Deutsche Tageszeitung - Frankreich - Klima-Aktivisten: Besetzungs-Aktion nahe des Eiffel-Turm

Frankreich - Klima-Aktivisten: Besetzungs-Aktion nahe des Eiffel-Turm


Frankreich - Klima-Aktivisten: Besetzungs-Aktion nahe des Eiffel-Turm
Frankreich - Klima-Aktivisten: Besetzungs-Aktion nahe des Eiffel-Turm / Foto: ©

Aktivisten der Bewegung Extinction Rebellion haben in Paris in der Nähe des Eiffel-Turms einen Steg über die Seine besetzt. Mit der Aktion wollten sie vor dem bevorstehenden "Zusammenbrechen der Öko-Systeme" warnen, erklärte die Bewegung am Samstag auf Twitter. Die Besetzung, die das gesamte Wochenende anhalten soll, bezeichneten sie als "festliche" Aktion.
 
In einer Erklärung der Gruppe hieß es, in der zukünftigen Welt müsse der Umgang des einzelnen Menschen mit den anderen verändert werden. Die Menschen müssten "stärker zusammenarbeiten als beherrschen zu wollen", "schützen statt zerstören", "teilen statt etwas an sich reißen". Zu den Slogans der Bewegung gehören auch "Rettet unsere Ozeane", "Rettet die Wälder" und "Wenn das Meer stirbt, sterben auch wir".
 
Die Organisatoren kündigten Gespräche am Runden Tisch mit dem Soziologen Geoffroy de Lagasnerie und der Politologin Fatima Ouassak an. Besetzungs-Aktionen von Extinction Rebellion hatten in der Vergangenheit Polizeieinsätze und Gerichtsprozesse ausgelöst.  (P.Tomczyk--DTZ)
 

Empfohlen

Linke in Berlin stimmt für Koalitionsverhandlungen - Auftakt am Montag

Rund sechs Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus beginnen am Montag in Berlin die Koalitionsverhandlungen von Linken, Grünen und SPD. Ein Landesparteitag des Wahlsiegers Linke machte am Samstag den Weg dafür frei und stimmte mit überwältigender Mehrheit für die Gespräche. In der Debatte davor gab es breite Zustimmung für Spitzenkandidatin Elif Eralp, die Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden will. Unterdessen warnte die frühere CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer vor Regierungen der Linken sowie der AfD.

Ausschreitungen nach "GenZ"-Protesten: Dobrindt lobt Polizeikonzept

Trotz Ausschreitungen in einzelnen Städten ist die Strategie deutscher Sicherheitskräfte bei den "GenZ"-Protesten nach einer ersten Einschätzung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) aufgegangen. "Gewaltexzesse wie in Paris wurden dank unserer hoch engagierten Polizeikräfte verhindert", sagte Dobrindt der "Bild"-Zeitung am Sonntag. "Das Einsatzkonzept der Polizei mit massiver Präsenz und dezentraler Kräfteaufstellung ist aufgegangen", fügte er hinzu.

Rubio: USA waren "nicht direkt" an Bolsonaro-Flucht aus Brasilien beteiligt

US-Außenminister Marco Rubio hat eine Beteiligung Washingtons an der Flucht des bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien unterlegenen Kandidaten Flávio Bolsonaro bestritten. "Die US-Regierung war nicht direkt beteiligt" an den Vorkehrungen, die Bolsonaro für seine Ausreise aus Brasilien getroffen habe, sagte Rubio am Samstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz beim G20-Außenministertreffen in Atlanta.

Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien begonnen

Vor dem Hintergrund einer Reihe von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat in Bulgarien die Stichwahl um das Präsidentenamt begonnen. Die Wahllokale in dem osteuropäischen Land öffneten am Sonntag um 7.00 Uhr (Ortszeit, 6.00 Uhr MEZ) und bleiben bis 20.00 Uhr geöffnet. Die russlandfreundliche derzeitige Präsidentin Ilijana Jotowa steht ihrem prowestlichen Herausforderer Andrej Gjurow gegenüber.