Deutsche Tageszeitung - Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Berlin: Zehntausende ohne Strom

Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Berlin: Zehntausende ohne Strom


Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Berlin: Zehntausende ohne Strom
Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Berlin: Zehntausende ohne Strom / Foto: © AFP/Archiv

Wegen eines mutmaßlich vorsätzlich gelegten Feuers an zwei Hochspannungsmasten in Berlin waren am Dienstagmorgen zehntausende Haushalte ohne Strom. Die Berliner Polizei geht von Brandstiftung aus, wie die Behörde im Kurzbotschaftendienst X schrieb. Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes (LKA) übernahm die Ermittlungen.

Textgröße ändern:

In der Nacht zum Dienstag sei es "durch Brandstiftung an zwei Hochspannungsmasten in Johannisthal zu einem Stromausfall" gekommen, erklärte die Polizei. Nach Angaben der Berliner Feuerwehr wurden dabei mehrere Stromkabel beschädigt. Die Feuerwehr hat den Brand gelöscht. Beamte der Kriminaltechnik und der Kriminalpolizei waren vor Ort im Einsatz.

Johannisthal ist ein Stadtteil des Bezirks Treptow-Köpenick im Südosten der Hauptstadt. Nach Angaben des Netzbetreibers Stromnetz Berlin sind knapp 50.000 Kunden betroffen. Die Feuerwehr schätzte die Zahl der betroffenen Haushalte auf rund 43.000.

Wann die Haushalte und Gewerbetreibenden wieder mit Strom versorgt werden können, war demnach noch unklar. Durch den Stromausfall war auch der öffentliche Nahverkehr teilweise eingeschränkt, zudem fielen Ampeln aus.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Stade: Verdächtiger ist 45-Jähriger Deutscher

Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen zum Schusswaffenangriff in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade mit sechs Toten handelt es sich um einen 45-jährigen Deutschen. Der Mann aus dem Raum Hannover sei am Montag im Zusammenhang mit einer "Sorgerechtssache" in der Einrichtung gewesen, in der seine dreimonatige Tochter und die Kindsmutter untergebracht gewesen seien, sagte die Lüneburger Polizeipräsidentin Kathrin Schuol vor Journalisten in Stade.

Oberstes US-Gericht hält Missbrauchsurteil gegen Trump aufrecht

US-Präsident Donald Trump muss der Journalistin E. Jean Carroll fünf Millionen Dollar (rund 4,4 Millionen Euro) Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs und späterer Verleumdung zahlen. Trump scheiterte am Montag vor dem Obersten Gericht der USA mit dem Versuch, das Urteil aus unterer Instanz aufheben zu lassen. Der Supreme Court in Washington wies den Fall ohne Angabe von Gründen ab.

Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie"

Bei dem Schusswaffenangriff in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade mit sechs Toten hat es sich nach Polizeiangaben um eine "erweiterte Familientragödie" gehandelt. Es gehe "nicht in Richtung Femizid oder auch politischer Hintergrund", sagte ein Polizeisprecher in Lüneburg am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Das Motiv für die Gewalttat liege vielmehr "im Umfeld der Jugendhilfeeinrichtung begründet".

Baby aus Klinik entführt: 18-jährige Verdächtige kommt vorläufig in Psychiatrie

Nach der zwischenzeitlichen Entführung eines Neugeborenen aus einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen soll die 18-jährige Tatverdächtige vorläufig in eine Psychiatrie. Das Amtsgericht Hagen ordnete die einstweilige Unterbringung der Tatverdächtigen in einer psychiatrischen Einrichtung an, wie die Staatsanwaltschaft in Hagen und die Polizei in Iserlohn am Montag mitteilten. Die Staatsanwaltschaft hatte dies zuvor beantragt.

Textgröße ändern: