Deutsche Tageszeitung - Mehr als 400.000 Menschen weltweit mit Coronavirus infiziert

Mehr als 400.000 Menschen weltweit mit Coronavirus infiziert


Mehr als 400.000 Menschen weltweit mit Coronavirus infiziert
Mehr als 400.000 Menschen weltweit mit Coronavirus infiziert / Foto: ©

Die Zahl der offiziell bestätigten Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus ist weltweit auf mehr als 400.000 gestiegen. Bis Dienstagabend infizierten sich mindestens 401.285 Menschen mit dem Erreger Sars-Cov-2, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf der Basis von Behördenangaben ergab.

Textgröße ändern:

Die Zahl der Todesfälle stieg auf mindestens 18.040. Das Coronavirus hat sich inzwischen auf 175 Länder rund um den Globus ausgebreitet. Die meisten Infektionen verzeichnet mit 81.171 offiziell gemeldeten Fällen weiterhin China, wo das Virus im vergangenen Dezember erstmals aufgetreten war.

An zweiter Stelle steht Italien mit fast 69.167 nachgewiesenen Infektionen. Dort starben innerhalb von 24 Stunden 743 weitere Menschen an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Damit stieg die Zahl der Todesopfer in Italien auf mindestens 6820 Menschen.

In Deutschland gibt es nach Angaben der in der US-Stadt Baltimore ansässigen Johns-Hopkins-Universität (JHU) fast 32.800 Coronavirus-Fälle und 156 Tote. Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnete am Dienstagmorgen 27.436 Infizierte und 114 Todesfälle.

Die Dunkelziffer bei den Infektionsfällen dürfte weltweit noch deutlich höher liegen. In den meisten Ländern werden nur Menschen mit starken Symptomen auf das Coronavirus getestet. Die offiziell gemeldeten Infektionszahlen dürften daher nur einem Bruchteil der tatsächlichen Fälle entsprechen.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

300 Meter tief in den Tod gestürzt: Bergsteiger auf Zugspitze tödlich verunglückt

Beim Klettern auf der Zugspitze ist ein Bergsteiger verunglückt und 300 Meter tief in den Tod gestürzt. Der 43-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sei "in senkrechtem Felsgelände" abgestürzt und habe sich sofort tödliche Verletzungen zugezogen, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Samstag mit. Gemeinsam mit einem anderen Bergsteiger war der Verunglückte demnach am Freitagnachmittag auf dem sogenannten Jubiläumsgrat unterwegs - einem besonders schwierigen Klettersteig an Deutschlands höchstem Berg.

Bund legt im Rechtsstreit um Maskenlieferungen Beschwerde ein

Im Rechtsstreit mit einem Lieferanten um die Bestellung von Corona-Schutzmasken legt die Bundesregierung Beschwerde gegen die Verurteilung durch das Oberlandesgericht Köln ein. Die Entscheidung wolle der Bund durch den Bundesgerichtshof letztinstanzlich überprüfen lassen, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das Gericht in Köln hatte den Bund zur Zahlung von rund 85,6 Millionen Euro verurteilt.

Studentenproteste in Bangladesch: Regierung schickt Armee auf die Straßen

Die Auseinandersetzungen zwischen protestierenden Studenten und Sicherheitskräften sind in Bangladesch weiter eskaliert. Wie ein AFP-Reporter berichtete, schoss die Polizei in der Hauptstadt Dhaka am Samstag auf Demonstranten, dabei wurde mindestens ein Mensch verletzt. Die Demonstration fand trotz einer seit Mitternacht geltenden Ausgangssperre statt. Zudem schickte die Regierung massiv die Armee auf die Straßen.

Nach IT-Panne: Betrieb am Flughafen BER wieder weitgehend normal

Einen Tag nach den massiven Störungen infolge einer IT-Panne läuft der Betrieb am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wieder weitgehend normal. Die Systeme funktionierten "unterbrechungsfrei und reibungslos", teilte ein Flughafensprecher am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Einige Reisende könnten aber durch "Nachwehen der Störungen bei den Fluggesellschaften" noch nicht das Selbst-Check-In nutzen. Für diese Fälle stünden die Schalter der Fluggesellschaften zur Verfügung.

Textgröße ändern: