Deutsche Tageszeitung - Venezuelas Staatschef Maduro plädiert vor US-Gericht auf nicht schuldig

Venezuelas Staatschef Maduro plädiert vor US-Gericht auf nicht schuldig


Venezuelas Staatschef Maduro plädiert vor US-Gericht auf nicht schuldig
Venezuelas Staatschef Maduro plädiert vor US-Gericht auf nicht schuldig / Foto: © X account of Rapid Response 47/AFP

Der von den USA entmachtete und inhaftierte Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, hat bei einem ersten Gerichtstermin in New York die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurückgewiesen. "Ich bin unschuldig, ich bin nicht schuldig", sagte der unter anderem wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" angeklagte 63-Jährige am Montag nach Angaben von US-Medien.

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Er sei von den USA aus Venezuela "entführt" worden, sagte Maduro den Berichten zufolge und betonte: "Ich bin immer noch der Präsident meines Landes."

Maduro war am Samstag während eines Blitzeinsatzes des US-Militärs zusammen mit seiner Ehefrau Cilia Flores gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Flores plädierte bei dem Gerichtstermin in Manhattan ebenfalls auf nicht schuldig.

Nach der Festnahme des linksnationalistischen Staatschefs war dessen Stellvertreterin Delcy Rodríguez vom Obersten Gericht Venezuelas zur Interimspräsidentin ernannt worden. Die US-Regierung erklärte sich grundsätzlich zur Zusammenarbeit mit ihr bereit, drohte ihr aber zugleich massiv: "Wenn sie nicht das Richtige tut, wird sie einen sehr hohen Preis zahlen müssen, wahrscheinlich einen höheren als Maduro", sagte US-Präsident Donald Trump am Sonntag. Er verlangte von Rodríguez "totalen Zugang", unter anderem zum Erdöl des Landes.

(A.Nikiforov--DTZ)

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