Deutsche Tageszeitung - Papst verbringt 13. Tag im Krankenhaus

Papst verbringt 13. Tag im Krankenhaus


Papst verbringt 13. Tag im Krankenhaus
Papst verbringt 13. Tag im Krankenhaus / Foto: © AFP

Der an einer Lungenentzündung erkrankte Papst Franziskus hat nach Angaben des Vatikans eine ruhige Nacht verbracht. Der Papst "ruht sich aus", erklärte der Vatikan am Mittwoch, dem 13. Tag des Krankenhausaufenthaltes des 88-Jährigen. Aus Vatikankreisen verlautete zudem, dass der Pontifex am Mittwoch das Bett habe verlassen können und in einem Stuhl gesessen habe, gleichwohl aber weiterhin mit Sauerstoff versorgt werde.

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Am Dienstag hatte der Vatikan verkündet, der Zustand des Papstes sei "weiterhin kritisch, aber stabil". Der Papst war vor fast zwei Wochen wegen einer Bronchitis in die Gemelli-Klinik in Rom eingeliefert worden. Aus der Bronchitis entwickelte sich später eine beidseitige Lungenentzündung. Am Samstag hatte sich der Gesundheitszustand Franziskus' verschlechtert - er erlitt laut Vatikan eine "ausgedehnte asthmatische Atemkrise", zudem mussten ihm Bluttransfusionen verabreicht werden.

Am Montag hatte der Vatikan erklärt, der Gesundheitszustand des Papstes habe sich "leicht gebessert". Seit Samstag habe der Papst keine weiteren Anfälle von Atemnot mehr erlitten, einige Laborwerte hätten sich verbessert. Eine am Sonntag diagnostizierte beginnende Niereninsuffizienz sei "nicht besorgniserregend".

Am Dienstagabend sei das Oberhaupt der Katholiken zudem zur Kontrolle seiner Lungenentzündung erneut geröntgt worden, hieß es von Seiten des Vatikans weiter. Angaben zu den Ergebnissen dieser radiologischen Untersuchung sollen demnach voraussichtlich am Mittwochabend um 19.00 Uhr MEZ veröffentlicht werden.

Aus Sorge um die Gesundheit des Papstes reisten unterdessen weiterhin zahlreiche Gläubige nach Rom, um für den aus Argentinien stammenden Pontifex zu beten. Am Dienstagabend versammelte sich die argentinische Gemeinde in Rom zu einem Gebet, um "Kraft" für Franziskus zu erbitten. "Wir haben immer für ihn gebetet und jetzt tun wir es doppelt", sagte die 55-jährige Argentinierin Marcela Oviedo der Nachrichtenagentur AFP.

(L.Møller--DTZ)

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