Deutsche Tageszeitung - Präsidentin der Kultusministerkonferenz will Schulbetrieb für alle noch im März

Präsidentin der Kultusministerkonferenz will Schulbetrieb für alle noch im März


Präsidentin der Kultusministerkonferenz will Schulbetrieb für alle noch im März
Präsidentin der Kultusministerkonferenz will Schulbetrieb für alle noch im März / Foto: ©

Noch im März sollen nach Ansicht der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst (SPD), alle Schüler wieder zur Schule gehen können. "In der Kultusministerkonferenz sind wir uns einig: Wir wollen, dass noch im März alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen – auch wenn es im Regelfall erst mal Wechselunterricht sein wird", sagte Ernst den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Freitag.

Textgröße ändern:

"Auch wenn wir durch die Virusmutation eine veränderte Situation haben, können wir nicht noch mal mehrere Wochen warten", sagte Ernst, die Bildungsministerin in Brandenburg ist. Jede Woche, die Schüler zur Schule gehen könnten, sei wichtig. Die Schulschließungen hätten einen zu hohen sozialen Preis.

"Gerade der Wechselunterricht ermöglicht das Einhalten von Abständen sehr gut", sagte Ernst den Zeitungen. Kinder und Jugendliche würden stark unter der Beschränkung ihrer Kontakte leiden. "Deshalb ist für mich klar, dass wir nicht nur die Grundschulen öffnen müssen, sondern auch an den weiterführenden Schulen zumindest in den Wechselunterricht gehen müssen", sagte die SPD-Politikerin. Bei der Rückkehr an die Schulen sollten auch Schnelltests helfen.

Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen kündigte am Freitag für die Schüler aller Jahrgangsstufen ab dem 15. März wieder einen "eingeschränkten Präsenzunterricht" an. In den zwei verbleibenden Wochen bis zu den Osterferien solle es Unterricht in einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht geben, teilte das Schulministerium in Düsseldorf auf seiner Webseite mit. Bereits seit dem 22. Februar sind Grund- und Förderschüler sowie Schüler aus Abschlussklassen im Präsenzunterricht.

Auch andere Bundesländer hatten zuletzt die weitgehende Rückkehr zum wechselweisen Präsenzunterricht ab Mitte März angekündigt, darunter Bayern und Sachsen. In Baden-Württemberg gehen am 15. März zunächst die Grundschulen sowie die Klassen fünf und sechs in einen eingeschränkten Präsenzbetrieb. Schüler ab Klassenstufe sieben werden zunächst bis zu den Osterferien weiterhin im Fernunterricht unterrichtet.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Netanjahu will "starke" neue rechtsgerichtete Regierung bilden

Nach dem knappen Ausgang der Parlamentswahl in Israel hat sich Regierungschef Benjamin Netanjahu zuversichtlich gezeigt, auch künftig die Regierung anzuführen. "Wir müssen eine starke Regierung des rechten Lagers bilden", sagte Netanjahu am Mittwoch vor seinen Anhängern in Jerusalem. Zudem sprach er sich gegen jede "Regierung mit der Unterstützung der israelischen Araber" aus, deren Parteien bei der Wahl massive Zugewinne erzielt hatten.

Oppositionsführer Eisenkot will nach Israel-Wahl neue Regierung bilden

Der führende israelische Oppositionspolitiker Gadi Eisenkot ist nach eigenen Worten bereit, nach der Parlamentswahl in Israel eine neue Regierung zu bilden. Die Menschen in Israel hätten sich für "den Wandel entschieden", sagte der Mitte-Rechts-Politiker am frühen Mittwochmorgen in einer Rede vor seinen Anhängern in Tel Aviv. Er werde versuchen, eine neue Regierung zu bilden.

Israel-Wahl: Opposition leicht vorne - schwierige Regierungsbildung erwartet

Nach der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab: Die Opposition lag ersten Prognosen zufolge knapp vor dem Lager von Regierungschef Benjamin Netanjahu, doch keines der Bündnisse erreichte eine Mehrheit. Das ergaben Nachwahlbefragungen der Fernsehsender 11, 12 und 13 am Dienstagabend. Deutliche Zugewinne verzeichneten die arabischen Parteien. Bis zur Bildung einer neuen Regierung könnten Wochen vergehen.

Tödliche Schlägerei nach Rockkonzert in der Schweiz wird untersucht

Tödliche Schlägerei nach Rockkonzert in der Schweiz wird untersucht. Eine Schlägerei mit einem deutschen Toten nach einem Rockkonzert in der Nähe des Zürichsees beschäftigt derzeit die Schweizer Justiz.

Textgröße ändern: