Deutsche Tageszeitung - Bei klirrender Kälte verschwundener Junge am nächsten Tag wieder aufgetaucht

Bei klirrender Kälte verschwundener Junge am nächsten Tag wieder aufgetaucht


Bei klirrender Kälte verschwundener Junge am nächsten Tag wieder aufgetaucht
Bei klirrender Kälte verschwundener Junge am nächsten Tag wieder aufgetaucht / Foto: ©

Ein bei klirrender Kälte in Essen verschwundener zehnjähriger Junge ist einen Tag später mehr als 50 Kilometer entfernt wieder aufgetaucht. Wie die Polizei in Essen am Freitagabend mitteilte, entdeckte eine Frau den Jungen an einem Bahnhof in Leverkusen. Er habe durchgefroren und ohne Jacke im Bahnhof gestanden.

Textgröße ändern:

Unterwegs war der Junge bei diesen eisigen Temperaturen nach Polizeiangaben wohl nur mit einem Pullover und einer Jogginghose. Das Kind hatte am Donnerstagabend nach einem Streit mit Familienangehörigen die Wohnung seiner Schwester verlassen. Der Zehnjährige war zuletzt am Donnerstag gegen 17.30 Uhr auf einer Straße gesehen worden.

In der Nacht zum Freitag suchte die Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber und Spürhunden vergeblich nach dem Kind. Am Freitag hielten die Polizisten in sämtlichen Streifenwagen der Essener Polizei nach dem Jungen Ausschau, auch Bus- und Taxifahrer wurden informiert. Zudem veröffentlichte die Polizei ein Foto des Zehnjährigen und bat die Bevölkerung um Hinweise.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Waldbrände in Südwesteuropa: Sorge vor neuer Hitzewelle - Erste Evakuierte kehren zurück

Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände blicken die Einsatzkräfte mit Sorge auf eine neue Hitzewelle: Für Frankreich erwarteten die Meteorologen bereits ab Dienstag, für Spanien ab Mittwoch sengende Temperaturen, teils von mehr als 40 Grad. Die Feuerwehr im Südwesten Frankreichs sah sich im Vorfeld der neuen Hitze in der "Offensive" gegen die Flammen, in Spanien hob die Regierung Evakuierungsanordnungen für 13 Gemeinden auf.

Behörden: Großbrand im französischen Département Gironde "weiterhin stabilisiert"

Der Großbrand im südwestfranzösischen Département Gironde ist trotz eines stellenweisen Wiederaufflammens nach Behördenangaben "weiterhin stabilisiert". Das Feuer breite sich vorerst nicht weiter aus, teilte die zuständige Präfektin Sophie Brocas am Dienstagabend mit. An 14 Stellen seien die Flammen im Tagesverlauf erneut ausgebrochen. Dort habe es bereits zuvor gebrannt.

Mindestens ein Toter bei Erdbeben in Japan - Angst um Verschüttete in Einkaufszentrum

Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden am Dienstag nach dem Einsturz einer Etage eines Einkaufszentrums der Stadt Kashima vermisst, wie japanische Medien berichteten. Der Sender TBS berichtete, es könnte dort eine "beträchtliche Zahl" von Toten geben. Bei dem Beben wurden außerdem mehr als hundert Menschen verletzt. Häuser, Straßen und Brücken stürzten ein, das komplette Ausmaß der Schäden war noch nicht ersichtlich.

Nach Besitz von Kinderpornos: Mann darf erkennungsdienstlich behandelt werden

Zur Vorbeugung weiterer Straftaten darf ein wegen Besitzes von Kinderpornos verurteilter Mann laut einem Gerichtsurteil erkennungsdienstlich behandelt werden. Die polizeiliche Anordnung unter anderem zur Abnahme von Fingerabdrücken und Anfertigung von Lichtbildern war rechtmäßig, wie das Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz am Dienstag mitteilte. Der Mann war im November 2024 wegen Besitzes von Kinder- und Jugendpornografie rechtskräftig verurteilt worden.

Textgröße ändern: