Deutsche Tageszeitung - Letzter Schlagabtausch zwischen Kandidaten für den CDU-Vorsitz

Letzter Schlagabtausch zwischen Kandidaten für den CDU-Vorsitz


Letzter Schlagabtausch zwischen Kandidaten für den CDU-Vorsitz
Letzter Schlagabtausch zwischen Kandidaten für den CDU-Vorsitz / Foto: ©

Mit einer Debatte über den Klimaschutz hat die zweite Diskussionsrunde zwischen den Bewerbern um den CDU-Vorsitz begonnen. Die drei Kandidaten Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen mahnten am Freitagabend mehr Anstrengungen für den Klimaschutz an. Es ist der letzte direkte Schlagabtausch zwischen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet, dem früheren Unionsfraktionschef Merz und dem Ex-Umweltminister Röttgen, bevor ein Parteitag in einer Woche den neuen CDU-Vorsitzenden kürt.

Textgröße ändern:

"Wir sind auf einem guten Weg, aber die zweite Halbzeit wird die schwierigere", sagte Merz zum Klimaschutz. Es müsse mehr getan werden. Dabei müssten aber im System der Marktwirtschaft Anreize geschaffen werden. Röttgen forderte, Deutschland müsse den Beweis erbringen, dass der alte Konflikt zwischen Wirtschaft und Klima nicht bestehe. Laschet mahnte, die soziale Frage bei der Umgestaltung zu beachten.

Wer der scheidenden CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer folgt, wird am Samstag kommender Woche auf einem reinen Digital-Parteitag entschieden. Der Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl im Herbst soll aber erst später in Abstimmung mit der CSU bestimmt werden.

Spekuliert wird schon seit langem, ob der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Markus Söder ins Rennen geht. Berichten zufolge soll auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn seine Chancen auf eine Kanzlerkandidatur ausgelotet haben; bei der Entscheidung über den CDU-Vorsitz bildet Spahn ein Team mit Laschet.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Präsidentschaftswahl in Bulgarien begonnen

Die Präsidentschaftswahl in Bulgarien hat begonnen. Die Wahllokale in dem osteuropäischen Land öffneten am Sonntag um 7.00 Uhr (Ortszeit, 6.00 Uhr MEZ) und bleiben bis 20.00 Uhr geöffnet. Der Urnengang ist überschattet von Sicherheitsbedenken nach einer Reihe von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer.

Fast 1000 Festnahmen bei neuen landesweiten Protesten in Frankreich

Die Proteste in Frankreich gegen hohe Lebenshaltungskostensind trotz Auflagen auch eine Woche nach massiven Gewaltausbrüchen am Rande von Demonstrationen nicht abgerissen. Das Innenministerium sprach am Samstagabend von landesweit 410.000 Teilnehmern, die Gewerkschaft CGT von fast 800.000 Teilnehmern. Laut Innenminister Laurent Nuñezkam es dabei erneut zu Ausschreitungen und Festnahmen. Derweil läutete die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen in der Stadt Orléans ihren Wahlkampf ein.

Israels Armee: Übergänge zum Westjordanland werden am Wahltag geschlossen

Nach dem tödlichen Angriff bewaffneter Palästinenser auf zwei israelische Soldaten im Westjordanland will Israels Regierung das Palästinensergebiet am Wahltag abriegeln. Während des gesamten Wahltages am 27. Oktober würden "sämtliche Landübergänge zum Westjordanland geschlossen", teilte Israels Armee am Sonntag im Onlinedienst Telegram mit. Die politische Führung habe zudem ein Verbot für Ein- und Ausreisen palästinensischer Arbeiter im Westjordanland und im Jordantal einschließlich der Industriezonen genehmigt.

Musk wirft ukrainischem Militär Verstoß gegen Starlink-Nutzungsbedingungen vor

US-Tech-Milliardär Elon Musk hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, gegen die Nutzungsbedingungen des von seinem Unternehmen SpaceX bereit gestellten Satelliten-Internetdienstes Starlink verstoßen zu haben. Das ukrainische Militär habe den Dienst "für offensive Drohnenangriffe genutzt, um Menschen zu töten", erklärte Musk am Samstag in seinem Onlinedienst X. Er fügte jedoch an, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.

Textgröße ändern: