Deutsche Tageszeitung - Acht Tote bei Schusswaffenangriff in Kalifornien

Acht Tote bei Schusswaffenangriff in Kalifornien


Acht Tote bei Schusswaffenangriff in Kalifornien
Acht Tote bei Schusswaffenangriff in Kalifornien / Foto: ©

Bei dem Schusswaffenangriff im kalifornischen San José sind nach Angaben der Polizei acht Menschen getötet worden. Wie der Polizeivertreter Russell Davis am Mittwoch mitteilte, wurde auch der mutmaßliche Angreifer selbst getötet. Er war demnach ein Angestellter des Straßenbahn-Depots, in dem die Schüsse gefallen waren.

Textgröße ändern:

"Ich kann bestätigen, dass es im Moment acht Opfer gibt, die für tot erklärt wurden", sagte Davis vor Journalisten. "Und es gibt einen Verdächtigen, der für tot erklärt wurde." Die Zahl der Toten könne aber noch steigen.

Davis bestätigte auch, dass der Verdächtige ein Angestellter des Straßenbahn-Depots war. Er machte zunächst aber keine Angaben dazu, wie der mutmaßliche Angreifer zu Tode kam.

Polizei und Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an. "Wir stehen in engem Kontakt mit der örtlichen Polizei und beobachten die Situation", schrieb Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom im Kurzbotschaftendienst Twitter. San José liegt südlich von San Francisco.

In den USA kommt es immer wieder zu tödlichen Schusswaffenangriffen. Pistolen und Gewehre sind in dem Land weit verbreitet. Versuche einer Verschärfung des sehr lockeren Waffenrechts sind immer wieder gescheitert. Präsident Joe Biden, der sich für Reformen stark macht, bezeichnete Waffengewalt im Land kürzlich als "Seuche".

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehrere Jugendliche schwer verletzt

Bei den anhaltenden Schülerprotesten in Frankreich sind inzwischen mehrere Jugendliche schwer verletzt worden: Einem 15 Jahre alten Schüler wurde am Montag im nordfranzösischen Lens durch die Explosion einer Polizeigranate die Hand abgerissen. In knapp 590 Schulen kam es erneut zu Unruhen. In Paris legten Randalierer Feuer am Eingang einer Schule, während sich Schüler im Inneren aufhielten.

Wegen Verfolgung von Frauen: Strafgericht erlässt Haftbefehle gegen Taliban-Minister

Wegen der Verfolgung von Frauen hat der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehle gegen zwei afghanische Minister veröffentlicht, die für die Bildungspolitik in dem Land zuständig sind. Es gebe "hinreichende Anhaltspunkte", dass Bildungsminister Habibullah Agha und Hochschulminister Mohammad Nadim für Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit geschlechtsspezifischer Ausrichtung verantwortlich seien, erklärte die Vorverfahrenskammer am Montag. Diese richteten sich "gegen Mädchen, Frauen und andere Menschen, die sich nicht der Politik der Taliban in Bezug auf Geschlechteridentitäten unterwerfen".

Urteil: Preiserhöhung von Extraenergie trotz Preisgarantie unzulässig

Eine Preiserhöhung für Strom und Gas trotz Preisgarantie des Anbieters ist unzulässig. Das entschied am Montag das Oberlandesgericht Hamm. Demnach waren alle Preiserhöhungen des Unternehmens Extraenergie zum 1. September, 1. November und 1. Dezember 2022 unwirksam. Für die betroffenen Kundinnen und Kunden gelte der ursprünglich gezahlte Preis. (Az. 2 VKl 2/23)

Duisburg: 16-Jähriger zweimal in wenigen Stunden mit geklauten Fahrzeugen erwischt

Zweimal innerhalb weniger Stunden ist ein 16-Jähriger in Duisburg mit gestohlenen Fahrzeugen erwischt worden. Zunächst meldete ein 22-Jähriger am Samstagabend, dass sein Motorrad entwendet wurde, wie die Polizei am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Über einen Ortungssensor und eine App auf dem Smartphone des Geschädigten entdeckten die Beamten den 16-jährigen Dieb und das Fahrzeug auf einer Straße.

Textgröße ändern: