Deutsche Tageszeitung - Cannabisplantage in Gelsenkirchen wegen piependen Feuermelders aufgeflogen

Cannabisplantage in Gelsenkirchen wegen piependen Feuermelders aufgeflogen


Cannabisplantage in Gelsenkirchen wegen piependen Feuermelders aufgeflogen
Cannabisplantage in Gelsenkirchen wegen piependen Feuermelders aufgeflogen / Foto: © AFP/Archiv

Durch das Piepen eines Feuermelders ist eine illegale Cannabisplantage in einem Mehrfamilienhaus in Gelsenkirchen aufgeflogen. Wegen des Alarms rückte am Mittwoch zunächst die Feuerwehr an, wie die Polizei am Donnerstag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Als niemand öffnete, fuhren die Einsatzkräfte mit einem Leiterwagen an das Gebäude heran und blickten durch die Fenster ins Innere.

Textgröße ändern:

Dort entdeckten sie keinen Brand, sondern eine große Menge Marihuanapflanzen in speziellen Gewächshäusern. Daraufhin durchsuchte die Polizei die Wohnung und beschlagnahmte etwa 250 Pflanzen in Indoorgewächshäusern - ebenso wie Klima- und Belüftungsgeräte, spezielle Waagen sowie Verpackungsmaterialien.

Der 38 Jahre alte Bewohner wurde während des Einsatzes nicht angetroffen. Er stellte sich aber noch am gleichen Tag auf einer Polizeiwache in Gelsenkirchen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln eingeleitet.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.00 Uhr) über einen der großen Kunstskandale der vergangenen Jahre. Der Fälscher selbst will ein Bild zurück, das er einst als angebliches Original verkaufte. Ein Auktionshaus versteigerte es 2006 für fast 2,9 Millionen Euro als "Rotes Bild mit Pferden" des Malers Heinrich Campendonk von 1914. (Az. V ZR 242/24)

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Bayern: Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Oberpfalz - Täter lokalisiert

Im bayerischen Berngau in der Oberpfalz sind am Donnerstag zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach einer dreistündigen unklaren Lage konnte der mutmaßliche Täter in einem Wohnhaus lokalisiert werden, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Das Wohnhaus wurde demnach von Polizisten umstellt.

Textgröße ändern: