Deutsche Tageszeitung - Gesunkenes indonesisches U-Boot soll geborgen werden

Gesunkenes indonesisches U-Boot soll geborgen werden


Gesunkenes indonesisches U-Boot soll geborgen werden
Gesunkenes indonesisches U-Boot soll geborgen werden / Foto: ©

Indonesien hat offiziell angekündigt, das mit 53 Besatzungsmitgliedern an Bord gesunkene U-Boot bergen zu lassen. Zwei Spezialschiffe seien auf dem Weg zur Unglücksstelle, um das vor der Küste Balis in mehr als 800 Metern Tiefe liegende Wrack an die Oberfläche holen zu können, teilte die Marine am Freitag mit. Marinechef Yudo Margono hatte zuvor gewarnt, die Bergung der in Deutschland gebauten "KRI Nanggala 402" dürfte sich als schwierig und gefährlich erweisen.

Textgröße ändern:

Angehörige wurden am Freitag mit einem Schiff zur Unglücksstelle gebracht und streuten zum Gedenken an die 53 Todesopfer Blumen ins Wasser. "Bye-bye, Papi", sagte ein Kind, mehrere Angehörige brachen zusammen.

Am Wochenende hatte ein von Singapur zur Verfügung gestelltes spezielles Tauchboot die optische Bestätigung geliefert, dass das 43 Jahre alte U-Boot gesunken und in drei Teile gebrochen war. Armeechef Hadi Tjahjanto bestätigte, dass keiner der Insassen überlebt habe.

In dem U-Boot gab es nach Behördenangaben möglicherweise einen Stromausfall, wodurch die Besatzung nicht mehr auftauchen konnte. Eine Explosion schloss Margono aus. Vielmehr deute alles darauf hin, dass das U-Boot in 800 Metern Tiefe unter dem Wasserdruck auseinanderbrach, da es für diese Tiefe nicht gebaut war.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Neuer Schusswaffenangriff in Türkei: 14-Jähriger tötet neun Menschen in Schule

Die Türkei ist zum zweiten Mal in zwei Tagen von einem blutigen Schusswaffenangriff auf eine Schule erschüttert worden. Ein 14-Jähriger erschoss am Mittwoch in der südtürkischen Stadt Kahramanmaras mindestens acht Schüler und einen Lehrer, wie Innenminister Mustafa Ciftci vor Ort sagte. 13 weitere Menschen wurden verletzt. Der Angreifer erschoss sich schließlich selbst. Auf seinem Whatsapp-Profil hatte er Bezug genommen auf den US-Attentäter Elliot Rodger.

Mindestens neun Tote bei neuem Schusswaffenangriff auf Schule in der Türkei

Beim zweiten Schusswaffenangriff auf eine Schule in der Türkei in zwei Tagen hat ein Schüler mindestens neun Menschen getötet. Weitere 13 Menschen seien bei dem Angriff in der südtürkischen Stadt Kahramanmaras verletzt worden, sagte Innenminister Mustafa Ciftci am Mittwoch bei einem Besuch der Stadt. Bei den Todesopfern handele es sich um acht Schüler und einen Lehrer. Der 13 oder 14 Jahre alte Schütze sei ebenfalls tot.

Lastwagen erfasst elfjährigen Radfahrer in Hamburg - Junge stirbt an Unfallort

In Hamburg ist ein elfjähriger Fahrradfahrer von einem Lastwagen erfasst und getötet worden. Nach ersten Erkenntnissen kam es am Mittwochnachmittag zu der Kollision, als der Fahrer des Lastwagens im südlichen Stadtteil Harburg abbiegen wollte, wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte. Dabei kollidierten Lastwagen und Fahrrad.

Razzia wegen illegaler Prostitution in Hessen und Nordrhein-Westfalen - zwei Festnahmen

Bei Durchsuchungen wegen illegaler Prostitution haben Ermittler in Nordrhein-Westfalen zwei Menschen festgenommen. Sie kamen in Untersuchungshaft, wie die Bundespolizei Frankfurt am Main Flughafen am Mittwoch mitteilte. Insgesamt wird gegen drei Frauen und einen Mann aus China ermittelt. Die Behörde aus Frankfurt ermittelt seit Juli wegen des Verdachts des Einschleusens gegen die Verdächtigen.

Textgröße ändern: