Deutsche Tageszeitung - 150 Ärzte in Italien an Covid 19 gestorben - Insgesamt fast 27.000 Todesfälle

150 Ärzte in Italien an Covid 19 gestorben - Insgesamt fast 27.000 Todesfälle


150 Ärzte in Italien an Covid 19 gestorben - Insgesamt fast 27.000 Todesfälle
150 Ärzte in Italien an Covid 19 gestorben - Insgesamt fast 27.000 Todesfälle / Foto: ©

In Italien sind mehr als 150 Ärzte an der Corona-Epidemie gestorben. Der Chirurgen-Verband FNOMCEO gab ihre Zahl am Montag mit 151 an. Die Gesamtzahl der Todesfälle erhöhte sich auf 26.977, wie die Gesundheitsbehörden in Rom mitteilten. Damit bleibt Italien das am meisten betroffene Land in Europa vor Spanien und Frankreich. Weltweit zählen nur die USA mehr Tote.

Textgröße ändern:

Innerhalb von 24 Stunden starben in Italien 333 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, die durch das neuartige Coronavirus verursacht wird. Am Sonntagabend hatten die Behörden einen Rückgang auf 260 neue Todesfälle gemeldet. "Die Tendenz der Todesfälle und der Infektionen geht dennoch nach unten", sagte der Präsident des Gesundheitsinstitutes ISS, Silvio Brusaferro.

Zu der auch in Italien geplanten Maskenpflicht äußerte sich Brusaferro zurückhaltend. "Es ist ein zusätzliches Element, aber die persönliche Hygiene und das Abstandhalten sind wichtiger", betonte er. Ab Montag kommender Woche ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Nahverkehr und in italienischen Geschäften verpflichtend. Die seit sieben Wochen geltende Ausgangssperre wird dann schrittweise gelockert.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Attacke nach Granatenwurf auf Friedhof: Weiterer Mann in Stuttgart verurteilt

Nach einem Handgranatenwurf im Zusammenhang mit einem seit rund zwei Jahren andauernden Bandenkrieg hat das Landgericht Stuttgart einen Mann zu fünf Jahren Haft wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Einem Gerichtssprecher zufolge sah es die zuständige Kammer am Donnerstag als erwiesen an, dass er den zu einer verfeindeten Gruppierung gehörenden Werfer der Granate im Juni vergangenen Jahres attackiert und gemeinsam mit weiteren Männern schwer verletzt hatte.

34-Jähriger ertränkte Bekannten im Berliner Fluss Wuhle - zehnjährige Haftstrafe

Wegen der Tötung eines Bekannten ist ein 34-jähriger Mann in Berlin zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Damit blieb das Landgericht um ein Jahr unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und sieben Monaten gefordert.

Lange Haftstrafen für Männer nach Millionendiebstahl aus Schließfach in Berlin

Nach einem spektakulären Diebstahl von Schmuck, Uhren und Bargeld in Millionenhöhe aus einer Schließfachanlage in Berlin müssen die Täter für mehrere Jahre in Haft. Das Landgericht Berlin verurteilte die Männer am Donnerstag zu Freiheitsstrafen zwischen dreieinhalb und acht Jahren. Sie hätten durch die Tat vor eineinhalb Jahren nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch immateriellen Schaden etwa durch den Diebstahl von Familienschmuckstücken verursacht, sagte der Vorsitzende Richter Michael Mattern in seiner Urteilsbegründung.

International gesuchter Totschläger an Frankfurter Flughafen festgenommen

Die Bundespolizei hat am Flughafen in Frankfurt am Main einen international gesuchten mutmaßlichen Totschläger festgenommen. Er soll für einen Totschlag in Südkorea verantwortlich gewesen sein, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Seit 2020 war er mit einem internationalen Haftbefehl gesucht worden.

Textgröße ändern: