Deutsche Tageszeitung - Anlagebetrug Mann aus Mecklenburg-Vorpommern verliert fast hunderttausend Euro

Anlagebetrug Mann aus Mecklenburg-Vorpommern verliert fast hunderttausend Euro


Anlagebetrug Mann aus Mecklenburg-Vorpommern verliert fast hunderttausend Euro
Anlagebetrug Mann aus Mecklenburg-Vorpommern verliert fast hunderttausend Euro / Foto: © AFP/Archiv

Fast hunderttausend Euro hat ein Mann aus Mecklenburg-Vorpommern durch Betrug bei Investitionen in Kryptowährungen verloren. Wie die Polizei in Anklam am Montag mitteilte, fiel er auf eine von den Tätern geschalteten Werbeanzeige im Internet herein und überwies mehrfach Geld auf ausländische Konten. Insgesamt waren es 94.000 Euro.

Textgröße ändern:

Die unbekannten Betrüger ließen den 63-Jährigen aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald demnach glauben, er könne Geld als Mitglied einer Internetplattform für Digitalwährungsgeschäfte gewinnbringend anlegen. Erst als ihn seine Bank wiederholt nach der Richtigkeit der Überweisungen fragte, schöpfte der Mann Verdacht und erstattete Anzeige bei der Polizei.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig

Ein Ex-General und ein früherer ranghoher Polizist aus Syrien sind von einem österreichischen Gericht wegen der Misshandlung von Regierungsgegnern während der Assad-Herrschaft zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Gegen den ehemaligen Brigadegeneral der syrischen Geheimdienste, Chaled al-Halabi, und den früheren Kriminalpolizisten Mussab Abu Rukbah wurden am Montag in Wien Haftstrafen von jeweils acht Jahren verhängt. Beide Männer hatte 2015 Asyl in Österreich beantragt und lebten seither dort.

Interpol: Mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten bei Schlag gegen Menschenhändler

In einem Schlag gegen internationale Netzwerke von Menschenhändlern hat die Polizei aus 59 Ländern mehr als tausend Menschen auf vier Kontinenten festgenommen. Die Festnahmen erfolgten nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation Interpol vom Montag in Afrika, Amerika, Europa und Asien innerhalb von fünf Tagen. Die "Global Chain" (Globale Kette") genannte Aktion wurden von den Behörden in Rumänien und Österreich ausgeführt und von Interpol, der europäischen Polizeibehörde Europol und der EU-Grenzschutzagentur Frontex koordiniert.

Bremer Gericht spricht Müttern nach anonymer Samenspende Unterhaltsvorschuss zu

Neuen Urteilen zufolge können Mütter für ihre mittels einer anonymen Samenspende gezeugten Kinder Unterhaltsvorschuss bekommen. Das Verwaltungsgericht Bremen gab am Montag vier Klägerinnen Recht. Unterhaltsvorschuss wird normalerweise vom Staat gezahlt, wenn der andere Elternteil seinen Teil zum Unterhalt des Kinds nicht beiträgt.

Häftling in offenem Vollzug verursacht tödlichen Raserunfall: Haftstrafe in Krefeld

Weil er während eines Freigangs aus dem offenen Vollzug einen tödlichen Raserunfall verursacht haben soll, ist ein Mann zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Krefeld sprach den Angeklagten unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Zudem wurde ihm die Fahrerlaubnis entzogen. Bei dem Verkehrsunfall war eine 70-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen.

Textgröße ändern: