Deutsche Tageszeitung - Merz äußert bei Besuch in Südkorea Hoffnung auf Wiedervereinigung mit dem Norden

Merz äußert bei Besuch in Südkorea Hoffnung auf Wiedervereinigung mit dem Norden


Merz äußert bei Besuch in Südkorea Hoffnung auf Wiedervereinigung mit dem Norden
Merz äußert bei Besuch in Südkorea Hoffnung auf Wiedervereinigung mit dem Norden / Foto: © AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei einem Besuch der Demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea die Hoffnung auf eine friedliche Wiedervereinigung Koreas geäußert. Er sei dankbar, "dass wir eine solche Teilung in Deutschland seit 36 Jahren nicht mehr erleben müssen", sagte Merz am Freitag bei einer Rede an der DMZ laut Redetext. "Wollen wir hoffen, dass auch Korea eines Tages die Chance bekommt, seine staatliche Einheit zurückzugewinnen", fügte er hinzu.

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Er sei bei seinem Besuch in Südkorea "sehr häufig auf die Erfahrungen angesprochen worden, die wir mit einem geteilten Land und einer Wiedervereinigung gemacht haben", sagte Merz weiter. Es sei bemerkbar, "wie sehr ein solches Land unter einer Teilung leidet und wie sehr auch der Wunsch besteht, jedenfalls in diesem Teil der koreanischen Halbinsel, wiedervereint zu werden", fügte er hinzu.

Merz hielt sich im Rahmen seiner Asienreise in Südkorea auf. Zuletzt hatte es neue Spannungen zwischen Nord- und Südkorea gegeben. Bei einer Explosion im Grenzgebiet waren kürzlich drei südkoreanische Soldaten verletzt worden. Südkorea geht davon aus, dass nordkoreanische Landminen dafür verantwortlich waren, und wirft dem Norden einen Bruch des Waffenstillstands vor. Nordkorea weist die Anschuldigungen zurück.

Südkorea und Nordkorea befinden sich offiziell im Kriegszustand, da der Koreakrieg 1953 nur mit einem Waffenstillstand und nicht mit einem offiziellen Friedensvertrag endete.

(P.Hansen--DTZ)

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