Deutsche Tageszeitung - Stadt prüft nach Verschwinden der Münchner Eisbachwelle Anpassung von Pegeln

Stadt prüft nach Verschwinden der Münchner Eisbachwelle Anpassung von Pegeln


Stadt prüft nach Verschwinden der Münchner Eisbachwelle Anpassung von Pegeln
Stadt prüft nach Verschwinden der Münchner Eisbachwelle Anpassung von Pegeln / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Verschwinden der berühmten Surferwelle am Münchner Eisbach prüft die Stadt München eine Anpassung der Pegelstände. "Die vielen Parameter, die im Fließgewässer für die Welle sorgen, werden untersucht und entsprechend angepasst", teilte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt mit.

Textgröße ändern:

Der Eisbach im Englischen Garten speist sich aus dem sogenannten Fabrikbach, der wiederum aus der Isar abgeleitet wird. Das Münchner Wasserwirtschaftsamt wird laut Stadt nun Abflussmessungen vornehmen, um die Pegeldaten zu überprüfen. "Mit diesen Ergebnissen wird dann gemeinsam festgelegt, wie durch weitere Steuerungsmaßnahmen Abflussmengen und Wasserstände am Eisbach verändert werden können und auf welchem Weg sich dadurch eine surfbare Welle aufbauen lässt", hieß es von der Stadt.

Die Vertreter der Surfcommunity würden dabei eng eingebunden und informiert, wenn am Pegel oder Abfluss etwas verändert werde. Die Eisbachwelle gilt als weltweit konstanteste, größte und beste Flusswelle mitten in einer Großstadt. Sie ist seit 40 Jahren besurfbar und ein Touristenmagnet. Nach der jüngsten sogenannten Bachauskehr, bei der das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit wurde, baute sich die Welle nicht wieder auf. Bauliche Veränderungen wurden laut Stadt nicht vorgenommen.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.00 Uhr) über einen der großen Kunstskandale der vergangenen Jahre. Der Fälscher selbst will ein Bild zurück, das er einst als angebliches Original verkaufte. Ein Auktionshaus versteigerte es 2006 für fast 2,9 Millionen Euro als "Rotes Bild mit Pferden" des Malers Heinrich Campendonk von 1914. (Az. V ZR 242/24)

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Bayern: Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Oberpfalz - Täter lokalisiert

Im bayerischen Berngau in der Oberpfalz sind am Donnerstag zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach einer dreistündigen unklaren Lage konnte der mutmaßliche Täter in einem Wohnhaus lokalisiert werden, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Das Wohnhaus wurde demnach von Polizisten umstellt.

Textgröße ändern: