Deutsche Tageszeitung - Veranstalter: Absage Olympischer Spiele im Fall andauernder Pandemie 2021

Veranstalter: Absage Olympischer Spiele im Fall andauernder Pandemie 2021


Veranstalter: Absage Olympischer Spiele im Fall andauernder Pandemie 2021
Veranstalter: Absage Olympischer Spiele im Fall andauernder Pandemie 2021 / Foto: ©

Die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr auf Sommer 2021 verschobenen Olympischen Spiele sollen nach Veranstalterangaben im Fall einer dann weiter andauernden Pandemie abgesagt werden. Die Spiele könnten nicht über 2021 hinaus verschoben werden, sagte Japans Chef-Organisator Yoshiro Mori der Zeitung "Nikkan Sports" am Dienstag. "In dem Fall werden sie abgesagt."

Textgröße ändern:

Die Olympischen Spiele hatten eigentlich in diesem Sommer in Tokio stattfinden sollen. Im März einigten sich Japan und das Internationale Olympische Komitee (IOC) dann auf den Druck von Athleten und Sportvereinigungen hin darauf, die Spiele wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr auf Juli 2021 zu verschieben.

Zuletzt waren aber Zweifel aufgekommen, ob eine Verschiebung um ein Jahr ausreicht. Virusexperten äußerten Bedenken, dass die Spiele im kommenden Jahr ausgetragen werden können. Der Chef des japanischen Ärzteverbands, Yoshitake Yokokura, sagte am Dienstag vor Journalisten, es wäre "überaus schwierig", die Spiele im kommenden Jahr auszutragen, wenn bis dahin kein Impfstoff gefunden sei.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

300 Meter tief in den Tod gestürzt: Bergsteiger auf Zugspitze tödlich verunglückt

Beim Klettern auf der Zugspitze ist ein Bergsteiger verunglückt und 300 Meter tief in den Tod gestürzt. Der 43-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sei "in senkrechtem Felsgelände" abgestürzt und habe sich sofort tödliche Verletzungen zugezogen, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Samstag mit. Gemeinsam mit einem anderen Bergsteiger war der Verunglückte demnach am Freitagnachmittag auf dem sogenannten Jubiläumsgrat unterwegs - einem besonders schwierigen Klettersteig an Deutschlands höchstem Berg.

Bund legt im Rechtsstreit um Maskenlieferungen Beschwerde ein

Im Rechtsstreit mit einem Lieferanten um die Bestellung von Corona-Schutzmasken legt die Bundesregierung Beschwerde gegen die Verurteilung durch das Oberlandesgericht Köln ein. Die Entscheidung wolle der Bund durch den Bundesgerichtshof letztinstanzlich überprüfen lassen, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das Gericht in Köln hatte den Bund zur Zahlung von rund 85,6 Millionen Euro verurteilt.

Studentenproteste in Bangladesch: Regierung schickt Armee auf die Straßen

Die Auseinandersetzungen zwischen protestierenden Studenten und Sicherheitskräften sind in Bangladesch weiter eskaliert. Wie ein AFP-Reporter berichtete, schoss die Polizei in der Hauptstadt Dhaka am Samstag auf Demonstranten, dabei wurde mindestens ein Mensch verletzt. Die Demonstration fand trotz einer seit Mitternacht geltenden Ausgangssperre statt. Zudem schickte die Regierung massiv die Armee auf die Straßen.

Nach IT-Panne: Betrieb am Flughafen BER wieder weitgehend normal

Einen Tag nach den massiven Störungen infolge einer IT-Panne läuft der Betrieb am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wieder weitgehend normal. Die Systeme funktionierten "unterbrechungsfrei und reibungslos", teilte ein Flughafensprecher am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Einige Reisende könnten aber durch "Nachwehen der Störungen bei den Fluggesellschaften" noch nicht das Selbst-Check-In nutzen. Für diese Fälle stünden die Schalter der Fluggesellschaften zur Verfügung.

Textgröße ändern: