Deutsche Tageszeitung - Zahl der Toten nach Absturz von philippinischem Militärflugzeug auf 50 gestiegen

Zahl der Toten nach Absturz von philippinischem Militärflugzeug auf 50 gestiegen


Zahl der Toten nach Absturz von philippinischem Militärflugzeug auf 50 gestiegen
Zahl der Toten nach Absturz von philippinischem Militärflugzeug auf 50 gestiegen / Foto: ©

Bei dem Absturz eines Militärflugzeugs in den Philippinen sind nach jüngsten Angaben mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. 47 Soldaten und drei Zivilisten seien bei dem verunglückten Landeanflug am Flughafen der südlichen Insel Jolo gestorben, teilte die Armee am Montag mit. 53 Menschen, die meisten von ihnen Soldaten, seien bei dem Unglück verletzt worden.

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Der Pilot des Transportflugzeugs vom Typ C-130 Hercules hatte am Sonntag die Landebahn verfehlt und dann die Kontrolle über die Maschine verloren. An Bord des Flugzeugs befanden sich 96 Menschen. Die drei getöteten Zivilisten hatte nach Behördenangaben in einem Steinbruch nahe dem Flughafen gearbeitet. Ob die Piloten das Unglück überlebten, war zunächst unklar.

Auf Fotos der Armee waren die brennenden Überreste des Flugzeugs zu sehen. Es seien Einsatzkräfte vor Ort, um die Flugschreiber und anderes Beweismaterial zu sichern, sagte Armeesprecher Edgard Arevalo. Neben dem Funkverkehr der Piloten mit den Fluglotsen sollen auch Zeugenaussagen ausgewertet werden.

Viele der Soldaten an Bord hatten nach Armeeangaben kürzlich ihre Grundausbildung abgeschlossen und sollten nun auf Jolo stationiert werden. Die Insel liegt im mehrheitlich muslimischen Süden der Philippinen, wo die Armee unter anderem gegen die Islamistengruppe Abu Sayyaf im Einsatz ist.

Das Flugzeugunglück auf Jolo ist eines der tödlichsten in der Geschichte der Streitkräfte des südostasiatischen Landes. Erst im Juni war in den Philippinen ein Militärhubschrauber bei einem nächtlichen Trainingsflug abgestürzt. Alle sechs Insassen starben.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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