Deutsche Tageszeitung - Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Berlin: Zehntausende ohne Strom

Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Berlin: Zehntausende ohne Strom


Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Berlin: Zehntausende ohne Strom
Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Berlin: Zehntausende ohne Strom / Foto: © AFP/Archiv

Wegen eines mutmaßlich vorsätzlich gelegten Feuers an zwei Hochspannungsmasten in Berlin waren am Dienstagmorgen zehntausende Haushalte ohne Strom. Die Berliner Polizei geht von Brandstiftung aus, wie die Behörde im Kurzbotschaftendienst X schrieb. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes (LKA) übernahm die Ermittlungen.

Textgröße ändern:

In der Nacht zum Dienstag sei es "durch Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Johannisthal zu einem Stromausfall" gekommen, erklärte die Polizei. Nach Angaben der Berliner Feuerwehr wurden dabei mehrere Stromkabel beschädigt. Die Feuerwehr hat den Brand gelöscht. Beamte der Kriminaltechnik und der Kriminalpolizei waren vor Ort im Einsatz.

Johannisthal ist ein Stadtteil des Bezirks Treptow-Köpenick im Südosten der Hauptstadt. Nach Angaben des Netzbetreibers Stromnetz Berlin sind knapp 50.000 Kunden betroffen. Die Feuerwehr schätzte die Zahl der betroffenen Haushalte auf rund 43.000.

Wann die Haushalte und Gewerbetreibenden wieder mit Strom versorgt werden können, war demnach noch unklar. Durch den Stromausfall war auch der öffentliche Nahverkehr teilweise eingeschränkt, zudem fielen Ampeln aus.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Nach tödlichem Fährunglück vor Nordzypern: Behörden suchen nach 20 Vermissten

Einen Tag nach dem tödlichen Fährunglück vor der Küste Nordzyperns haben Rettungskräfte am Montag weiter nach 20 Vermissten gesucht. Alle acht Todesopfer waren nach Angaben der Behörden türkische Staatsbürger. Unter den Vermissten seien 18 Türken und zwei Menschen aus Nordzypern. Der Kapitän der Fähre wurde in Untersuchungshaft genommen.

Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya auf 955 gestiegen - Rund 4500 Vermisste

Fünf Tage nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Insgesamt wurden nach jüngsten Behördenangaben 955 Todesopfer bestätigt, 939 in Nepal und 16 in der autonomen Region Tibet in China. In Nepal werden zudem noch 3925 Menschen vermisst, in China 546. Dem EU-Satellitendienst Copernicus zufolge wurden bei der Naturkatastrophe mindestens 2500 Gebäude zerstört.

Sturzflut im Grand Canyon: Zahl der Toten auf zwei gestiegen

Nach einer Sturzflut im Grand Canyon im Westen der USA hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens zwei erhöht. "Zwei Leichen wurden geborgen", erklärte die Nationalparkverwaltung (National Park Service, NPS) am Montag im Onlinedienst X. Zur Identität des zweiten Todesopfers machte der NPS keine Angaben. Am Sonntagabend war ein 46-jähriger Mann tot geborgen worden.

Frau fährt in Leipzig mit Auto auf Schulhof: Siebenjährige leicht verletzt

Eine Frau ist in Leipzig mit einem Auto auf einen Schulhof gefahren und hat ein siebenjähriges Mädchen leicht verletzt. Die Polizei ging nach Angaben vom Montag von einem Unfall aus. Die 65-jährige Fahrerin durchstieß demnach mit ihrem Wagen am Montagmittag aus zunächst ungeklärter Ursache das Hoftor einer Grundschule im Leipziger Westen.

Textgröße ändern: