Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Chef des Dachverbandes der DDR-Opfer kritisiert Linken-Forderung nach Enteignung
Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu
Nvidia verdoppelt Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal
Union Berlin: Querfeld als Verkaufskandidat? Uduokhai-Transfer im Raum
Sport
Spanien: Mbappé-Dreierpack bei Mourinhos Rückkehr
Mit drei Toren im 20-Minuten-Rhythmus hat Kylian Mbappé seinem Trainer José Mourinho ein perfektes Heim-Comeback beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid beschert. Der französische WM-Torschützenkönig erzielte beim 4:1 (1:1) gegen den Pokalsieger Real Sociedad San Sebastián am Mittwochabend wie ein Uhrwerk seine ersten Saisontreffer (40./60./80.).
Sport
Servette-Frauen unterliegen Sparta Prag im Quali-Hinspiel
Servette Frauen unterliegt Sparta Prag im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation mit 2:3. Die Genferinnen müssen im Rückspiel am 2. September im Stade de Genève gewinnen, um sich für die Gruppenphase zu qualifizieren. Zuletzt schaffte 2022 der FC Zürich diesen Schritt.
Letzte Nachrichten
Polizei in Hessen nimmt mutmaßlichen Tierquäler fest
Im hessischen Wetteraukreis hat die Polizei einen Mann vorläufig festgenommen, der in mehreren Fällen Wirbeltiere gequält und getötet haben soll. In Ober-Mörlen seien immer wieder tote Tiere gefunden worden, teilte die Polizei in Friedberg am Montag mit. Bei den Ermittlungen sei sie auf die Spur des polizeibekannten 35-Jährigen gekommen.
Gut acht Jahre Haft für Ex-NPD-Politiker nach Anschlag auf geplante Notunterkunft
Sechs Jahre nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft im brandenburgischen Nauen hat das Potsdamer Landgericht den früheren NPD-Politiker Maik S. zu einer Haftstrafe von acht Jahren und drei Monaten verurteilt. Dies teilte eine Gerichtssprecherin am Montag mit. In dem Prozess ging es nicht mehr um die Frage der Schuld, sondern um die Höhe der Gesamtstrafe.
Frankreich: Macron leitet Krisensitzung zu Afghanistan
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach dem Einmarsch der radikalislamischen Taliban in Kabul eine Krisensitzung des nationalen Verteidigungsrats einberufen. Macron beriet am Montag unter anderem mit dem französischen Außen- und Verteidigungsministerium sowie Militärvertretern in einer Videokonferenz über die Lage in Afghanistan. Für 20.00 Uhr kündigte der Präsident eine Fernsehansprache an. Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly sagte, es sollten "mehrere Dutzend Franzosen" sowie afghanische Ortskräfte von der Luftwaffe in die Vereinigten Arabischen Emirate ausgeflogen werden. Evakuiert werden soll vor allem das noch verbliebene Botschaftspersonal in Kabul. Von der Luftbrücke mit zwei französischen Militärmaschinen nach Abu Dhabi sollen nach Parlys Worten aber auch afghanische Ortskräfte profitieren sowie Menschenrechtsaktivisten, Journalisten oder Künstler, "die für die Werte eingetreten sind, die wir in der ganzen Welt verteidigen". Nach offiziellen Angaben hat Frankreich seit Mai 625 afghanische Ortskräfte und ihre Familien aufgenommen. Präsident Macron hält sich derzeit an seinem Sommersitz im Fort de Brégançon am Mittelmeer auf. Der Elysée-Palast betonte, der Präsident stimme sich von dort aus telefonisch mit den internationalen Partnern über die Lage in Afghanistan ab. In Paris herrscht große Sorge, dass die Machtübernahme der Taliban eine neue Flüchtlingskrise auslösen könnte. Die Taliban hatten am Sonntag nach einem Eroberungsfeldzug durch Afghanistan die Hauptstadt Kabul erreicht. Präsident Aschraf Ghani gestand nach seiner Flucht ins Ausland auf Facebook die Niederlage gegen die Taliban ein. (V.Korablyov--DTZ)
Keine internationale Anerkennung der Taliban-Bestien!
20 Jahre nach ihrem Sturz haben die radikalislamischen Taliban die Macht in Afghanistan wieder übernommen. Am Montag patrouillierten schwer bewaffnete Kämpfer der Miliz in den Straßen von Kabul, nachdem sie am Vorabend den Präsidentenpalast eingenommen und dort ihren Sieg über die afghanische Regierung gefeiert hatten. Am Flughafen der Hauptstadt spielten sich derweil chaotische Szenen ab: Tausende Menschen versuchten verzweifelt, einen Platz für einen Evakuierungsflug zu erwischen. Die Taliban hatten am Sonntag nach einem zehntägigen Eroberungsfeldzug durch Afghanistan die Hauptstadt erreicht. Die afghanische Regierung erklärte sich zur Machtübergabe bereit, Präsident Aschraf Ghani floh ins Ausland. In einer Facebook-Botschaft gestand er die Niederlage gegen die Taliban ein. Am Flughafen von Kabul drängten sich am Montag tausende Zivilisten, die aus Angst vor einer erneuten Schreckensherrschaft der Taliban das Land verlassen wollten. Die US-Regierung entsandte 6000 Soldaten zur Sicherung des Flughafens. US-Soldaten feuerten Schüsse in die Luft, um die Menge zu kontrollieren. Zeugen berichteten von mindestens einem Mädchen, das in dem Chaos am Flughafen ums Leben kam. Die Flughafenverwaltung stellte derweil den kommerziellen Flugverkehr ein und begründete dies mit möglichen "Plünderungen und Verwüstungen". Internationale Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa, setzten ihre Überflüge über Afghanistan aus. Deutschland, die USA und andere westliche Staaten arbeiteten mit Hochdruck daran, ihre Staatsbürger und afghanische Mitarbeiter auszufliegen. Die deutsche Luftwaffe entsandte am Montag mehrere Transportflugzeuge in Richtung Afghanistan. Bereits in der Nacht waren rund 40 Botschaftsmitarbeiter in einem US-Flugzeug nach Katar ausgeflogen worden. In Kabul war es am Montag vergleichsweise ruhig: Die Straßen waren weniger belebt als am Vortag, während die Islamisten Kontrollposten in der Stadt errichteten. Ein Taliban-Sprecher teilte mit, dass "niemand ohne Erlaubnis das Haus eines anderen betreten darf". Tausende Kämpfer sollen demnach auf dem Weg nach Kabul sein, um dort für "Sicherheit" zu sorgen. Mullah Abdul Ghani Baradar, einer der Gründer der Taliban, rief die Milizionäre in einem Online-Video zur Disziplin auf: "Jetzt ist es an der Zeit, zu beweisen, dass wir unserer Nation dienen und für Sicherheit und ein angenehmes Leben sorgen können." Die schnelle Machtübernahme der Taliban hat in den westlichen Staaten Fassungslosigkeit und große Sorge um die Zukunft des Landes ausgelöst. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich erschüttert über die Lage in Afghanistan: "Für die vielen, die an Fortschritt und Freiheit gebaut haben - vor allem die Frauen - , sind das bittere Ereignisse", wurde Merkel gegenüber AFP zitiert. UN-Generalsekretär António Guterres rief die Islamisten zur Zurückhaltung auf. Er sorge sich insbesondere um die Zukunft der Frauen und Mädchen in Afghanistan, erklärte er. Die Miliz teilte auf Twitter mit, junge Mädchen dürften am Montag wie gewohnt zur Schule gehen. Der UN-Sicherheitsrat in New York wollte am Montag zusammenkommen, um über die Lage in dem krisengeschüttelten Land zu beraten. Die Taliban hoffen auf die internationale Anerkennung als Führung Afghanistans. China erklärte sich am Montag als erstes Land zu "freundlichen Beziehungen" mit den neuen Machthabern bereit. "China respektiert das Recht des afghanischen Volkes, unabhängig sein eigenes Schicksal zu entscheiden", erklärte eine Außenamtssprecherin. Die russische Regierung will eine Anerkennung der Taliban nach eigenen Angaben von deren "Verhalten" abhängig machen. Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace erklärte hingegen, dies sei "nicht der richtige Zeitpunkt", um das Regime anzuerkennen. Die Machtübernahme der Islamisten bezeichnete er als "Versagen der internationalen Gemeinschaft". Die afghanischen Streitkräfte waren ohne die Unterstützung des US-Militärs dem Vormarsch der Taliban beinahe machtlos gegenübergestanden. Dennoch schockierte der rasche Zusammenbruch der afghanischen Regierung die Verantwortlichen in den westlichen Regierungszentralen. Kritikern zufolge hat insbesondere der Ruf der USA als Weltmacht damit schweren Schaden erlitten. (P.Tomczyk--DTZ)
Bekannter chinesischer Mediziner wegen Kritik an Corona-Politik unter Druck
Nach seiner Kritik am kompromisslosen Kurs der chinesischen Regierung in der Coronapandemie ist ein bekannter chinesischer Mediziner unter Druck geraten. Wie die Fudan-Universität in Shanghai am Sonntag mitteilte, leitete sie nach Plagiatsvorwürfen im Internet eine Untersuchung gegen ihren Experten für Infektionskrankheiten, Zhang Wenhong, ein. Dieser hatte Ende Juli im Online-Netzwerk Weibo eine allmähliche "Rückkehr zur Normalität" gefordert und erklärt, die Menschheit müsse lernen, mit dem Virus zu leben.
Vorwurf des Totalversagens angesichts chaotischer Evakuierung aus Kabul
Angesichts der chaotischen und sehr späten Evakuierungsaktionen erst inmitten der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan spricht die Opposition von einem Totalversagen der Bundesregierung. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock warf der Regierung am Montag vor, "vor der Realität die Augen verschlossen" zu haben. Von einem "historischen Fiasko" sprach Linken-Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow.
In Deutschland droht stärkster Anstieg von Treibhausgasemissionen seit 1990
Deutschland steht vermutlich vor dem stärksten Anstieg der Treibhausgasemissionen seit 1990. Das ergeben Berechnungen von Agora Energiewende, wie die Denkfabrik am Montag in Berlin mitteilte. Eine Analyse der Daten aus den Sektoren Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Gebäude, Verkehr und Industrie aus dem ersten Halbjahr 2021 ergebe für das Gesamtjahr einen voraussichtlichen Anstieg der Emissionen um rund 47 Millionen Tonnen CO2 gegenüber 2020.
Denkfabrik berechnet größten Anstieg von Treibhausgasemissionen seit 1990
Deutschland steht vermutlich vor dem höchsten Anstieg von Treibhausgasemissionen seit dem Jahr 1990. Das ergeben Berechnungen von Agora Energiewende, wie die Denkfabrik am Montag in Berlin mitteilte. Eine Analyse der Daten aus den Sektoren Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Gebäude, Verkehr und Industrie aus dem ersten Halbjahr 2021 ergebe einen voraussichtlichen Anstieg der Emissionen um rund 47 Millionen Tonnen Co2 gegenüber dem Vorjahr.
Bundesgerichtshof bestätigt Hafturteil gegen Hilfspfleger wegen dreifachen Mordes
Das Hafturteil des Landgerichts München I gegen den sogenannten Todespfleger Grzegorz W. ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revisionen der Nebenkläger zurückgewiesen, teilte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage mit. W. war im Oktober in München zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an. (Az. 1 StR 150/21)
1,35 Milliarden Schulden: Barcas Finanznot wächst - Gehaltsverzicht von Pique und Co.
Präsident Joan Laporta hat die finanzielle Notlage des spanischen Fußball-Traditionsklubs FC Barcelona anhand erschreckender Zahlen verdeutlicht. "Die Schulden belaufen sich ab dem 30. Juni auf 1,35 Milliarden Euro", sagte Laporta am Montag bei einer Bilanz-Pressekonferenz und kritisierte dabei die Arbeit seines Vorgängers Josep Bartomeu: "Bartomeu hat kurzfristige Löcher gestopft, indem er den Verein langfristig verpfändet hat. Das hat uns ein dramatisches Erbe hinterlassen."
Ebay führt Echtheitsprüfung für Sneaker ab 100 Euro ein
Der Onlinehändler Ebay führt eine Echtheitsprüfung für neue und getragene Sneaker ab 100 Euro ein. Dafür arbeite Ebay mit einem unabhängigen, externen Prüfteam zusammen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Es prüft demnach unter anderem Verpackung, Größenetiketten, Sohlen, Nähte, Logos, Fersenlaschen und Schnürsenkel. Die so begutachteten Schuhe sind demnach auf der Plattform künftig mit dem Logo "Mit Echtheitsprüfung" und einem Häkchen gekennzeichnet.
Sri Lankas Gesundheitsministerin wegen Corona-Irrlehren abgesetzt
Wegen der Verbreitung von Falschinformationen über das Coronavirus ist Sri Lankas Gesundheitsministerin abgesetzt worden. Zuvor hatte Ministerin Pavithra Wanniarachchi für den angeblichen Corona-"Zaubertrank" eines selbsternannten Wunderheilers geworben und das Mittel auch selbst öffentlich eingenommen. Im Januar war sie dann mit Covid-19 auf der Intensivstation gelandet. Wie das Präsidialamt am Montag mitteilte, wurde die Zuständigkeit für das Gesundheitsressort nun einem Kabinettskollegen Wanniarachchis übertragen.
Merkel erwartet steigende Zahl von Flüchtlingen aus Afghanistan
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan eine wachsende Zahl von Flüchtlingen. "Viele Menschen werden versuchen, das Land zu verlassen", sagte Merkel nach AFP-Informationen am Montag in der Sitzung der CDU-Parteigremien in Berlin. Die Bundesregierung werde eng mit den Nachbarländern Afghanistans zusammenarbeiten: "Wir sollten alles tun, um den Ländern dabei zu helfen, die Geflüchteten zu unterstützen", wurde Merkel zitiert. "Das Thema wird uns noch sehr lange beschäftigen."
Hessische Polizei durchsucht 39 Wohnungen wegen Kinderpornografie
In Hessen hat das Landeskriminalamt (LKA) in der vergangenen Woche 39 Wohnungen wegen des Verdachts auf Kinderpornografie durchsucht. 45 Beschuldigten würden der Besitz und die Verbreitung von Kinder- oder Jugendpornografie sowie einem Beschuldigten sexueller Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen zur Last gelegt, wie das LKA am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die 40 Männer und sechs Frauen im Alter von zwölf bis 62 Jahren stünden nach jetzigem Kenntnisstand untereinander nicht in Kontakt.
Bundesregierung will "so viele Ortskräfte wie möglich" aus Kabul ausfliegen
Angesichts der Entwicklung in Afghanistan räumt die Bundesregierung der Evakuierung bedrohter Menschen aus Kabul oberste Priorität ein. Wichtigstes Ziel sei es im Moment, die letzten deutschen Staatsbürger sowie "so viele der afghanischen Ortskräfte wie möglich außer Landes und in Sicherheit zu bringen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werde laufend informiert. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sagte wegen der Entwicklung in Afghanistan alle Termine für diese Woche ab.
Japans Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen
Japans Wirtschaft ist trotz anhaltender Corona-Beschränkungen im zweiten Quartal leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt stieg von April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent, wie die Regierung am Montag auf Grundlage einer ersten Schätzung mitteilte. Im ersten Quartal war die Wirtschaft des Landes noch um 0,9 Prozent zum Vorquartal geschrumpft.
ADAC warnt vor langen Staus an kommendem Wochenende
Angesichts des Ferienendes in etlichen Bundesländern warnt der ADAC für das kommende Wochenende vor vollen Straßen. Besondere Staugefahr herrsche wegen des anhaltenden Trends zum Urlaub im Inland dabei auch auf den Zufahrtsstraßen zu Ausflugsregionen etwa in den Bergen und an den Küsten, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Betroffen seien unter anderem die Autobahnen in Nord- und Süddeutschland.
Feuerwehr kämpft gegen Waldbrände in Marokko
Nach den verheerenden Bränden in Griechenland und der Türkei kämpft die Feuerwehr nun auch in Marokko und Israel gegen Waldbrände. Im Norden Marokkos vernichteten die Flammen nach Behördenangaben bis Sonntagabend bereits rund 200 Hektar Wald, die Löscharbeiten dauerten in der Nacht zum Montag an. In mehreren Teilen des nordafrikanischen Landes herrschen seit Tagen Temperaturen von bis zu 49 Grad Celsius.
Führender Oppositionspolitiker in Venezuela freigelassen
In Venezuela ist Oppositionsführer Freddy Guevara freigelassen worden, der mit Vorwürfen des "Terrorismus" und der Verletzung der "verfassungsmäßigen Ordnung" konfrontiert ist. Die Freilassung des 35-Jährigen erfolgte am Sonntag. Ende der Woche hatten sich Regierung und Opposition des südamerikanischen Krisenlandes auf die Einleitung eines Dialogs verständigt, der eine baldige Präsidentschaftswahl und die Lockerung internationaler Sanktionen ermöglichen könnte.
Umfrage: Deutsche gehen seit Pandemiebeginn häufiger spazieren
Im Verlauf der Corona-Pandemie ist das Spazierengehen bei den Deutschen immer beliebter geworden. In einer Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) gaben 52 Prozent der Befragten im Frühjahr 2021 an, inzwischen häufiger spazieren zu gehen als vor der Krise, wie die Krankenkasse am Montag mitteilte. Im ersten Lockdown im Mai 2020 hätten dies noch 45 Prozent gesagt.
Macron: Afghanistan darf nicht wieder "Refugium für den Terrorismus" werden
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan vor einem Wiedererstarken des internationalen Terrorismus gewarnt. "Afghanistan darf nicht wieder zu dem Refugium für den Terrorismus werden, das es einmal war", sagte Macron am Montagabend in einer Fernsehansprache in seiner Sommerresidenz Fort de Brégançon am Mittelmeer. Dafür müssten sich Russland, die USA und Europa gemeinsam einsetzen, forderte er.
Ständige Impfkommission empfiehlt Corona-Impfung für Zwölf- bis 17-Jährige
Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat Corona-Impfungen für Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren empfohlen. Das teilte das unabhängige medizinische Beratergremium am Montag in Berlin mit. Es aktualisierte damit seine vorherige Empfehlung von Anfang Juni, derzufolge in Deutschland zunächst nur Jugendliche mit Vorerkrankungen gegen das Coronavirus geimpft werden sollten.
Airlines setzen Überflüge über Afghanistan aus
Nach der Übernahme der Macht in Afghanistan durch die Taliban hat die Zivilluftfahrtbehörde des Landes alle Fluggesellschaften aufgefordert, den Luftraum zu meiden. Die Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften, British Airways, Virgin Atlantic, Air France sowie Singapore Airlines teilten am Montag mit, sie würden Überflüge über Afghanistan bis auf Weiteres aussetzen. Flüge in bestimmte asiatische Länder verlängern sich deshalb.
Lufthansa setzt Überflüge über Afghanistan aus
Die Lufthansa und ihre Tochterfluggesellschaften setzen die Überflüge über Afghanistan aus. Dies gelte "bis auf Weiteres", teilte der Konzern am Montag in Frankfurt am Main mit. Dadurch verlängere sich unter anderem die Flugzeit bei Flügen nach Indien um bis zu einer Stunde. Zugleich prüfe die Lufthansa in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt, wie sie die Bundesregierung bei der Evakuierung von deutschen Staatsangehörigen und lokalen Kräften "zeitnah" unterstützen könne.
Bericht: Deutsche Botschaft in Kabul warnte lange erfolglos vor Gefährdung
Die deutsche Botschaft in Kabul hat einem Bericht zufolge beim Auswärtigen Amt über längere Zeit erfolglos auf die Gefährdung ihrer Mitarbeiter hingewiesen. Der stellvertretende deutsche Botschafter Hendrik van Thiel habe in seinem Lagebericht am Freitag geschrieben, "dass den dringenden Appellen der Botschaft über längere Zeit erst in dieser Woche Abhilfe geschaffen" worden sei, berichtete das ARD-Hauptstadtstudio am Montag. "Wenn das an irgendeiner Stelle diesmal schief gehen sollte, so wäre dies vermeidbar gewesen", schrieb der Diplomat demnach weiter.
Zahl der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr um knapp acht Prozent gestiegen
Trotz eines Rückgangs im Juni ist die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im ersten Halbjahr deutlich gestiegen. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden 7,7 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Juni wurden 31.844 Wohnungen genehmigt - das waren saison- und kalenderbereinigt 7,5 Prozent weniger als im Vormonat Mai 2021.
Bundeswahlleiter rechnet bei Bundestagswahl mit Briefwahlrekord
Bundeswahlleiter Georg Thiel rechnet bei der Bundestagswahl im September angesichts der Pandemie mit einem Rekordanteil der Briefwahl. Der Anteil sei seit Einführung der Briefwahl 1957 immer gestiegen und liege aktuell bei etwa 29 Prozent, sagte Thiel am Montag im Deutschlandfunk. Schon die jüngsten Landtagswahlen hätten demgegenüber eine ungefähre Verdopplung angezeigt - "und ich glaube, das ist auch eine Marschrichtung für den 26. September".
Scheuer gibt Startschuss für Ausschreibung von 1000 Schnellladestandorten
Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos sollen überall in Deutschland den nächsten Schnellladestandort in wenigen Minuten erreichen können. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gab am Montag den Startschuss für die Ausschreibung für 1000 solcher Stationen mit jeweils mehreren Ladepunkten: das sogenannte Deutschlandnetz. Die Bundesregierung nehme dafür rund zwei Milliarden Euro in die Hand, erklärte er.
Regierung startet Ausschreibung für 1000 Schnellladestandorte
Die Bundesregierung startet am Montag die Ausschreibung von bundesweit 1000 Schnellladestandorten für Elektroautos. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte im ARD-"Morgenmagazin", das Elektroauto werde alltagstauglich - "jetzt müssen wir mit der Infrastruktur nachziehen". Überall in Deutschland sollen Autofahrerinnen und Autofahrer den nächsten Schnellladestandort in wenigen Minuten erreichen können.
Nächtliche Ausgangssperre in Australiens zweitgrößter Stadt wegen Corona
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt in Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne ab Montagabend eine nächtliche Ausgangssperre. Die Maßnahme sei die Reaktion auf eine Reihe von Straßenpartys, ausgelassene Kneipen-Touren und anderen Feiern am vergangenen Wochenende, sagte der Premierminister des Staates Victoria, Dan Andrews. "Viele Leute haben die Regeln gebrochen und sich nicht verhalten wie sie sollten, wirklich schlechte Entscheidungen getroffen", beklagte Andrews.
Nach zwölf Jahren: Schmid verlässt Löwen nach Saisonende - Auch Palicka geht
Weltklasse-Spielmacher Andy Schmid (37) hat nach zwölf Jahren seinen Abschied von den Rhein-Neckar Löwen angekündigt. Der Schweizer wird den Handball-Bundesligisten nach der kommenden Saison verlassen und zurück in seine Heimat gehen. Eine entsprechende Meldung des Mannheimer Morgen bestätigten die Löwen, die zudem den Abschied von Torhüter Andreas Palicka (35) im Sommer 2022 bekannt gaben.
Nach zwölf Jahren: Schmid verlässt Löwen nach Saisonende
Weltklasse-Spielmacher Andy Schmid (37) hat nach zwölf Jahren seinen Abschied von den Rhein-Neckar Löwen angekündigt. Der Schweizer wird den Handball-Bundesligisten nach der kommenden Saison verlassen und zurück in seine Heimat gehen. Eine entsprechende Meldung des Mannheimer Morgen bestätigten die Löwen.