Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Segeljacht kentert vor Büsum: Drei Schiffbrüchige aus Nordsee gerettet
Kasachstan wählt erstmals nach Verfassungsreform neues Parlament
Mann fährt auf Autodach mit: Polizei stoppt riskante Tour in Baden-Württemberg
Masters in Cincinnati: Pegula fordert Gauff, Premiere für Fils
Kultur
"Unglücklicher Fehler": Münchner Fußball-Stadion auf Medaille für Marathon-Läufer in Sydney
Münchner Fußball-Stadion auf australischer Marathon-Medaille: Die Organisatoren der bevorstehenden Laufveranstaltung in Sydney haben am Sonntag einen Fehler bei der Gestaltung der Medaille eingeräumt, nachdem sie im Onlinedienst Instagram vorgestellt wurde. Auf einer Seite zeigt die Medaille Sehenswürdigkeiten an der Laufstrecke in der australischen Metropole, darunter das berühmte Opernhaus, die Harbour Bridge - und fälschlicherweise die Allianz-Arena in der bayerischen Landeshauptstadt.
Wirtschaft
Handels-"Krieg": Kanada kontert US-Zölle
Handels-"Krieg" zwischen zwei wirtschaftlich eng verflochtenen Nachbarn: Kanadas Premierminister Mark Carney hat am Samstag kanadische Vergeltungszölle angekündigt, nachdem in den USA neue Aufschläge auf kanadische Produkte in Kraft getreten waren. "Man befindet sich im Krieg, wenn man angegriffen wird. Wir sind angegriffen worden", sagte Carney. Zuvor waren tagelange Verhandlungen gescheitert. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer machte dafür Kanada verantwortlich.
Letzte Nachrichten
Thailand will Hauptstadt Bangkok im Oktober für geimpfte Urlauber öffnen
Vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Touristen sollen ab Oktober wieder in die thailändische Hauptstadt Bangkok und vier weitere Provinzen reisen können. Wie die thailändische Tourismusbehörde am Freitag mitteilte, fällt für ausländische Reisende mit Impfnachweis in Bangkok und den Provinzen Chiang Mai, Chon Buri, Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan ab dem 1. Oktober die bisher obligatorische Hotel-Quarantäne weg.
CDU in Sachsen-Anhalt gibt grünes Licht für Dreierbündnis mit SPD und FDP
Die CDU in Sachsen-Anhalt hat den Weg frei gemacht für eine Dreierkoalition mit SPD und FDP. In einem Mitgliederentscheid stimmten 92,1 Prozent der Basis für die sogenannte Deutschlandkoalition, wie CDU-Landeschef Sven Schulze am Freitag in Magdeburg erklärte.
Union und Grüne attackieren Scholz wegen Umgangs mit Durchsuchung von Ministerium
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) steht wegen seiner Äußerungen zur Durchsuchung seines Ministeriums in Zusammenhang mit Geldwäscheermittlungen in der Kritik. Als Reaktion auf die Razzia "der Staatsanwaltschaft zu sagen, was sie besser getan hätte, kennt man sonst nur von populistischen Staaten", sagte CDU-Chef Armin Laschet am Freitag in Berlin. Ein solches Verhalten sollte man sich "als Stilmerkmal nicht zueigen machen", sagte der Unions-Kanzlerkandidat weiter.
Söder: "Wir stehen zu hundert Prozent zu Armin Laschet"
CSU-Chef Markus Söder hat Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) für den Wahlkampfschlussspurt die volle Unterstützung der Christsozialen zugesagt. "Wir stehen zu hundert Prozent zu Armin Laschet", sagte Söder am Freitag vor Beginn des CSU-Parteitags in Nürnberg. Vor dem Parteitag hatte CSU-Generalsekretär Markus Blume mit Äußerungen für Irritationen gesorgt, die Union würde mit Söder als Kanzlerkandidat in den Umfragen besser dastehen.
Minister Heil: Linkspartei mit unrealistischen Versprechen
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geht vor der Bundestagswahl auf Distanz zur Linkspartei. Zwischen den sozialpolitischen Vorhaben von SPD und Linkspartei gebe es einen Unterschied, sagte der Sozialdemokrat nach Information von Deutsche Tageszeitung vom Freitag. Das Programm der SPD sei umsetzbar, so Heil. "Bei der Linkspartei ist mir das zu viel Wünsch-dir-was und Im-Himmel-ist-Jahrmarkt." Es könnten nicht vor einer Wahl Dinge versprochen werden, "die zwar nett klingen, aber nicht umsetzbar sind". Die SPD fordert einen Mindestlohn von zwölf Euro, die Linke verspricht 13 Euro. "Wir können nicht einfach eine Zahl würfeln", sagte Heil mit Blick auf die Linkspartei. "Unser Vorschlag hat einen konkreten Hintergrund und ist ökonomisch vernünftig." Wenn als Kriterium 60 Prozent des mittleren Einkommens angelegt würden, ergebe das ziemlich genau zwölf Euro. Zu den Spekulationen über eine mögliche Koalition zwischen SPD, Grünen und Linkspartei sagte Heil, es gebe ein paar Punkte, die für die SPD nicht verhandelbar seien. "Dazu gehört die außen- und sicherheitspolitische Verantwortung, unsere Mitgliedschaft in der Nato", sagte der SPD-Politiker. "Wer das infrage stellt, wird nicht regieren", fügte er hinzu. (U.Beriyev--DTZ)
Gazprom meldet die Fertigstellung von Nord Stream 2
Der russische Energieriese Gazprom hat die Fertigstellung der umstrittenen deutsch-russischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 verkündet. Konzernchef Alexej Miller habe am Freitagmorgen gesagt, der Bau der Pipeline sei "vollständig abgeschlossen", erklärte Gazprom in einer Mitteilung im Messengerdienst Telegram. Erst am Montag hatte die Betreiberfirma der Pipeline, die Nord Stream 2 AG, mitgeteilt, dass das letzte Rohr der beiden Stränge verschweißt worden sei. Die Betreibergesellschaft will die Pipeline vor Jahresende in Betrieb nehmen. Hinter dem Projekt stehen neben Gazprom auch Uniper und Wintershall Dea aus Deutschland, der französische Konzern Engie, der britisch-niederländische Konzern Shell sowie OMV aus Österreich als Finanzinvestoren. Der Bau von Nord Stream 2 hatte im Mai 2018 begonnen. Die etwa 1200 Kilometer lange, aus zwei Leitungen bestehende Pipeline soll künftig in weitaus größerem Umfang als bislang russisches Erdgas nach Deutschland bringen.Der Bau der Röhren auf dem Grund der Ostsee hatte sich insbesondere wegen Widerstands der USA verzögert. Ende 2019 verhängte die damalige Regierung von US-Präsident Donald Trump Sanktionen, um die Fertigstellung der Pipeline zu verhindern. Die Bauarbeiten wurden daraufhin ausgesetzt.Erst im Juli dieses Jahres gab es zu dem Projekt eine Einigung mit den USA. Umstritten ist das deutsch-russische Projekt auch innerhalb Europas. Befürchtet wird, dass sie die Position traditioneller Gas-Transitländer wie der Ukraine schwächen könnte. Umweltschützer wiederum kritisieren die Pipeline aus klimapolitischen Gründen. (N.Loginovsky--DTZ)
Laschet: Wahl wird nicht schon am Wochenende entschieden
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) sieht die TV-Debatte zur Bundestagswahl am Sonntag nicht als letzte Chance für eine Trendwende in den Umfragen. "Die Wahl wird entschieden am 26. September", sagte Laschet am Freitag in Berlin. "Und deshalb endet am Sonntag gar nichts, sondern am Sonntag beginnt der Endspurt."
Studie: Vor allem Gutverdiener wurden seit 2017 steuerlich entlastet
Die Bundesregierung hat in der zurückliegenden Legislaturperiode die Bürgerinnen und Bürger insgesamt steuerlich entlastet. Ohne diese Maßnahmen wäre das durchschnittliche Haushaltseinkommen 2021 um 444 Euro im Jahr oder 1,2 Prozent niedriger gewesen, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie des ifo-Instituts. Überproportional entlastet wurden Gutverdienerinnen und Gutverdiener sowie Familien mit Kindern.
WM-Rhythmus: Scharfe Klopp-Kritik an FIFA-Plänen
Jürgen Klopp hat sich scharf und sarkastisch gegen den FIFA-Plan für eine Fußball-WM im Zweijahresrhythmus gestellt. "Wenn die Leute bei den Verbänden zusammensitzen, sollten sie sich mal Gedanken über das Spiel an sich machen - und nicht nur über ihren Profit. Aber ich bin 54, ich weiß nicht, ob ich das noch erleben werde", sagte der deutsche Teammanager des FC Liverpool am Freitag.
Scholz verteidigt vor Bundestagswahl EU-Schuldengrenze
Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) einer Lockerung der europäischen Schuldenregeln eine Absage erteilt. Scholz wies am Freitag bei einem EU-Finanzministerrat im slowenischen Kranj indirekt auch den Vorwurf von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zurück, er steuere als SPD-Kanzlerkandidat auf ein Linksbündnis zu und stehe für eine europäische "Schuldenunion". Zugleich ging Scholz auf Distanz zum engsten EU-Partner Frankreich, mit dem im Falle eines Wahlsiegs ein Konflikt um die Haushaltsdisziplin droht.
Medienente mit fragwürdigem Artikel über seriöses Sicherheitsunternehmen German Security
Gedruckte Zeitungen sind Nachrichten von gestern, dies ist nicht nur ein aktuell geflügelter Spruch in Zeiten des größten Umbruchs der Medienbranche, er trifft in seiner Aussage auch vollkommen zu, denn was gestern gedruckt wurde, wird zumeist erst am kommenden Tag an den Leser ausgeliefert und ist daher in seiner Aktualität, wie ein alter Salat, nicht mehr ganz so taufrisch... Dass es Printmedien derzeit schwer haben, ihre Zeitungen an den Leser zu bringen und Abonnementzahlen stetig sinken, bringt in diesem Zusammenhang immer wieder "Journalisten" auf den Plan, welche weit über das Ziel ihres presserechtlichen Auftrages, im Sinne der Landespressegesetze, hinausschießen und pure "Deutungshoheit" verbreiten! Im aktuellen Fall wurde mit druckfrischer Farbe ein seriöses Sicherheitsunternehmen wie die „German Security“ in eine fragwürdige rechte Ecke gestellt, so als ginge es darum, egal wie, einen Scoop zu landen (der Ausdruck Scoop bezeichnet in der Sprache der Medienschaffenden eine herausragende Exklusivmeldung). Verständlicherweise passt es dann auch noch ins scheinbar mediale Absatzverkaufskonzept dieser Zeit, wenn man aus Mitarbeitern der "German Security", durch fragwürdig findige "Federstriche", welche heute mit dem Zusammenklöppeln eines Artikels am Computer vergleichbar sind, nach einem wie auch immer gearteten "Ansatz" für angeblichen "Rechtsextremismus" gesucht.Hier zumindest würde der Denunziant sagen, "die rechte Ecke bringt Kohle", leider wird diese immer noch gern benutzt, um oftmals leider vollkommen haltlos anzuprangern. Ob der Schreiberling beim Abfassen seines fragwürdigen "Artikels" zuvor bei einer möglichen Veranstaltung, welche Mitarbeiter der "German Security" im Sinne ihres Arbeitsauftrages bewacht haben, gemaßregelt wurde, weil er sich eventuell über eine Absperrung begeben hatte, kann nur gemutmaßt werden, alles ist jedoch im Kontext zu einem jüngsten "Presseartikel", nicht nachvollziehbar. Vor diesem Hintergrund dürfte es für die Polizei Brandenburg auch keine Gründe geben, die Kooperation mit dem Sicherheitsunternehmen „Germany Security“ aus Falkensee (Havelland) zu beenden, dies wäre für BERLINER TAGESZEITUNG, nach Prüfung der Arbeit von "German Security" auch in keiner Weise nachvollziehbar. Ob es bei einer Beendigung der Zusammenhang eine "Angst vor der sogenannt vierten Macht im Staate" (die Ersten drei sind: Legislative, Exekutive, Judikative) der Presse gäbe, müsste in Wahlkampfzeiten dann jedoch vermutet werden... Eine wie auch immer geartete Verletzung festgelegter Kriterien in Kooperationsvereinbarungen, eine angeblich fehlende Distanz zum politischen Extremismus und der damit verbundenen Distanzierung jeglicher Art der Diskriminierung, hierfür wurden zum Nachteil der "German Security" keine Beweise vorgelegt. Wenn der Bezug in einem "Presseartikel" ein verstorbener ehemaliger Mitarbeiter ist (welcher überdies durch den Verfassungsschutz SÜG 2 überprüft war), dann ist dies nicht nur pietätlos, sondern erfüllt in keiner Weise den medialen Auftrag der Informationspflicht, insbesondere dann nicht, wenn man damit die Hinterbliebene in Verruf bringen könnte. Und was dies mit der "German Security" zu tun hat, entzieht sich bei sachlich ruhiger Betrachtung ebenfalls jedweder Logik. Wer nun noch nach "toxischen Gebilden" sucht, dürfte bei einem Unternehmen, was zum nachvollziehbaren Ziel die Erwirtschaftung von Umsatz hat, an der falschen Adresse sein und letztendlich nichts weiter auf den Plan rufen, als Medienanwälte, die am Ende "Schreiberlinge" in ihre Grenzen weisen könnten. Ob dies alles, gerade in Zeiten der Corona-Virus-Pandemie, wo die Wirtschaft ächzt, auch nur im Ansatz einem "Scoop" entsprochen hat, darf mehr als nur getrost bezweifelt werden, zumal am Ende vor Gericht, oft nicht einmal der Hauch von etwas Anrüchigem hängen bleiben könnte und den sogenannten "Scoop" ad absurdum führt. Fest steht, alle Sicherheitsmitarbeiter der "German Security" werden von den Behörden geprüft und zugelassen, was auch für Subunternehmen in gleicher Weise, gemäß der gesetzlichen Standards gilt. Personen, welche nicht zugelassen werden, dürfen im Sicherheitsgewerbe nicht arbeiten - überdies ist die German Security GmbH nach DIN 77200 sowie ISO 9001 und als VdS-Interventionsstelle zertifiziert. So bleiben abschließend betrachtet, nichts weiter als eine Nebelkerze, mit welcher man den womöglich nur medialen Abverkauf in schlechten Zeiten für die Presse ankurbeln wollte und der böse Verdacht nach persönlich motivierten "Schmähkritik", zulasten eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter. (P.Ohlsen--BTZ)
Bartsch will nicht Minister in rot-grün-roter Regierung werden
Der Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch will im Falle einer rot-grün-roten Regierung nicht Minister werden. "Meine Neigung, in die Regierung einzutreten, ist gering", sagte Bartsch der neuen Ausgabe des Magazins "Spiegel" Er habe, solange er dabei ist, Mitte-Links-Bündnisse auf allen Ebenen angestrebt, das sei auch jetzt der Fall. "Aber mein Regierungseintritt ist wirklich nicht mein Ziel." Bartsch bekräftigte den Wunsch, seine Partei in eine Regierung zu führen.
Krisenland Libanon erhält nach monatelangem Machtkampf neue Regierung
Nach monatelangem Tauziehen um die Macht hat der Libanon eine neue Regierung: Die Einigung wurde nach einem Treffen zwischen dem designierten Ministerpräsidenten Nadschib Mikati und Präsident Michel Aoun am Freitag von der Präsidentschaft verkündet. Das Land befindet sich infolge der Explosionskatastrophe am Hafen von Beirut und der folgenden 13 Monate ohne Regierung derzeit in der schlimmsten Krise seiner Geschichte.
Neue Regierung im Libanon nach einem Jahr Krise infolge von Hafen-Explosion gebildet
Mehr als ein Jahr nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut hat der Libanon eine neue Regierung: Die Einigung wurde nach einem Treffen zwischen dem designierten Ministerpräsidenten Nadschib Mikati und Präsident Michel Aoun am Freitag von der Präsidentschaft verkündet. Das Land befindet sich infolge der Explosionskatastrophe und der folgenden 13 Monate ohne Regierung derzeit in der schlimmsten Krise seiner Geschichte.
Russland und Belarus starten riesiges Militärmanöver Sapad-2021
Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Belarus und seinen westlichen Nachbarn hat die Armee des Landes gemeinsame Militärübungen mit Russland begonnen. Das riesige Manöver Sapad-2021 wurde am Freitag nahe der Grenze zur EU gestartet und soll nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums eine Woche dauern. Beteiligt sind demnach etwa 200.000 Soldaten, mehr als 80 Flugzeuge und Helikopter, 760 Kriegsfahrzeuge, darunter über 290 Panzer, und bis zu 15 Schiffe.
Japanischer Minister Kono will Regierungschef werden
Der beliebte japanische Minister Taro Kono, der gegenwärtig für das Corona-Impfprogramm zuständig ist, will Regierungschef werden. "Wir müssen Japan vorwärts bringen", sagte der 58-Jährige am Freitag vor Journalisten in Tokio. Die regierenden Liberaldemokraten (LDP) wählen am 29. September einen neuen Parteichef, der dann automatisch Regierungschef wird. Der bisherige Regierungschef Yoshihide Suga hatte in der vergangenen Woche seinen Amtsverzicht erklärt.
FC Bayern in Leipzig: Nur Coman und Tolisso fallen aus
Bayern München muss vorerst auf Corentin Tolisso verzichten. Wie Trainer Julian Nagelsmann am Freitag mitteilte, soll der Franzose seine muskulären Probleme erst vollständig auskurieren und dann sorgfältig wieder aufgebaut werden. Für das Bundesligaspiel am Samstag bei RB Leipzig (18.30 Uhr/Sky) fällt Tolisso ebenso aus wie für die Auftaktbegegnung in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) beim FC Barcelona.
Astronaut Matthias Maurer für Allflüge mit europäischen Raketen
Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer hat sich vor Beginn seiner Weltraummission für die Idee ausgesprochen, mit europäischen Raketen ins All zu fliegen, um unabhängig von der Nasa zu sein. "Natürlich möchte ich, dass Europa einen unabhängigen Zugang für Astronauten ins All hat", sagte der 51-Jährige am Freitag in Berlin. Europa müsse das gemeinsam schaffen. "Wir fliegen gemeinsam ins All und nicht, wie bislang, per Anhalter durch die Galaxis."
Israels Armee nimmt nach spektakulärem Gefängnisausbruch weitere Menschen fest
Wenige Tage nach dem spektakulären Ausbruch von sechs militanten Palästinensern aus einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis hat die israelische Armee weitere Menschen festgenommen. Wie die Vereinigung palästinensischer Gefangener am Freitag mitteilte, nahmen israelische Soldaten im Dorf Arraba nahe Dschenin im Westjordanland zwei Brüder und eine Schwester des mutmaßlichen Drahtziehers des Ausbruchs in Gewahrsam. Bereits am Mittwoch hatten Sicherheitskräfte mehrere Verwandte der Flüchtigen festgenommen.
"Inkompetente Chefs": Ceferin attackiert unbelehrbare Super-League-Klubs
Die Gründung einer Super League lässt UEFA-Boss Aleksander Ceferin auch fünf Monate nach ihrem vorläufigen Scheitern nicht los, erneut kritisierte er die beteiligten Klubs in aller Schärfe. "Diese Typen haben versucht, den Fußball zu töten", sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) dem Spiegel. Manche Klubs hätten "einfach inkompetente Chefs", ätzte Ceferin in Richtung von Real Madrid, dem FC Barcelona und Juventus Turin, die dem Projekt noch immer nicht abschwören wollen.
Lage ein Jahr nach erstem Schweinepestfall "weiterhin dynamisch"
Ein Jahr nach Feststellung des ersten Falls von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Deutschland ist die Situation angespannt. "Das Ausbruchsgeschehen ist weiterhin dynamisch und der Infektionsdruck aus Polen bleibt hoch", beschrieb der parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Uwe Feiler (CDU), am Freitag in einer Zwischenbilanz des Ministeriums die Lage. Es sei aber gelungen, die Ausbreitung der Seuche "erst einmal auf relativ kleine Gebiete" zu begrenzen.
Heil wirbt für Einigung im Tarifkonflikt bei der Bahn
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hofft auf eine schnelle Lösung im Tarifkonflikt der Lokführergewerkschaft GDL mit der Deutschen Bahn. "Ich habe Verständnis für den Unmut von Fahrgästen, wenn lange gestreikt wird", sagte Heil dem "Spiegel". Er könne "nur hoffen, dass die Beteiligten zur Kooperation zurückfinden".
Unterschriftenaktion zur höheren Besteuerung von Reichen gestartet
Mehrere Organisationen haben gemeinsam eine Unterschriftensammlung für die höhere Besteuerung von Reichen gestartet. Unter dem Motto "Steuerprivilegien kippen" sollen sich Bürgerinnen und Bürger "für eine faire Besteuerung" stark machen, wie das Netzwerk Steuergerechtigkeit, die Bürgerbewegung Finanzwende und die Millionärs-Initiative #taxmenow am Freitag mitteilten.
Söder verstärkt Angriffe auf SPD-Kanzlerkandidat Scholz
Vor dem CSU-Parteitag hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Angriffe auf den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz verstärkt. Der bisherige Bundesfinanzminister wolle mit einem Linksbündnis die Eurozone grundlegend umbauen und werde den Euro schwächen, sagte Söder dem "Handelsblatt" vom Freitag. "Seine Politik läuft auf Eurobonds und eine Schuldenunion hinaus."
Trauergottesdienst für Belmondo in Paris
Einen Tag nach dem Staatsakt im Hof des Invalidendoms nehmen Familie und Freunde in einem Trauergottesdienst Abschied von dem Star-Schauspieler Jean-Paul Belmondo. "Ich bin noch gerührter als gestern", sagte Thierry Frémaux, Chef der Filmfestspiele von Cannes, am Freitag beim Eintreffen an der Kirche.
Ermittlungen wegen rechtsextremer Gruppe auch gegen Bundeswehr-Reservisten
Eine am Mittwoch in drei Bundesländern erfolgte Razzia wegen der Bildung einer bewaffneten rechtsextremistischen Gruppe hat sich unter anderem auch gegen Bundeswehr-Reservisten gerichtet. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Lüneburg am Freitag. Demnach wurden bei der großangelegten Aktion auch die Anschriften von vier Reservisten durchsucht. Insgesamt gab es sieben Durchsuchungen.
Frankreich nennt EU-Schuldenregeln "obsolet"
Frankreich und andere EU-Länder stellen die gemeinsamen Regeln gegen übermäßiges Schuldenmachen in Frage: Der französische Finanzminister Bruno Le Maire sagte am Freitag vor einem Treffen der Euro-Länder im slowenischen Kranj, die Defizit-Vorgaben seien teils "obsolet". Spaniens Finanzministerin Nadia Calviño sprach sich für eine "Vereinfachung der Regeln und ihre Anpassung an die Realität" aus.
Stiko empfiehlt Corona-Impfung für Schwangere und Stillende
Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine Corona-Impfung nun auch für Schwangere und Stillende. Laut einem Beschlussentwurf der Stiko sollten sich bisher ungeimpfte Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie Stillende mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs schützen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag in Berlin mitteilte. Bisher hatte die Stiko die generelle Impfung in der Schwangerschaft nicht empfohlen.
Mindestens 50 Fahrzeuge bei Verkehrsunfall im Saarland beschädigt
Bei einem Verkehrsunfall sind im Saarland mindestens 50 Fahrzeuge beschädigt worden. Ein Lastwagen einer Glasbaufirma verlor auf der Autobahn 8 mehrere Glasscheiben, wie die Polizei in Neunkirchen am Freitag mitteilte. Diese fielen am Donnerstagabend bei Elversberg auf die Straße und zerbrachen. Dutzende Autos fuhren daraufhin über die Scherben und wurden dadurch beschädigt.
Frankreichs frühere Gesundheitsministerin sagt vor Gericht aus
Frankreichs frühere Gesundheitsministerin Agnès Buzyn ist zu einer Anhörung wegen ihres Umgangs mit der Corona-Krise in einem Pariser Gericht eingetroffen. "Es ist eine gute Gelegenheit für mich, die Wahrheit wieder herzustellen", sagte Buzyn am Freitag vor ihrem Termin bei dem Gericht, das für Regierungsmitglieder zuständig ist. Anschließend soll entschieden werden, ob ein Ermittlungsverfahren gegen sie eröffnet wird.
Frankreichs Gesundheitsministerin sagt vor Gericht aus
Frankreichs frühere Gesundheitsministerin Agnès Buzyn ist zu einer Anhörung wegen ihres Umgangs mit der Corona-Krise in einem Pariser Gericht eingetroffen. "Es ist eine gute Gelegenheit für mich, die Wahrheit wieder herzustellen", sagte Buzyn am Freitag vor ihrem Termin bei dem Gericht, das für Regierungsmitglieder zuständig ist. Anschließend soll entschieden werden, ob ein Ermittlungsverfahren gegen sie eröffnet wird.
Dänemark hebt letzte Corona-Beschränkungen auf
Dänemark hat die letzten Corona-Beschränkungen im Land in der Nacht zum Freitag aufgehoben. Auch bei Großveranstaltungen und Diskothek-Besuchen muss nun kein Impfnachweis mehr gezeigt werden. Grund dafür ist neben der geringen Fallzahl vor allem die hohe Impfquote: 73 Prozent der 5,8 Millionen Einwohner sind bereits vollständig gegen das Virus geimpft, bei den über 65-Jährigen liegt die Impfquote sogar bei 96 Prozent.