Deutsche Tageszeitung - Neuseeland entsendet Militär in von Unwetter betroffene Gebiete

Neuseeland entsendet Militär in von Unwetter betroffene Gebiete


Neuseeland entsendet Militär in von Unwetter betroffene Gebiete
Neuseeland entsendet Militär in von Unwetter betroffene Gebiete / Foto: ©

Wegen schwerer Regenfälle auf der Südinsel Neuseelands ist am Montag das Militär ausgerückt, um hunderte Menschen aus dem Hochwassergebiet zu retten. In der Stadt Ashburton bei Christchurch mussten drei Menschen mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden, wie die Armee mitteilte. Die Stadt mit ihren 35.000 Einwohnern sei von der Außenwelt abgeschnitten, erklärte der Bürgermeister.

Textgröße ändern:

Wie neuseeländische Medien berichteten, wurden rund 300 Häuser evakuiert. Die Zivilschutzbehörden hätten Notunterkünfte in Schulen und Sporthallen eingerichtet.

Zuvor hatten die Behörden eine seltene Wetterwarnung der Stufe "Rot" ausgegeben und den Notstand in der Region Canterbury erklärt, einem der landwirtschaftlichen Zentren des Pazifik-Staates. Das Unwetter hatte innerhalb von zwei Tagen 400 Millimeter Regen gebracht - mehr als die gesamte Niederschlagsmenge, die in einigen Gebieten bislang in diesem Jahr herunterkam. Flüsse traten über die Ufer, Brücken wurden weggespült und Straßen überflutet.

Laut den Vorhersagen soll sich das Wetter in der Nacht zum Dienstag beruhigen. Am Dienstag will Premierministerin Jacinda Ardern das Katastrophengebiet besuchen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Zahl der Inlandsreisen 2025 auf neuem Rekord - Zahl der Auslandreisen gesunken

Die Zahl der mehrtägigen Inlandsreisen hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht: Sie stieg um 3,9 Prozent auf 169 Millionen Reisen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Zahl der Auslandsreisen nahm dagegen im Vorjahresvergleich deutlich ab - um 8,3 Prozent auf 105 Millionen Reisen. Beliebteste Ziele sind seit Jahren Italien, Österreich, Spanien, Frankreich und die Niederlande.

Brand im Hohen Venn: Evakierung von Teilen von Monschau angeordnet

Wegen des sich ausbreitenden Brands im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn wird ein Teil des nahegelegenen Eifel-Ortes Monschau evakuiert. Die Einsatzleitung der nordrhein-westfälischen Stadt ordnete am Sonntagabend die sofortige Evakuierung der Straßenzüge Ruitzhof und Geisberg an, wie auf der Website der Stadtverwaltung mitgeteilt wurde. Die Betroffenen wurden demnach unter anderem über die Nina-Warn-App informiert. Sie wurden gebeten, "den Bereich selbstständig zu verlassen".

Feuer im Hohen Venn in Belgien nur noch 25 Kilometer von deutscher Grenze entfernt

Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der Grenze zu Deutschland kämpfen Feuerwehrleute, Löschflugzeuge und Landwirte weiter gegen den größten Waldbrand in der jüngeren Geschichte Belgiens. "Wenn wir das Feuer nicht eingrenzen können, könnte es Deutschland erreichen, wir sind nur noch 25 Kilometer von der Grenze entfernt", sagte der örtliche Feuerwehrchef Luc Burette am Sonntagnachmittag.

Drei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis und in Spanien

Durch Waldbrände in Griechenland und Spanien sind am Wochenende drei Menschen ums Leben gekommen. Auf der griechischen Insel Salamis nahe Athen wurden in der Nähe des Strands zwei Leichen geborgen, wie ein Feuerwehrsprecher am Sonntag sagte. Hunderte Menschen wurden in Sicherheit gebracht. In der nordostspanischen Region Aragón starb ein Soldat bei der Bekämpfung eines Waldbrands.

Textgröße ändern: