Deutsche Tageszeitung - Frankreich öffnet am 19. Mai Außengastronomie und Kulturstätten

Frankreich öffnet am 19. Mai Außengastronomie und Kulturstätten


Frankreich öffnet am 19. Mai Außengastronomie und Kulturstätten
Frankreich öffnet am 19. Mai Außengastronomie und Kulturstätten / Foto: ©

Ungeachtet der angespannten Corona-Lage in Frankreich können Außengastronomie, Kulturstätten und alle Geschäfte am 19. Mai wieder öffnen. Ab dem 9. Juni sollen Restaurants und Bars dann auch in Innenräumen wieder bedienen können, wie Präsident Emmanuel Macron in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview mit Regionalzeitungen ankündigte. Die Lockerungen erfolgten "trotz hoher Inzidenzwerte, die höher sind als die unserer Nachbarn", hob Macron hervor.

Textgröße ändern:

Macron betonte: "Wir müssen ab dem 19. Mai zu unserer französischen Lebenskunst zurückfinden." Er rief die Bürger zugleich auf, "vorsichtig und verantwortungsvoll" zu bleiben. An konkrete Zielwerte sind die Lockerungen nicht geknüpft. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Frankreich bei rund 300 pro 100.000 Einwohner, viele Krankenhäuser sind überlastet.

"Wir öffnen in vier Schritten", sagte Macron den Zeitungen. Am 3. Mai fallen erste Ausgangsbeschränkungen weg. Am 19. Mai öffnen dann Außenbereiche von Lokalen, Museen, Kinos und Theater unter Auflagen wieder. Am 9. Juni folgen Fitnessstudios und andere Sportstätten.

Ab Ende Juni soll dann auch die nächtliche Ausgangssperre entfallen, die derzeit landesweit um 19.00 Uhr beginnt. Dann sollen auch Veranstaltungen mit mehr als tausend Teilnehmern wieder möglich sein. Voraussetzung sind negative Corona-Tests oder eine Impfung.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben

Drei Tage nach ihrer Rettung aus den Erdbeben-Trümmern in Kolumbien ist eine 32-Jährige gestorben. Daniela Largo starb am Freitag, wie ihre Familie am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten

Bei einem schweren Erdbeben in Indonesien sind dutzende Menschen ums Leben gekommen. Bis Samstagabend wurden mindestens 47 Todesopfer geborgen, dutzende weitere Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt. Zahlreiche weitere Menschen wurden demnach verschüttet. Der Erdstoß der Stärke 7,7 ereignete sich am frühen Samstagmorgen vor der Insel Flores im Osten Indonesiens. Stunden später erschütterte ein Beben der Stärke 6,9 die tausende Kilometer entfernte indonesische Insel Sumatra.

Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten

Die Lage in den Waldbrandgebieten Nordrhein-Westfalens hat sich am Samstag verbessert. Es sei den Einsatzkräften gelungen, die Lage zu stabilisieren, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei einem Besuch im Brandgebiet im Hürtgenwald. "Es besteht jetzt erste Hoffnung, dass der Brand unter Kontrolle gebracht werden kann", sagte er. Zudem könnten sich die Bewohner des evakuierten Orts Gey Hoffnungen machen, "bald wieder in ihre Häuser zurückkehren zu können, wenn es weiter gut läuft".

Waldbrand im Hohen Venn breitet sich aus: 1600 Hektar Vegetation in Belgien zerstört

Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich rasch aus. Die Flammen zerstörten bis zum frühen Samstagnachmittag mindestens 1600 Hektar Vegetation, wie die belgischen Behörden der Nachrichtenagentur AFP mitteilten. Der Brand war am Freitagmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen.

Textgröße ändern: