizei wurde am späten Freitagabend vom Wachschutz zu der Unterkunft im Südwesten der Stadt gerufen, wie das sächsische Landeskriminalamt am Samstag in Dresden mitteilte. Demnach hatten unbekannte Täter Gegenstände gegen die Hauswand geworfen. Das Gebäude wurde leicht beschädigt, ein kleines Feuer gelöscht. Verletzt wurde niemand.
Hunderte Flüchtlinge in Niederlande von überfülltem Aufnahmezentrum fortgebracht
Hunderte Asylbewerber sind in den Niederlanden von einem völlig überfüllten Aufnahmezentrum nahe der deutschen Grenze in verschiedene Notunterkünfte forttransportiert worden. Die Menschen seien am Freitagabend von der Asylbewerber-Einrichtung in Ter Apel in andere Unterkünfte in verschiedenen Landesteilen gebracht worden, sagte der Sprecher der Flüchtlingsbehörde COA, Leon Veldt. "Wir hoffen, dass sich die Situation in Ter Apel langsam normalisiert", fügte er hinzu.
Knapp zweijähriges Mädchen fällt in Erfurt aus Fenster und stirbt
In Erfurt ist ein knapp zweijähriges Mädchen aus einem Fenster im sechsten Stock eines Mehrfamilienhauses gestürzt und gestorben. Das 23 Monate alte Kind erlag trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche durch Rettungskräfte seinen Verletzungen, wie die Polizei in der thüringischen Landeshauptstadt am Samstag mitteilte. Das Unglück ereignete sich demnach am Vormittag.
Betreiber: An Akw Saporischschja könnte nach Beschuss Radioaktivität austreten
Die Lage in dem von russischen Truppen besetzten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja bleibt nach ukrainischen Angaben gefährlich. Nach erneutem mehrmaligen Beschuss bestehe das Risiko eines Austritts von Radioaktivität, teilte der staatliche ukrainische Energiekonzern Energoatom am Samstag mit. Erst am Vortag war das Akw wieder ans ukrainische Stromnetz angeschlossen worden, nachdem es davon einen Tag lang abgeschnitten gewesen war. Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte im Anschluss, die Gefahr eines GAUs bleibe bestehen.
2. Liga: Paderborn bleibt Spitzenreiter - Auch Darmstadt 2:2
Der SC Paderborn hat am 6. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga die Tabellenspitze behauptet. Der SCP kam zwar beim FC St. Pauli trotz zweimaliger Führung über ein 2:2 (1:0) nicht hinaus, führt das Klassement aber mit 13 Zählern weiterhin an.
Bundesumweltministerin fürchtet Dauerschäden nach Fischsterben in Oder
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) befürchtet, dass die Oder von der aktuellen Umweltkatastrophe bleibende Schäden davonträgt und dass auch andere deutsche Flüsse gefährdet sein könnten. Ob die Oder sich wieder vollständig erholen werde, lasse sich noch nicht sagen, sagte Lemke den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Samstagsausgaben). "In der Oder als Ökosystem entstand weit größerer Schaden als das Fischsterben allein." Erste Untersuchungsergebnisse ließen "befürchten, dass es gravierendere Schäden geben könnte".
Justizministerium und FBI legen Gründe für Razzia in Trump-Anwesen offen
Knapp drei Wochen nach der Aufsehen erregenden Durchsuchung des Privatanwesens von Ex-Präsident Donald Trump hat das Justizministerium nun die Gründe für die Aktion offengelegt. Es veröffentlichte am Freitag (Ortszeit) die - teils geschwärzte - eidesstattliche Erklärung, mit der die US-Bundespolizei FBI ihr Vorgehen begründet hatte. Demnach waren in mehreren erst Anfang des Jahres von Trump an das Nationalarchiv übergebenen Kisten hochgeheime Dokumente entdeckt worden.
SPD-Chef Klingbeil rügt Habeck für "handwerkliche Fehler" bei Gasumlage
SPD-Chef Lars Klingbeil hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für "handwerkliche Fehler" bei der Gasumlage kritisiert. Habeck habe zweifelsohne einen interessanten Kommunikationsstil, "und natürlich merken wir, dass das in der Öffentlichkeit gut ankommt", sagte Klingbeil dem Portal "Zeit Online" laut Mitteilung vom Samstag. Zugleich mahnte er allerdings: "Am Ende zählen in der Politik nicht nur schöne Worte, es muss vor allem die Substanz stimmen - daran werden wir gemessen."
Früherer Verkehrsminister Scheuer für Bau neuer Atomkraftwerke
Der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat den Bau neuer Atomkraftwerke vorgeschlagen. "Meine Formel lautet drei plus drei plus drei - drei Kernkraftwerke müssen länger laufen, drei müssen reaktiviert werden, und drei müssen neu gebaut werden", sagte Scheuer der "Welt am Sonntag". Die Bundesnetzagentur schließt derweil nicht aus, dass deutsche Meiler wegen eines drohenden Strommangels in Europa länger am Netz bleiben könnten.
Betreiber: An Akw Saporischschja könnte Radioaktivität austreten
In dem von russischen Truppen besetzten ukrainischem Atomkraftwerk Saporischschja besteht nach Angaben des Betreibers das Risiko des Austritts von Radioaktivität. Die Anlage sei erneut "mehrmals" beschossen worden, teilte der staatliche ukrainische Energiekonzern Energoatom am Samstag mit. Dadurch sei die Infrastruktur des größten Atomkraftwerks Europas beschädigt worden. Nach Angaben des Betreibers lief das Akw gegen Samstagmittag "mit dem Risiko, Radioaktivitäts- und Feuerschutz-Standards zu verletzen".
Russland blockiert Abschlusserklärung bei UN-Konferenz zu Atomwaffensperrvertrag
Russland hat zum Ende einer vierwöchigen UN-Konferenz über Atomwaffen die Verabschiedung einer gemeinsamen Abschlusserklärung blockiert. Trotz einer um mehrere Stunden verschobenen Abschlusssitzung sei "die Konferenz nicht in der Lage, eine Einigung zu erzielen", erklärte der Vorsitzende der Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags, der Argentinier Gustavo Zlauvinen, am Freitag (Ortszeit) am UN-Hauptquartier in New York.
Maria spielt am Montag - Williams in der Nacht
Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria eröffnet aus deutscher Sicht die US Open der Tennisprofis in New York. Die 35-Jährige aus Bad Saulgau, die mit ihrer Familie seit Jahren in Florida lebt, trifft am Montag (17.00 Uhr MESZ/Eurosport) auf die an Position drei gesetzte Maria Sakkari. In Wimbledon hatte Maria das Duell mit der Griechin in der dritten Runde überraschend gewonnen.
Städtetag fordert Ende von "Ping-Pong-Spiel" um Neun-Euro-Ticket
Im Ringen um eine Nachfolgeregelung für das Neun-Euro-Ticket hat der Deutsche Städtetag ein Ende des Gezerres zwischen Bund und Ländern gefordert. "Das ständige Ping-Pong-Spiel – wir zahlen nicht, ihr müsst es tun – bringt uns nicht weiter", sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf (Samstagsausgabe). Das Modellprojekt des bundesweit gültigen Tickets für den Nah- und Regionalverkehr läuft kommende Woche nach drei Monaten aus.
Piastri-Fall am Montag vor Schiedsgericht
Der aufsehenerregende Formel-1-Vertragsstreit um Motorsporttalent Oscar Piastri soll am Montag vor einem Schiedsgericht des Automobil-Weltverbandes FIA geklärt werden. Das bestätigte Alpine-Teamchef Otmar Szafnauer am Samstag am Rande des Großen Preises von Belgien (Sonntag, 15.00 Uhr/Sky). Bezüglich des Termins vor dem Contract Recognition Board (CRB) sei er "sehr zuversichtlich", betonte Szafnauer.
Özdemir hält Trend zu Holzpellet-Heizungen für problematisch
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hält den Trend zu Holzpellet-Heizungen aus Klimaschutzgründen für problematisch. "In der Klimakrise müssen wir schauen, wo wir mit dem geringsten Mitteleinsatz den maximalen Erfolg bekommen", sagte Özdemir der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Und das ist beim Holz nicht das Verheizen."
Klingbeil rügt Habeck für "handwerkliche Fehler" bei Gasumlage
SPD-Chef Lars Klingbeil hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für "handwerkliche Fehler" bei der Gasumlage kritisiert. Habeck habe zweifelsohne einen interessanten Kommunikationsstil, "und natürlich merken wir, dass das in der Öffentlichkeit gut ankommt", sagte Klingbeil dem Portal "Zeit Online" laut Mitteilung vom Samstag. Zugleich mahnte er allerdings: "Am Ende zählen in der Politik nicht nur schöne Worte, es muss vor allem die Substanz stimmen - daran werden wir gemessen."
Bundesnetzagenturchef Müller erwartet kalte Saunen im Winter
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, erwartet für den Winter Einschränkungen bei Saunen und Wellness-Einrichtungen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Gasverbrauch im Freizeitbereich während des Winters angesichts der extrem hohen Energiepreise einfach weitergeht", sagte Müller der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). "In jedem Fall wäre das in einer Gasmangellage grob unsolidarisch", ergänzte er.
Anwohner protestieren gegen Dreharbeiten für neuen "Fast and Furious"-Film
In Los Angeles haben Bewohner gegen die Dreharbeiten für einen neuen Film der "Fast and Furious"-Reihe protestiert. Die Filme hätten eine "illegale Aktivität" glorifiziert und den Stadtteil Angelino Heights zu einem Ziel für illegale Straßenrennen gemacht, sagte der Anwohner und Aktivist Damian Kevitt bei der Demonstration am Freitag (Ortszeit). Er forderte die Stadt auf, stärker gegen illegale Straßenrennen vorzugehen.
FC Bayern startet bei Inter Mailand
Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München startet auswärts beim italienischen Vize-Meister Inter Mailand am 7. September in die Champions League. Das Wiedersehen mit Robert Lewandowski im Duell mit dem FC Barcelona in Gruppe C steigt laut UEFA-Spielplan am 13. September in der Allianz Arena (beide 21.00 Uhr).
Deutschland soll in kommender Woche mehr Impfstoff gegen Affenpocken erhalten
In Deutschland soll in der kommenden Woche mehr Impfstoff gegen Affenpocken zur Verfügung stehen. Nach 45.300 Dosen im Juni und Juli sollten nun weitere 19.500 Dosen an die Länder ausgeliefert werden, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Samstag in Berlin mit. Insgesamt bestellte der Bund bislang 240.000 Dosen des Impfstoffs. Weitere Lieferungen werden im Lauf des Jahres erwartet.
IOC-Präsident Bach: "Wettbewerb für 2036 in vollem Gange"
IOC-Präsident Thomas Bach begrüßt die Debatte um eine deutsche Olympia-Bewerbung, weist jedoch darauf hin, dass die Konkurrenz für die Spiele 2036 bereits groß ist. "Es gibt schon jetzt Interessenten im zweistelligen Bereich, aber Deutschland hat da immer was zu bieten und deswegen freue ich mich über diese Diskussion", sagte der gebürtige Würzburger bei Sky.
Berühmte Peak Tram in Hongkong fährt nach einjähriger Sanierung wieder
Nach einjähriger und äußerst kostspieliger Sanierung fährt die berühmte Peak Tram in Hongkong wieder. Mit der am Samstag erfolgten Wiedereröffnung der aus dem Jahre 1888 stammenden Standseilbahn hofft die chinesische Metropole, trotz teilweise noch geltender Corona-Restriktionen ihren Ruf als beliebtes Touristenziel zu untermauern. Die Bahn bietet bei ihrer Fahrt vom belebten Geschäftszentrum Hongkongs hinauf zum Berg Victoria Peak eindrucksvolle Blicke auf die Skyline der Stadt.
Gladbach-Coach Farke setzt auf "brutale" Ehrlichkeit
Trainer Daniel Farke vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach setzt im Umgang mit seinen Profis auf Klarheit, nicht auf "Pseudo-Psychologie". Fußballer spielten am besten, "wenn sie sich wertgeschätzt fühlen, wenn Vertrauen da ist, wenn klare Maßstäbe da sind, klare Werte und klare Ideen, die auch dann noch gelten, wenn Stimmungen in der Medienlandschaft kippen", sagte der 45-Jährige im FAZ-Interview.
