Deutsche Tageszeitung - Sicherheitskreise: Drei in Burkina Faso vermisste Europäer getötet

Sicherheitskreise: Drei in Burkina Faso vermisste Europäer getötet


Sicherheitskreise: Drei in Burkina Faso vermisste Europäer getötet
Sicherheitskreise: Drei in Burkina Faso vermisste Europäer getötet / Foto: ©

Drei im westafrikanischen Burkina Faso entführte Europäer sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen des Landes getötet worden. Die drei Europäer, zwei Spanier und ein Ire, seien "von Terroristen exekutiert" worden, hieß es am Dienstag von Seiten einer ranghohen Quelle bei den Sicherheitsdiensten. Sie waren am Montag im Osten des Landes mit einer Gruppe von Umweltschützern unterwegs und dort attackiert worden.

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Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bestätigte den Tod seiner beiden Landsleute. Zu dem Konvoi, der am Montag angegriffen wurde, gehörten Soldaten, Wildhüter und ausländische Journalisten. Sie befanden sich auf einer Patrouille zur Bekämpfung der Wilderei. Die beiden Spanier und der Ire arbeiteten für eine Nichtregierungsorganisation.

Die Angreifer starteten ihre Attacke mit zwei Pritschenwagen und etwa einem dutzend Motorrädern. Die ehemalige französische Kolonie Burkina Faso wird immer wieder von islamistischen Gruppierungen heimgesucht, die aus dem benachbarten Mali ins Land eindringen.

Die beiden Spanier und der Ire arbeiteten für eine Nichtregierungsorganisation, die sich für den Umweltschutz einsetzt. In Burkina Faso gab es in den vergangenen Jahren wiederholt Entführungen. Im Januar wurde im Südosten des Landes ein Geistlicher entführt. Im August 2020 wurde der Imam der Stadt Djibo drei Tage nach seiner Entführung tot aufgefunden. Im Februar 2018 wurde ein katholischer Missionar im Zentrum des Landes getötet.

(U.Stolizkaya--DTZ)

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