Deutsche Tageszeitung - Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall auf Autobahn 3 in Hessen

Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall auf Autobahn 3 in Hessen


Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall auf Autobahn 3 in Hessen
Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall auf Autobahn 3 in Hessen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 in Hessen sind drei Menschen ums Leben gekommen. Neun Fahrzeuge seien an dem Unfall am Sonntagabend beteiligt gewesen, teilte die Polizei in Frankfurt am Main am Montag mit. Ein 25-Jähriger überholte demnach bei Frankfurt-Süd rechts ein Auto, das auf der äußersten linken Spur fuhr.

Textgröße ändern:

Der Wagen des 25-Jährigen stieß beim Wiedereinscheren auf der linken Spur mit dem überholten Auto zusammen. Der überholte Wagen wurde in der Folge über die Mittelleitplanke geschleudert und kollidierte mit zwei Fahrzeugen im Gegenverkehr.

Ein 20-jähriger Mann und eine 21-jährige Frau im Gegenverkehr starben noch am Unfallort. Der 38-jährige Fahrer des überholten Autos erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt.

Der 25-Jährige sei unverletzt geblieben, sagte eine Polizeisprecherin. Er wurde nach polizeilichen Maßnahmen auf einer Polizeiwache wieder entlassen.

Die A3 war bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt. Ein Gutachter unterstützte bei den Ermittlungen zum Unfallhergang.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Stade: Verdächtiger ist 45-Jähriger Deutscher

Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen zum Schusswaffenangriff in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade mit sechs Toten handelt es sich um einen 45-jährigen Deutschen. Der Mann aus dem Raum Hannover sei am Montag im Zusammenhang mit einer "Sorgerechtssache" in der Einrichtung gewesen, in der seine dreimonatige Tochter und die Kindsmutter untergebracht gewesen seien, sagte die Lüneburger Polizeipräsidentin Kathrin Schuol vor Journalisten in Stade.

Oberstes US-Gericht hält Missbrauchsurteil gegen Trump aufrecht

US-Präsident Donald Trump muss der Journalistin E. Jean Carroll fünf Millionen Dollar (rund 4,4 Millionen Euro) Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs und späterer Verleumdung zahlen. Trump scheiterte am Montag vor dem Obersten Gericht der USA mit dem Versuch, das Urteil aus unterer Instanz aufheben zu lassen. Der Supreme Court in Washington wies den Fall ohne Angabe von Gründen ab.

Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie"

Bei dem Schusswaffenangriff in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade mit sechs Toten hat es sich nach Polizeiangaben um eine "erweiterte Familientragödie" gehandelt. Es gehe "nicht in Richtung Femizid oder auch politischer Hintergrund", sagte ein Polizeisprecher in Lüneburg am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Das Motiv für die Gewalttat liege vielmehr "im Umfeld der Jugendhilfeeinrichtung begründet".

Baby aus Klinik entführt: 18-jährige Verdächtige kommt vorläufig in Psychiatrie

Nach der zwischenzeitlichen Entführung eines Neugeborenen aus einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen soll die 18-jährige Tatverdächtige vorläufig in eine Psychiatrie. Das Amtsgericht Hagen ordnete die einstweilige Unterbringung der Tatverdächtigen in einer psychiatrischen Einrichtung an, wie die Staatsanwaltschaft in Hagen und die Polizei in Iserlohn am Montag mitteilten. Die Staatsanwaltschaft hatte dies zuvor beantragt.

Textgröße ändern: