Deutsche Tageszeitung - AFP-Zählung: Zahl der Corona-Toten in Italien nun höher als in China

AFP-Zählung: Zahl der Corona-Toten in Italien nun höher als in China


AFP-Zählung: Zahl der Corona-Toten in Italien nun höher als in China
AFP-Zählung: Zahl der Corona-Toten in Italien nun höher als in China / Foto: ©

Italien hat China bei der Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus laut einer auf offiziellen Zahlen basierenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP überholt. Mit 427 weiteren Todesfällen binnen 24 Stunden stieg die Zahl der Corona-Toten in Italien am Donnerstag auf 3405. Damit ist Italien nun das Land mit den meisten Corona-Todesopfern weltweit vor China mit nach Angaben der Behörden bisher 3245 Todesfällen.

Textgröße ändern:

Danach folgt der Iran mit offiziell bisher 1284 Todesopfern und Spanien mit 767. Italien hatte erst vor knapp einem Monat - am 22. Februar - die ersten zwei Todesopfer durch das neuartige Coronavirus registriert. In dem Land herrscht inzwischen eine Ausgangssperre, Schulen und die meisten Geschäfte sind geschlossen.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Staatsmedien: Zwölf Tote bei Brückeneinsturz nach schweren Regenfällen in China

Bei dem Einsturz einer Autobahnbrücke in China sind nach Angaben von Staatsmedien mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 31 Menschen würden vermisst, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Die Brücke in der Stadt Shangluo in der Provinz Shaanxi sei aufgrund von heftigen Regenschauern und Überflutungen eingestürzt. Mehrere Menschen starben außerdem bei Unwettern in der Provinz Sichuan. Acht Leichen wurden dort laut Xinhua geborgen.

300 Meter tief in den Tod gestürzt: Bergsteiger auf Zugspitze tödlich verunglückt

Beim Klettern auf der Zugspitze ist ein Bergsteiger verunglückt und 300 Meter tief in den Tod gestürzt. Der 43-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sei "in senkrechtem Felsgelände" abgestürzt und habe sich sofort tödliche Verletzungen zugezogen, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Samstag mit. Gemeinsam mit einem anderen Bergsteiger war der Verunglückte demnach am Freitagnachmittag auf dem sogenannten Jubiläumsgrat unterwegs - einem besonders schwierigen Klettersteig an Deutschlands höchstem Berg.

Bund legt im Rechtsstreit um Maskenlieferungen Beschwerde ein

Im Rechtsstreit mit einem Lieferanten um die Bestellung von Corona-Schutzmasken legt die Bundesregierung Beschwerde gegen die Verurteilung durch das Oberlandesgericht Köln ein. Die Entscheidung wolle der Bund durch den Bundesgerichtshof letztinstanzlich überprüfen lassen, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das Gericht in Köln hatte den Bund zur Zahlung von rund 85,6 Millionen Euro verurteilt.

Studentenproteste in Bangladesch: Regierung schickt Armee auf die Straßen

Die Auseinandersetzungen zwischen protestierenden Studenten und Sicherheitskräften sind in Bangladesch weiter eskaliert. Wie ein AFP-Reporter berichtete, schoss die Polizei in der Hauptstadt Dhaka am Samstag auf Demonstranten, dabei wurde mindestens ein Mensch verletzt. Die Demonstration fand trotz einer seit Mitternacht geltenden Ausgangssperre statt. Zudem schickte die Regierung massiv die Armee auf die Straßen.

Textgröße ändern: