Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Ex-"Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe mit 66 Jahren gestorben
"TMZ": "Rocky Horror Picture Show"-Star Tim Curry mit 80 Jahren gestorben
Mit Herz und Ständchen: Auch die Royals würdigen verstorbene Dolly Parton
Bill Gates fordert Roboter-Steuer und andere Auflagen für KI
Kultur
Ungarischer Autor und Holocaust-Überlebender Peter Nadas mit 83 Jahren gestorben
Der ungarische Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Peter Nadas ist tot. Er wurde 83 Jahre alt, wie seine Literaturagentin Anett Orosz der Nachrichtenagentur AFP sagte. Auf Nadas' Seite im Onlinenetzwerk Facebook hieß es, er sei am Mittwoch zu Hause im westungarischen Gombosszeg gestorben. Der Autor, der vor der Wende ein scharfer Kritiker der kommunistischen Herrschaft in Ungarn war, war immer wieder für den Literatur-Nobelpreis gehandelt worden.
Gesundheit
Zwei Tote nach Infektionen mit Malaria an Frankfurter Flughafen
Nach Infektionen mit Malaria am Flughafen von Frankfurt am Main sind zwei Menschen gestorben. Das Gesundheitsamt der hessischen Stadt bestätigte am Mittwoch den zweiten Todesfall, nachdem der Flughafen zuvor über den Tod eines Beschäftigten informiert hatte. Ein Sprecher des Airports drückte den Angehörigen "unser tiefes Mitgefühl" aus. Insgesamt infizierten sich demnach sechs Mitarbeiter bei ihrer Arbeit mit der sogenannten Flughafenmalaria.
Letzte Nachrichten
"Zukunftsfonds" soll Automobilindustrie beim Wandel helfen
Die Automobilindustrie befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Umbruch - helfen soll der Branche dabei ein milliardenschwerer "Zukunftsfonds". Beim Autogipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch legte der zuständige Expertenausschuss seine Empfehlungen zur Verwendung der Mittel vor: Im Fokus stehen sollen dabei Hilfen für die vom Wandel besonders betroffenen Regionen sowie bei der Digitalisierung und dem Umstieg auf neue Antriebstechnik. Der Fonds umfasst eine Milliarde Euro für die Jahre 2021 bis 2025.
Bericht: Bundesregierung bringt "Zukunftsfonds" für Automobilindustrie auf den Weg
Die Automobilindustrie befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Umbruch. Noch vor der Bundestagswahl will die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge nun den geplanten "Zukunftsfonds" für die Branche auf den Weg bringen und eine Milliarde Euro bereitstellen. Wie das "Handelsblatt" am Mittwoch berichtete, sollen bis zu 380 Millionen Euro in die vom Strukturwandel in der Branche besonders betroffenen Regionen fließen. Das empfiehlt demnach der Expertenbeirat des Autogipfels bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in seinem Abschlussbericht.
Papst nennt Corona-Impfungen "Akt der Liebe"
Papst Franziskus hat die Impfungen gegen das Coronavirus als einen "Akt der Liebe" bezeichnet. Dank der Vakzine gebe es Hoffnung auf ein Ende der Pandemie, "aber nur, wenn sie für alle verfügbar sind und wir zusammenarbeiten", sagte das Oberhaupt der Katholiken am Mittwoch in einer Videobotschaft zur Unterstützung einer US-Kampagne zur Förderung der Impfbereitschaft in Nord-, Mittel- und Südamerika.
Trotz frischer Windhorst-Millionen: Bobic plant keine Transfer-Offensive
Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC plant trotz der jüngsten Millionenzahlung von Investor Lars Windhorst keinen Großangriff auf dem Transfermarkt. "Wir werden das Geld klug im Verein einsetzen, aber von diesem Geld wird kaum etwas in Neuzugänge fließen", sagte Bobic der Sport Bild.
Rose: Haaland könnte länger bleiben
Der neue Trainer Marco Rose kann sich bei Borussia Dortmund einen Verbleib von Sturm-Superstar Erling Haaland über das Saisonende hinaus vorstellen. "Er hat ja noch einen langfristigen Vertrag bei uns. Nur weil in der Öffentlichkeit permanent davon geredet wird, dass er den BVB im nächsten Sommer verlässt, muss das ja nicht zwangsläufig auch so sein", sagte Rose der Sport Bild.
NFL: Seahawks machen Adams zum bestbezahlten Safety
Die Seattle Seahawks aus der Football-Profiliga NFL haben Jamal Adams angeblich zum bestbezahlten Safety der Liga gemacht. Wie die Seattle Times berichtet, verlängerte der Super-Bowl-Sieger von 2013 den Vertrag mit dem 25-Jährigen am Dienstag um vier Jahre, in denen Adams 70 Millionen US-Dollar verdienen soll. 38 Millionen sind ihm garantiert.
Deutschlands Top-Volleyballerin Lippmann bereit für EM
Deutschlands Top-Volleyballerin Louisa Lippmann blickt voller Vorfreude auf ihr Nationalmannschafts-Comeback bei der Europameisterschaft (18. August bis 4. September). "Ich freue mich, mit den Mädels die EM zu bestreiten und die Emotionen gemeinsam zu feiern", sagte die 26-Jährige.
Sprunghaft ansteigende Inflation lässt Realzins für Ratenkredite ins Negative fallen
Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher Kredite etwa für größere Anschaffungen aufnehmen, zahlen sie dafür über die Zinsen drauf - doch die zuletzt sprunghaft angestiegene Inflation führt nach Angaben des Vergleichsportals Verivox zu einer "historischen Ausnahmeerscheinung": Im Juli lag demnach der mittlere Zinssatz aller über das Portal abgeschlossenen Ratenkredite deutlich unterhalb der Inflationsrate. Das heißt: Gemessen an der heutigen Kaufkraft würden Kreditnehmer weniger zurückzahlen, als sie erhalten haben.
RKI: Mehr als 8300 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist deutlich angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 8324 Neuinfektionen gemeldet - am Vortag waren es 3912 Fälle. Zudem wurden 22 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 40,8.
Lufthansa-Maschine mit Evakuierten aus Afghanistan in Frankfurt gelandet
Ein Lufthansa-Flugzeug mit dutzenden Evakuierten aus Afghanistan ist in der Nacht zu Mittwoch in Frankfurt gelandet. An Bord der Maschine befanden sich 131 Menschen, wie ein Lufthansa-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Der Airbus A340 kam aus der usbekischen Hauptstadt Taschkent und landete um 03.43 Uhr am Flughafen Frankfurt/Main. Zuvor hatte die Bundeswehr die Menschen nach Taschkent ausgeflogen.
Erste Corona-Infektion seit Monaten in Neuseeland führt zu weiteren Fällen
Trotz eines sofort verhängten Lockdowns ist der erste im Inland übertragene Corona-Fall in Neuseeland nicht der einzige geblieben: Es habe neun weitere positive Tests gegeben, teilte Regierungschefin Jacinda Ardern am Mittwoch mit. Es handele sich um die hochansteckende Deltavariante des Virus - weitere Fälle seien zu befürchten. Angesichts der Entwicklung sei der von ihr sofort verhängte landesweite Lockdown die einzig richtige Entscheidung gewesen, sagte Ardern.
Delta-Variante des Coronavirus in Neuseeland nachgewiesen
Der Corona-Fall, der in Neuseeland zu einem landesweiten Lockdown geführt hat, ist auf die hochansteckende Delta-Variante des Virus zurückzuführen. Bis Mittwoch wurden nach Angaben von Regierungschefin Jacinda Ardern vier weitere Infektionsfälle registriert. In einem Fall sei eine Krankenschwester in einem Krankenhaus von Auckland betroffen. Für die Klinik sei ein "interner Lockdown" verhängt worden, erklärte Ardern. Alle Mitarbeiter und Patienten würden nun getestet.
US-Militär fliegt mehr als 3200 Menschen aus Afghanistan aus
Das US-Militär hat bislang mehr als 3200 Menschen aus Afghanistan ausgeflogen. Allein am Dienstag seien mit 13 Flügen rund 1100 Menschen in Sicherheit gebracht worden, sagte ein Vertreter des Weißen Hauses, der anonym bleiben wollte. Die US-Luftwaffe kündigte eine Untersuchung der chaotischen Ereignisse am Flughafen von Kabul vom Montag an.
Iran beschleunigt Urananreicherung
Der Iran hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Anreicherung von Uran auf 60 Prozent beschleunigt. Teheran habe die Kapazität seiner Anreicherungsanlage in Natans erhöht, erklärte IAEA-Leiter Rafael Grossi in Wien. Demnach sind dort nun zwei statt einer Kaskade von Zentrifugen im Einsatz. Teheran erklärte am Mittwoch, diese Aktivitäten stünden im Einklang mit internationalen Verpflichtungen des Iran.
Bundeswehr fliegt weitere 139 Menschen aus Kabul aus
Die Bundeswehr hat am Dienstagabend weitere 139 Menschen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul ausgeflogen. An Bord des dritten Evakuierungsflugs befanden sich "deutsche, andere europäische und afghanische Staatsbürger", wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte. Am späten Abend sei die Maschine vom Typ A400M in der usbekischen Hauptstadt Taschkent gelandet, erklärte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr auf Twitter. Von dort sollen die Menschen mit der Lufthansa am Mittwoch weiter nach Deutschland gebracht werden.
Taliban führen Gespräche mit afghanischen Regierungsvertretern
Nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan haben die Taliban Dialogbereitschaft signalisiert. Führende Vertreter der Islamisten trafen am Mittwoch in Kabul den ehemaligen afghanischen Präsidenten Hamid Karsai und das Regierungsmitglied Abdullah Abdullah. Zuvor hatten sie bereits eine Generalamnestie und die Bildung einer neuen Regierung versprochen. Bei westlichen Staaten stießen die Ankündigungen auf Skepsis. Sie setzten die Rettungsaktionen für ihre Staatsbürger und gefährdete Afghanen unter Hochruck fort.
Taliban schlagen gemäßigte Töne an - Westen reagiert skeptisch
Nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban mit dem Versprechen einer gemäßigten Herrschaft um Vertrauen im Ausland geworben. Die Miliz erklärte den Krieg für beendet, erließ eine Generalamnestie und stellte die baldige Bildung einer neuen Regierung in Kabul in Aussicht. Bei westlichen Staaten stießen die Ankündigungen auf Skepsis. Sie setzten die Rettungsaktionen für ihre Staatsbürger und gefährdete Afghanen am Mittwoch unter Hochruck fort.
Biden und Johnson kündigen virtuellen G7-Gipfel zu Afghanistan an
Nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan wollen die G7-Staaten bei einem virtuellen Gipfeltreffen über ihr weiteres Vorgehen beraten. US-Präsident Joe Biden und der britische Premierminister Boris Johnson würden nächste Woche einen Gipfel einberufen, "um eine gemeinsame Strategie und Vorgehensweise zu erörtern", teilte das Weiße Haus in Washington am Dienstag nach einem Telefonat der beiden Politiker mit.
Biden und Johnson wollen virtuellen G7-Gipfel zu Afghanistan abhalten
US-Präsident Joe Biden und der britische Premierminister Boris Johnson wollen nächste Woche einen virtuellen G7-Gipfel zur Lage in Afghanistan einberufen. "Sie kamen überein, nächste Woche ein virtuelles Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs abzuhalten, um eine gemeinsame Strategie und Vorgehensweise zu erörtern", teilte das Weiße Haus in Washington am Dienstag nach einem Telefonat der beiden Politiker mit.
Fast 2000 Todesopfer nach Erdbeben in Haiti
Vier Tage nach dem schweren Erdbeben in Haiti hat sich die Zahl der Todesopfer auf fast 2000 erhöht. Nach Angaben der Zivilschutzbehörde vom Dienstag (Ortszeit) starben mindestens 1941 Menschen, mehr als 9900 Menschen wurden verletzt. Durch das Beben der Stärke 7,2 seien am Wochenende mehr als 60.000 Häuser zerstört und 76.000 weitere Gebäude beschädigt worden. Die USA schickten acht Militärhubschrauber, um Verletzte zu bergen.
Zahl der Toten nach Erdbeben in Haiti steigt auf fast 2000
Nach dem starken Erdbeben in Haiti hat sich die Zahl der Toten auf fast 2000 erhöht. Nach Angaben der Zivilschutzbehörde vom Dienstag starben mindestens 1941 Menschen, mehr als 9900 Menschen wurden verletzt. Durch das Beben der Stärke 7,2 wurden am Wochenende mehr als 60.000 Häuser zerstört und 76.000 weitere Gebäude beschädigt. Unterdessen peitschte der Tropensturm "Grace" mit heftigen Regenfällen über das Land.
Supercup-Sieg: Bayern-Statement dank Lewandowski
Ein Titel als Statement: Julian Nagelsmann hat dem FC Bayern mit Hochgeschwindigkeitsfußball die erste Trophäe in die Vitrine gestellt. Der Dauermeister und sein neuer Trainer setzten beim 3:1 (1:0) im leidenschaftlichen Supercup-Duell mit Borussia Dortmund dank Robert Lewandowski ein Zeichen für die Bundesliga - der Platzhirsch kommt aus München und wird sich seines Herausforderers mit allen Mitteln erwehren.
USA erwägen diplomatische Präsenz in Kabul auch nach Abschluss von Truppenabzug
Die USA erwägen eine diplomatische Präsenz in der afghanischen Hauptstadt Kabul auch nach dem Abschluss des Truppenabzugs aus dem Land. "Wenn es sicher und verantwortungsvoll ist, potenziell länger zu bleiben, dann können wir uns das womöglich anschauen", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, am Dienstag.
USA führen mit Taliban Gespräche über Zugang von Zivilisten zu Flughafen Kabul
Die USA führen mit den radikalislamischen Taliban in Afghanistan Gespräche über einen Zugang von ausreisewilligen Zivilisten zum Flughafen der Hauptstadt Kabul. Die Taliban hätten zugesagt, dass Zivilisten eine "sichere Durchfahrt" zum Flughafen gewährt werden solle, sagte der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, am Dienstag im Weißen Haus. An dieser Zusage würden die Islamisten auch gemessen.
BVB-Trainer Rose setzt auf Moukoko - Bayern mit Coman statt Sane
Trainer Marco Rose von DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund vertraut im Supercup gegen Rekordmeister Bayern München am Dienstagabend (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) auf Youngster Youssoufa Moukoko. Der 16-Jährige rückt für den am Knöchel verletzten Thorgan Hazard in die BVB-Startelf, es ist die einzige Veränderung im Vergleich zum furiosen 5:2 beim Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Samstag.
Missbrauchsprozess gegen R&B-Star R. Kelly beginnt in New York
In New York beginnt am Mittwoch (09.30 Uhr Ortszeit; 15.30 Uhr MESZ) der Missbrauchsprozess gegen den berühmten R&B-Musiker R. Kelly. Dem 54-jährigen Sänger des Welthits wie "I Believe I Can Fly" werden in dem Verfahren unter anderem sexueller Missbrauch Minderjähriger, Entführung und Bestechung in den Jahren 1994 bis 2018 vorgeworfen. Laut Anklage wurden systematisch junge Mädchen "rekrutiert", um Sex mit dem einstigen Superstar zu haben.
Merkel empfängt Vertreter der Autoindustrie zu sechstem Autogipfel
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lädt am Mittwoch (10.30 Uhr) die Mitglieder der Konzertierten Aktion Mobilität zum insgesamt sechsten Spitzengespräch zur Zukunft des Automobilstandorts Deutschland. Zu den Mitgliedern des Formats zählen neben Vertretern der Koalition und Ministerpräsidenten aus Bundesländern mit großen Herstellern der Branche auch Vertreter der Autoindustrie, der Arbeitnehmer, der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) sowie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften.
Bundesverfassungsgericht entscheidet über Zinsen bei Steuernachzahlung
Das Bundesverfassungsgericht veröffentlicht am Mittwoch (09.30 Uhr) in Karlsruhe eine Entscheidung über Verzugszinsen bei Steuernachzahlungen. Der Zinssatz liegt aktuell bei einem halben Prozent pro Monat, also sechs Prozent im Jahr. Dagegen wenden sich zwei Unternehmen mit Verfassungsbeschwerden. (Az. 1 BvR 2237/14 und 1 BvR 2422/17)
Bundestagsausschüsse beraten über Lage in Afghanistan und Bundeswehreinsatz
Mit der Lage in Afghanistan und dem angelaufenen Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in dem Land befassen sich am Mittwoch mehrere Bundestagsausschüsse in Sondersitzungen. Am Vormittag (11.30 Uhr) berät der Auswärtige Ausschuss, am Nachmittag (13.00 Uhr) der Verteidigungsausschuss. Beide Gremien tagen nicht öffentlich.
Kabinett befasst sich mit Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr und Fluthilfe
Das Bundeskabinett befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch (09.30 Uhr) mit dem Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Dazu soll ein neues Mandat beschlossen werden, über das voraussichtlich in der kommenden Woche der Bundestag abstimmt. Für gewöhnlich muss das Parlament Auslandseinsätze im Vorhinein absegnen - bei "Gefahr im Verzug" ist aber, wie in diesem Fall, eine nachträgliche Abstimmung möglich.
Möglicherweise zweiter Fall von Ebola in der Elfenbeinküste
In der Elfenbeinküste gibt es womöglich einen zweiten Fall einer Infektion mit dem lebensgefährlichen Ebola-Virus. Neben dem bereits am Samstag bekanntgegebenen Ansteckungsfall sei inzwischen ein "Verdachtsfall" aufgetreten, sagte der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tarik Jasarevic, am Dienstag in Genf. Daneben werde neun identifizierten Kontakten zu diesem "Verdachtsfall" nachgegangen.
Deutschland will mit Taliban-Vertretern über Ausreise von Ortskräften sprechen
Die Bundesregierung will sich in Gesprächen mit Taliban-Vertretern um Ausreisemöglichkeiten für einheimische Ortskräfte in Afghanistan bemühen. Der deutsche Botschafter in Kabul, Markus Potzel, sei in die katarische Hauptstadt Doha gereist, wo US-Vertreter mit Taliban-Repräsentanten im Gespräch sind, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstagabend in Berlin.