Deutsche Tageszeitung - Politischer Aschermittwoch der CSU findet digital statt

Politischer Aschermittwoch der CSU findet digital statt


Politischer Aschermittwoch der CSU findet digital statt
Politischer Aschermittwoch der CSU findet digital statt / Foto: ©

Der Politische Aschermittwoch der CSU wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie digital stattfinden. Zwar wird die Veranstaltung wie immer in Passau abgehalten, jedoch ohne Gäste, wie CSU-Generalsekretär Markus Blume der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe) sagte. Vor Ort in der normalerweise am Aschermittwoch mit tausenden Menschen gefüllten Dreiländerhalle werden nach seinen Angaben nur der Parteivorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Blume selbst auftreten.

Textgröße ändern:

Aus der Halle werde der Politische Aschermittwoch als "digitales Event" live übertragen, kündigte Blume an: "Der größte Stammtisch der Welt mit 10.000 Teilnehmern (...) findet diesmal virtuell statt." Der Aschermittwoch fällt in diesem Jahr auf den 17. Februar.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Tausende demonstrieren gegen Rundfunkreform von Tschechiens rechter Regierung

In Tschechien haben tausende Menschen gegen die Einführung eines neuen Finanzierungssystems für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und eine befürchtete Einschränkung der Pressefreiheit demonstriert. Die Gegner des Gesetzesvorhabens des rechtspopulistischen Regierungschefs Andrej Babis versammelten sich am Sonntag in der Prager Altstadt, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Demonstrierenden warfen der Regierung vor, die freie Berichterstattung zu beschneiden.

Präsidentschaftswahl in Bulgarien: Amtsinhaberin Jotowa laut Prognose knapp vorn

Bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Bulgarien hat die sozialistische Amtsinhaberin Ilijana Jotowa laut ersten Prognosen die meisten Stimmen erhalten. Wie aus drei am Sonntagabend nach Schließung der Wahllokale veröffentlichten Nachwahlbefragungen hervorgeht, stimmten zwischen 35 und 36,5 Prozent der Wähler für die seit Januar amtierende 62-Jährige. Ihr wichtigster Herausforderer Andrej Gjurow kam demnach auf ein Ergebnis zwischen 32,2 und 32,5 Prozent.

Nach Protesten: Albaniens Regierungschef Rama kündigt härteren Kurs an

Albaniens Regierungschef Edi Rama hat nach den jüngsten gewaltsamen Protesten einen härteren Kurs gegen Demonstrierende angekündigt. Seine Regierung wolle bereits kommende Woche einen Gesetzentwurf vorlegen, der Geldstrafen von mehr als 500 Euro und neue Befugnisse für die Polizei vorsehe, sagte Rama am Sonntag in einer Videobotschaft. Die Opposition kündigte Widerstand an.

"Liebliches Frankreich" und harte Ordnungspolitik: Le Pen und Bardella eröffnen Wahlkampf

Die Rechtspopulistin Marine Le Pen hat zum Auftakt ihres Präsidentschaftswahlkampfs die französische Lebensart beschworen. "In Frankreich lebt man wie die Franzosen", sagte Le Pen am Sonntag in ihrer Rede auf dem Parteitag des Rassemblement National (RN) in Orléans. Mit Blick auf Plünderungen und Brandstiftungen am Rande der jüngsten Massenproteste kündigte sie für den Fall ihres Wahlsiegs die "Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit" an. RN-Parteichef Jordan Bardella stellte eine harte Ordnungspolitik in Aussicht.

Textgröße ändern: