Deutsche Tageszeitung - Nordkoreas Außenministerin versichert Russland Unterstützung bis zum "Sieg" in Ukraine

Nordkoreas Außenministerin versichert Russland Unterstützung bis zum "Sieg" in Ukraine


Nordkoreas Außenministerin versichert Russland Unterstützung bis zum "Sieg" in Ukraine
Nordkoreas Außenministerin versichert Russland Unterstützung bis zum "Sieg" in Ukraine / Foto: © TELEGRAM / @MariaVladimirovnaZakharova/AFP

Vor dem Hintergrund von Berichten über eine Entsendung nordkoreanischer Soldaten zur Unterstützung der russischen Seite im Konflikt mit der Ukraine ist Nordkoreas Außenministerin Choe Son Hui am Freitag in Moskau mit ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zu Gesprächen zusammengetroffen. Choe versicherte, dass ihr Land bis zum "Sieg" in der Ukraine an der Seite Russlands stehen werde. "Wir haben keinerlei Zweifel daran, dass die russische Armee und das russische Volk unter der weisen Führung des ehrenwerten russischen Präsidenten Wladimir Putin einen großen Sieg erringen werden", sagte sie.

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Lawrow lobte seinerseits die "sehr engen Beziehungen" zwischen dem Militär und den Sicherheitsdiensten beider Länder und betonte, dass dadurch "wichtige Sicherheitsziele für unsere und Ihre Bürger" erreicht werden könnten. Weiter bedankte sich der russische Außenminister für die "prinzipientreue Haltung" Nordkoreas zu den Ereignissen in der Ukraine.

Nach Angaben des russischen Außenministeriums waren beide Minister zunächst am Moskauer Bahnhof Jaroslawski zusammengetroffen, bevor die Gespräche im Außenministerium fortgesetzt wurden. An dem Bahnhof enthüllten Choe und Lawrow demnach eine Tafel zum Gedenken an den Besuch von Nordkoreas Machthaber Kim Il Sung im Jahr 1949 in der damaligen Sowjetunion.

Die US-Regierung geht laut Außenminister Antony Blinken davon aus, dass 10.000 nordkoreanische Soldaten nach Russland geschickt wurden. 8000 von ihnen sind demnach bereits in die russische Region Kursk an der Grenze zur Ukraine verlegt worden. Weder Moskau noch Pjöngjang haben bislang die Berichte über eine Entsendung Tausender nordkoreanischer Soldaten dementiert.

(A.Stefanowych--DTZ)

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