Hrubesch fordert nachhaltigen EM-Effekt: "Viele heiße Worte"
Der frühere Bundestrainer Horst Hrubesch hat nach der erfolgreichen EM der DFB-Frauen Skepsis an einem nachhaltigen Konzept beim Deutschen Fußball-Bund geäußert. "Wie es jetzt DFB-mäßig, verbände-mäßig oder in Deutschland aussehen wird, da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe immer das Gefühl, das sind viele heiße Worte im Moment", sagte der 71-Jährige dem NDR.
Lauterbach schließt bei Corona "epidemische Lage" im Winter nicht aus
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schließt in der Corona-Pandemie die Ausrufung einer "epidemischen Lage" im Winter nicht aus. "Ich hoffe, dass es nicht zu einem gravierenden Variantenwechsel kommt. Wenn er ausbleibt, dann werden wir nicht in so eine epidemische Lage kommen", sagte der Minister der "Welt am Sonntag". Trotzdem benötige Deutschland für den Notfall Mittel und Maßnahmen gegen die Pandemie.
Pipeline-Betreiber zahlen nach Ölpest in Kalifornien 13 Millionen Dollar
Zehn Monate nach einer Ölpest an der kalifornischen Küste haben die Betreiber der beschädigten Pipeline einer Straf- und Entschädigungszahlung von fast 13 Millionen Dollar (12,9 Millionen Euro) zugestimmt. Die texanische Firma Amplify Energy, welche die Pipeline vor der Küste von Huntington Beach betreibt, und ihre Tochterfirmen Beta Operating und San Pedro Bay Pipeline gaben am Freitag eine entsprechende Einigung mit der Staatsanwaltschaft bekannt. Sie bekennen sich demnach schuldig, die Ölpest verursacht zu haben.
Kyrgios: "Inspiriere Millionen von Menschen"
Tennisstar Nick Kyrgios sieht sich mit seiner polarisierenden Art als Inspiration. "Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas beweisen muss. Ich habe als Kind nie geglaubt, dass ich auf diesem Niveau spielen kann und so ziemlich jeden Profi schlagen würde", sagte der 27-Jährige dem tennis MAGAZIN: "Ich habe die Big Four geschlagen, Titel gewonnen, ich inspiriere Millionen von Menschen. Ich bin einfach ich selbst."
Oruz sieht keine Olympiachance bei Bürgerbefragung
Hockey-Nationalspieler Timur Oruz sieht "in den nächsten zwei, drei Jahren keine Chance für eine deutsche Olympiabewerbung, wenn wir die Bevölkerung nach der Zustimmung fragen". Viele Menschen wüssten gar nicht, "was die olympischen Sportarten für einen Reiz haben, da die Sichtbarkeit im TV fehlt", sagte Oruz, Olympiadritter 2016 in Rio, bei der Veranstaltung SID MixedZone "50 Jahre München '72" in Köln.
Ministerin Lemke für Entschädigung bei Zugverspätung durch Güterzug-Priorisierung
Bei Zugverspätungen sollten Bahnreisende nach Ansicht von Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) auch dann eine Entschädigung erhalten, wenn die Verspätung durch die Priorisierung von Güterzügen entstanden ist. "Mir ist wichtig, dass die Beeinträchtigungen für Fahrgäste so gering wie möglich gehalten werden und dass sie bei Problemen schnell und unbürokratisch entschädigt werden", sagte Lemke den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag.
UN-Verhandlungen über Hochseeabkommen erneut gescheitert
Die Verhandlungen der UN-Mitgliedsstaaten über ein Hochseeabkommen zum Schutz der Weltmeere sind erneut gescheitert. Die zweiwöchigen Verhandlungen gingen am Freitagabend in New York ohne Einigung zu Ende. "Obwohl wir hervorragende Fortschritte gemacht haben, brauchen wir noch etwas mehr Zeit, um die Ziellinie zu erreichen", sagte die Konferenzleiterin Rena Lee. Die Verhandlungen sollen demnach zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Ein Termin steht aber noch nicht fest.