Deutsche Tageszeitung - Japans Regierung verhängt Ausnahmezustand wegen Coronavirus

Japans Regierung verhängt Ausnahmezustand wegen Coronavirus


Japans Regierung verhängt Ausnahmezustand wegen Coronavirus
Japans Regierung verhängt Ausnahmezustand wegen Coronavirus / Foto: ©

Nach einem starken Anstieg bei den Coronavirus-Infektionen in Japan hat Ministerpräsident Shinzo Abe den Ausnahmezustand über Tokio und sechs weitere Regionen des Landes verhängt. Die derzeitige Lage könne "das Leben der Menschen und die Wirtschaft schwerwiegend beeinträchtigen", sagte Abe am Dienstag. Deshalb habe er sich zu der Maßnahme entschlossen. Der Ausnahmezustand gilt demnach zunächst für einen Monat.

Textgröße ändern:

Der Ausnahmezustand ermöglicht es den Gouverneuren der betroffenen Regionen, allen Bewohnern mit Nachdruck zu empfehlen, zu Hause zu bleibe. Zudem können sie die Schließung von Geschäften nahelegen sowie anordnen, dass bestimmte Gebiete oder Gebäude für medizinische Zwecke genutzt werden müssen.

Ausgangssperren und andere strikte Maßnahmen wie in anderen Ländern dürfen die Behörden in Japan jedoch nicht verhängen.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

300 Meter tief in den Tod gestürzt: Bergsteiger auf Zugspitze tödlich verunglückt

Beim Klettern auf der Zugspitze ist ein Bergsteiger verunglückt und 300 Meter tief in den Tod gestürzt. Der 43-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sei "in senkrechtem Felsgelände" abgestürzt und habe sich sofort tödliche Verletzungen zugezogen, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Samstag mit. Gemeinsam mit einem anderen Bergsteiger war der Verunglückte demnach am Freitagnachmittag auf dem sogenannten Jubiläumsgrat unterwegs - einem besonders schwierigen Klettersteig an Deutschlands höchstem Berg.

Bund legt im Rechtsstreit um Maskenlieferungen Beschwerde ein

Im Rechtsstreit mit einem Lieferanten um die Bestellung von Corona-Schutzmasken legt die Bundesregierung Beschwerde gegen die Verurteilung durch das Oberlandesgericht Köln ein. Die Entscheidung wolle der Bund durch den Bundesgerichtshof letztinstanzlich überprüfen lassen, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das Gericht in Köln hatte den Bund zur Zahlung von rund 85,6 Millionen Euro verurteilt.

Studentenproteste in Bangladesch: Regierung schickt Armee auf die Straßen

Die Auseinandersetzungen zwischen protestierenden Studenten und Sicherheitskräften sind in Bangladesch weiter eskaliert. Wie ein AFP-Reporter berichtete, schoss die Polizei in der Hauptstadt Dhaka am Samstag auf Demonstranten, dabei wurde mindestens ein Mensch verletzt. Die Demonstration fand trotz einer seit Mitternacht geltenden Ausgangssperre statt. Zudem schickte die Regierung massiv die Armee auf die Straßen.

Nach IT-Panne: Betrieb am Flughafen BER wieder weitgehend normal

Einen Tag nach den massiven Störungen infolge einer IT-Panne läuft der Betrieb am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wieder weitgehend normal. Die Systeme funktionierten "unterbrechungsfrei und reibungslos", teilte ein Flughafensprecher am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Einige Reisende könnten aber durch "Nachwehen der Störungen bei den Fluggesellschaften" noch nicht das Selbst-Check-In nutzen. Für diese Fälle stünden die Schalter der Fluggesellschaften zur Verfügung.

Textgröße ändern: